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Bremen: Di Santo vor Rückkehr?

Franco di Santo war schon von 2013 bis 2015 bei den Bremern unter Vertrag. In der Folge zog es ihn zum FC Schalke 04, wo er allerdings nie wirklich durchstarten konnte. Mittlerweile ist der Angreifer in Brasilien untergekommen, wo sein Vertrag noch bis Ende des Jahres läuft. Doch wie geht es dann weiter? 

Der Stürmer selbst hat sich nun bei den Bremern ins Gespräch gebracht. An der Weser wurde er schnell zu einem der großen Leistungsträger. Nach nur 4 Toren in seiner ersten Saison überzeugte er in der Folgesaison mit insgesamt 11 Toren in 26 Spielen. Die Bremer hätten ihn gerne gehalten, doch der mittlerweile 31-Jährige entschied sich für das Geld und einen Wechsel zu den Schalkern im Sommer 2015. Kein Wunder, dass ihm diese Entscheidung viele Fans der Bremer übel genommen haben: „Meine Priorität lag bei Werder. Bis zum letzten Moment habe ich auf eine Einigung mit Bremen gewartet, aber wir konnten uns nicht einigen. Trotzdem hatte es keine wirtschaftlichen Gründe, dass ich damals gewechselt bin“, so di Santo in einem Interview mit dem „Weser-Kurier“.

Der Kicker gab nun zum Besten, dass die Bremer immer einen ganz besonderen Platz in seinem Herzen haben werden. „Ich habe immer gesagt, dass ich mit Bremen eine besondere Verbundenheit habe. Das war mein erster Verein in Deutschland, auch als ich bei Schalke war und gefragt wurde, habe ich immer gesagt, dass Bremen mein Klub ist – auch wenn ich Profi bin und für den Verein, bei dem ich aktuell spiele, alles gebe“, so di Santo, der sich dann auch selbst noch bei den Nordlichtern ins Gespräch brachte: „Deswegen wäre es für mich eine Freude, zurück zu Werder zu kommen. Die Erinnerungen sind sehr schön – an die Mannschaft, den Klub und für mich persönlich.“

Nach den Stationen Schalke und Rayo Vallecano zog es den Stürmer nach Brasilien zu Atletico Mineiro, wo er noch ein gültiges Arbeitspapier bis Dezember hat. Danach wäre er ablösefrei zu haben. „Als ich 2013 nach Bremen gewechselt bin, war ich ablösefrei. Ende Dezember wäre es dieselbe Situation, dann bin ich ablösefrei“, so di Santo: „Ein Anruf von Frank Baumann (Geschäftsführer der Bremer, d.Red.) ist mir immer willkommen. Ich habe sehr gute Erinnerungen an Frank. Zu meiner Zeit war er Assistent der Geschäftsführung – und wir haben uns gut verstanden.“ Die Bremer haben sich dazu natürlich noch nicht geäußert. Sollten die Werderaner aber die Klasse halten können, hätte man mit Niclas Füllkrug und Davie Selke schon zwei klassische Mittelstürmer in den eigenen Reihen. Fakt ist aber auch, dass diese beiden sich bisher kaum von ihrer besten Seite zeigen konnten.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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