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Köln: Drexler will den Wettkampf

Fakt ist, dass es im Mai höchstens mit Geisterspielen weitergehen kann. Kölns Dominick Drexler kennt diese Situation bereits. Er selbst will endlich wieder einen Wettkampf und würde dafür auch die Spiele vor leeren Tribünen in Kauf nehmen.

Der Kölner ist einer der wenigen Bundesligisten, der die Geisterspielsituation schon kennt, denn die 1:2-Niederlage gegen Gladbach fand vor leeren Rängen statt. Gut möglich, dass nun viele weitere Spiele in der Liga folgen werden. „Schön werden diese Spiele nie sein“, so Dominick Drexler, „aber mittlerweile würde ich mich sogar darauf freuen.“ Der Profi zitiert dabei den Mönchengladbacher Kollegen Christoph Kramer, um noch einmal sehr deutlich zu werden: „Es gibt für Fußballer nichts Schlimmeres, als gar keinen Fußball gegeneinander zu spielen. Deshalb wären mir inzwischen auch Spiele ohne Zuschauer herzlich willkommen.“

Drexler selbst ist erst mit 29 Jahren so richtig in der Bundesliga angekommen, nachdem er zuvor meistens in der 2. Liga zu Gange war. Kein Wunder, dass er sich nun wieder einen echten Wettkampf auf dem Platz wünscht. „Mir fehlt der richtige Wettstreit und ich will diese Saison unbedingt zu Ende bringen“, so der Offensivallrounder, der aber natürlich Verständnis dafür hat, dass der Neustart von vielen Seiten noch kritisch betrachtet wird: „Ich weiß, dass man in so einer Phase keine hundertprozentige Zustimmung bekommt. Aber ich finde: Wenn klar ist, dass wir Fußballer keinem Menschen, der akut einen Corona-Test braucht, so einen Test wegnehmen, dann ist es für mich absolut in Ordnung, dass auch wir wieder anfangen. Vor allem, wenn es um Spiele ohne Zuschauer geht. Wir wollen ja niemandem in der Gesellschaft schaden, sondern weiter unseren Jobs nachgehen. So wie andere Betriebe mit Arbeitsplätzen jetzt auch versuchen, wieder den Betrieb aufzunehmen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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