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Hoffenheim: Zuber voll motiviert

Noch kurz vor der Coronakrise konnte Steven Zuber noch seinen Vertrag in Hoffenheim verlängern, das schon zum zweiten Mal. Schon seit 2014 spielt der von ZSKA Moskau transferierte Schweizer Nationalspieler in Sinsheim und das wird sich nun vermutlich bis 2023 nicht ändern. Der mittlerweile 28-Jährige wird seit jeher für seine Motivation und Professionalität gelobt. Nun hat er sich unter anderem zu seiner Einstellung, der aktuellen Lage und weiteren Themen geäußert. 

Aktuell wird gemunkelt, dass mit Torhüter Gregor Kobel bald ein zweiter Schweizer in Hoffenheim spielen könnte. Ich mag ihn sehr. Er nimmt eine gute Entwicklung und es ist wichtig, dass er in Stuttgart spielt. Ob er wieder zurückkommt, muss unser Trainerteam und das Management entscheiden. Wir haben einen sehr guten Torhüter mit Oli Baumann, der ständig seine Leistung abruft. Ich verstehe aber auch Gregor, dass er spielen will und muss“, so Zuber.

Er selbst war vor einem Jahr in der Rückrunde noch für den VfB Stuttgart aktiv und konnte dort gute Leistungen zeigen. Ob die Schwaben unter dem früheren Co-Trainer Pellegrino Matarazzo erneut aufsteigen können? „Ich mag ihn sehr und würde es ihm gönnen. Er macht das sehr gut, wie ich höre, das habe ich auch von ihm erwartet. Ich hoffe es für ihn und viele Leute, die ich beim VfB kennengelernt habe“, so Zuber weiter, der bei einer möglichen Saisonfortsetzung aber erst einmal die eigenen Ziele mit der TSG im Fokus hat: „Das Restprogramm sollte uns egal sein. Um das große Ziel, international zu spielen zu erreichen, muss man Siege einfahren, egal gegen wen.“

Für ihn kam die Pause durch Corona nun etwas ungelegen, da er zuletzt wieder richtig gut in Form war. Doch nun hat auch er die Chance bekommen, sie dem Trainer wieder neu zu zeigen, da sich alle Gedanken darüber machen, was man nach der Pause noch besser machen kann. Selbst dem individuellen Training in Kleingruppen kann er etwas Positives abgewinnen, denn so kann er laut eigener Aussagen an den eigenen Details arbeiten und ein noch besserer Spieler werden. 

Was durchaus positiv war, war die Vertragsverlängerung kurz vor der Krise. Doch was war dafür der ausschlaggebende Punkt? „Wir pflegen ein sehr enges Verhältnis zu den Verantwortlichen und standen schon lange in Kontakt über meine Zukunft, auch schon vor der Leihe nach Stuttgart. Deshalb gab es da überhaupt keinen Stress, wir haben ständig die Vorstellungen beider Seiten ausgetauscht. Am Ende war mir klar, dass ich Hoffenheim auch Dankbarkeit zeigen will, weil sie immer für mich da waren, trotz nicht immer einfachen Zeiten – vor allem am Anfang oder auch während meiner langen Verletzung in der Hinrunde“, so Zuber glücklich.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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