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Mainz: St. Juste denkt weiter

Auch die Mainzer haben am Dienstag wieder das Training aufgenommen. Natürlich wie auch alle anderen Vereine unter entsprechenden Vorkehrungen. Es gab Passübungen, Abschluss ohne Torhüter, einen Technikparcours und Fußballtennis, um langsam wieder in die Gänge zu kommen. Mit dabei war auch Jeremiah St. Juste, der nach der Einheit überraschend nachdenkliche Worte fand.

„Wir wollen Fußball spielen, aber es gibt immer zwei Seiten zu betrachten und die Voraussetzungen müssen stimmen. Ich kann jede Meinung akzeptieren, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs kritisch sieht“, so St. Juste auf der Webseite der 05er. Der schmale Grad ist ihm bewusst, denn viele Klubs wandern am Rande der Existenz und sind auf die Fortsetzung der Saison angewiesen. Doch hat die Bundesliga sich diese „Extrawurst“ verdient? St. Juste aber kann der Corona-Krise dann doch auch noch etwas Positives abgewinnen. „Ich gehe zu 1000 Prozent davon aus, dass wir das normale Leben, wie wir es kennen, künftig mehr schätzen werden“, so der Niederländer: „Man sieht gerade Bilder von Menschen, die sich um Toilettenpapier streiten. Wir sehen Bilder aus Ländern, wo viel mehr auf dem Spiel steht oder hören von Privatpersonen und Unternehmen, bei denen es um die Existenz geht. Insofern würde ich sagen: ‚Lasst uns alles wertschätzen, das wir haben, im Großen wie auch im Kleinen.'“ 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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