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Wolfsburg: Guilavogui als Profiteur?

Aufgrund einer Knieverletzung wäre Josuha Guilavogui im Moment ohenhin noch nicht einsatzbereit. Sollte die Saison aber dennoch zu Ende gespielt werden, wäre der Kapitän der Wolfsburger wohl einer der wenigen Profiteure der ganzen Krise. Daran will der Franzose mit Afrikanischen Wurzeln in diesen Tagen natürlich nicht denken.

Das Wichtigste gleich vorweg: „Ich bin gesund, und meine Familie ist es auch“, so Josuha Guilavogui, der im ständigen Kontakt mit seinen Angehörigen in Frankreich steht und natürlich auch mit seinen Leuten in Afrika. In Guinea liegen die Wurzeln seiner Eltern. Dort hatte er noch im Oktober letzten Jahres ein Waisenhaus errichten lassen doch nun sorgt er sich permanent um das Wohl der Menschen vor Ort. 22 Corona-Infizierte gibt es bislang in dem westafrikanischen Staat, der Großteil von diesen Fällen ist wohl aus Europa gekommen. Wenn sich der Virus auch in Afrika weiter verbreitet, wird der Kontinent wohl auch mit ernsthaften Problemen zu rechnen haben. „Es ist gefährlich, sie haben in Afrika nicht diese Möglichkeiten, eine große Ausgangssperre zu machen. Die Leute arbeiten, um am nächsten Tag Essen zu haben“, so Guilavogui.

In Wolfsburg bekommt der Mittelfeldspieler hautnah mit, wie schnell es gehen kann, denn bis gestern sind in einem Pflegeheim vor Ort gleich 18 Menschen verstorben. „Das Virus hat keine Grenzen“, so der Kapitän des VfL, der sich selbst aufgrund seiner Verletzung als einer der wenigen Profiteure des Virus sehen kann, was ihn aber natürlich nur sehr geringfügig interessiert: „Ich habe mir das nicht gewünscht, aber für mich ist es gut.“ Eine Knieverletzung hatte ihn bereits vor der Krise außer Gefecht gesetzt und so könnte er aktuell noch nicht spielen. Mittlerweile befindet er sich laut eigener Aussagen aber wieder auf dem Weg der Besserung: „Ich spüre noch ein bisschen, aber das ist normal.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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