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Bayern: Alaba vor Abgang?

Verliert der FC Bayern München womöglich einen Spieler, der noch in der goldenen Generation der 2010er dabei war? David Alaba hat seinen Berater gewechselt und scheint einem Wechsel nach Spanien gegenüber nicht gerade abgeneigt zu sein. 

Bisher konnten sich der Rekordmeister und der Österreicher noch nicht einigen. Der 27-Jährige hat nur noch einen Vertrag bis 2021 in München, daher müsste man den Vertrag entweder verlängern oder den Verteidiger in diesem Sommer abgeben, wenn man noch Profit aus einem Wechsel herausschlagen möchte. Bei den Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung sollen vor allem die Gehaltsforderungen derzeit zum Stillstand geführt haben. 

Aufgrund der Corona-Pandemie können die Bayern derzeit keine zu großen finanziellen Sprünge angehen, sondern werden sich vermutlich eher von dem einen oder anderen Spieler trennen. „Wenn einer nicht will dann muss er halt gehen“, so die interne Stellungnahme. Es dürfte aber auch klar sein, dass die internationalen Topklubs in diesen Tagen ebenfalls nicht mit dem Geld umgehen können, wie ihnen gerade der Sinn steht, denn alle haben in der Phase ohne Fußball durch den Virus kaum Planungssicherheit. In Zusammenhang mit Alba kam nun eine Idee auf, die dem Kicker selbst und seinem Vater George Alaba ganz und gar nicht gefällt: Die Seite des Bayern-Spielers will auf keinen Fall in ein Tauschgeschäft einwilligen, laut dem Sané von Manchester City für ihn nach München kommen könnte. Alabas neuer Berater Pini Zahavi (76), der mittlerweile auch Robert Lewandowskis (31) vertritt, reagierte ebenfalls verärgert über diesen Ansatz. Fakt ist, dass knallharte Verhandlungen folgen werden. 

Alaba selbst zieht es ohnehin nicht unbedingt auf die Insel, denn er würde einen Wechsel nach Spanien bevorzugen. Real Madrid soll am Österreicher interessiert sein, während er bei Barcelona kein Thema zu sein scheint, da seine Positionen bei den Katalanen bereits ausreichend gut besetzt sind. Alaba spielt seit 2008 beim Rekordmeister, wurde hier 8x Deutscher Meister, 5x DFB-Pokalsieger und konnte 2013 die Champions League gewissen. In seinen 372 Pflichtspielen brachte er bisher 30 Tore und 48 Vorlagen zustande. 

Hansi Flick versetzte den Defensivallrounder zeitweise ins Mittelfeld oder ins Abwehrzentrum. Für den Trainer ist Alaba ein absoluter Führungsspieler und Chef auf dem Platz. Kein Wunder, dass wohl auch er von einem Tauschgeschäft mit Manchester City nicht begeistert wäre. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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