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Leverkusen: Was wird aus Havertz?

Es wird wohl in diesem Sommer kein großes Wettbieten um Kai Havertz geben. Wie auch immer es kommen wird – die Bayern dürften schlechte Karten haben wenn es um die Verpflichtung des deutschen Talents geht. 

Aufgrund der aktuellen Lage werden es alle Klubs in diesem Sommer nicht leicht haben, wenn es um Transfers geht. Dazu zählt dann natürlich auch Bayer Leverkusen, die bis dato sehr offensiv damit umgegangen sind, dass Kai Havertz ihnen wohl nicht über die Saison hinaus erhalten bleiben wird. Sie wollen für den 20-Jährigen ungefähr so viel kassieren, wie Benfica Lissabon vor einem Jahr für Joao Felix. Das waren 126 Millionen Euro, die Atletico Madrid für das Talent auf den Tisch gelegt hat. 

Diese Ablöse ist in solchen Tagen der Unsicherheit aber nicht wirklich realistisch, denn es ist nicht einmal klar, wann bzw. ob die aktuelle Saison fortgesetzt wird. Die Elite Europas hat andere Pläne. Der FC Barcelona zum Beispiel hat sich bisher noch überhaupt nicht nach Havertz erkundigt und will lieber an einer Rückholaktion von Neymar arbeiten. Den Brasilianer, der einst für 222 zu Paris St. Germain gewechselt war, könnte man besser vermarkten. 

Havertz-Trikots wären wohl auch in Madrid und Turin noch nicht so beliebt. Die Madrilenen wollen in erster Linie einen neuen Mittelstürmer wie z.B. Lautaro Martinez. Havertz ist derzeit noch kein Stammspieler in der Nationalmannschaft und ist lange keine Marke, wie es z.B. CR7 ist. Manchester City ist aufgrund des Ausschlusses in der Champions League weniger interessant, Vereine wie Tottenham, Chelsea und ManUnited können ebenfalls keine Königsklassen-Garantie geben. Der FC Liverpool hat vorne genug Personal und ist ohnehin nicht für den Spielstil von Havertz ausgerüstet. 

Einige wollten schon Bescheid wissen, dass es den Leverkusener zu den Bayern zieht, die aber aktuell noch großes Interesse an Leroy Sané haben, der 2016 für 50 Millionen von Schalke zu ManCity wechselte. Die Münchner würden sich nur ungern erneut ein deutsches Toptalent durch die Lappen gehen lassen. Havertz selbst ist aber kein Fan von der Ellenbogengesellschaft bei den Bayern. Der Rekordmeister ist also definitiv nicht das Wunschziel des Offensivallrounders. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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