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Dortmund: Kredit rettet die Lage

Borussia Dortmund haben auf die Kommentare der letzten Tage und Wochen reagiert und bestätigt, dass sich durch die Corona-Krise keine existenzielle Bedrohung für den Verein bzw. das Unternehmen aufbauen wird. Im Vergleich zu vielen anderen Klubs hat man die Finanzen gut im Griff und vor allem einen Kontokorrentkredit in Höhe von 60 Millionen Euro in der Hinterhand.

Ein Kontokorrentkredit ist nichts anderes als ein Dispokredit auf einem geschäftlichen Girokonto. In der aktuell schwierigen Situation ist er für den BVB eine Liquiditätsreserve, die der Klub auch ohne weitere Einnahmen in der fortlaufenden Saison nutzen kann. Bisher wurde diese Summe nie in Anspruch genommen. Bis dato waren es rund 30 Millionen Euro, die man hätte benutzen können. Im Januar wurde die Summe nun auf 60 Millionen Euro angehoben. Zum Glück, denn damals war die Corona-Krise in diesem Umfang sicherlich noch nicht abzusehen.

Die Dortmunder haben einen sehr kostenintensiven Kader und ein gesamtes jährliches Gehaltsbudget von rund 150 Millionen Euro. Mit dem Kredit sind die Borussen also erst einmal eine Zeit lang abgesichert. Doch wie geht es mit dem Spielbetrieb weiter? Das dürfte wohl in erster Linie die weniger finanzstarken Klubs interessieren. Die DFL wird darüber aller Voraussicht nach erst am 30. März entscheiden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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