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Gladbach: Stindl in Topform

Gladbachs Trainer Marco Rose hat in der Offensive meist die Qual der Wahl. Kapitän Lars Stindl durfte gegen die Dortmunder ran. Der Routinier lässt sich von seinem Patzer gegen den BVB nicht beirren und startet nun mit einer beeindruckenden Torserie in das Derby am Mittwoch gegen die Kölner. 

Acht Torbeteiligungen in den letzten acht Spielen brachte Stindl zustande, fünf Treffer in den letzten vier Spielen sind ebenfalls eine erstklassige Statistik. Lars Stindl kommt zurück in seine alte Form und das ganz egal, wo ihn sein Trainer derzeit aufstellt. Fakt ist, dass der Allrounder eine ganze Mannschaft mitreißen kann und mit Leistungen überzeugt. Im Spiel gegen die Dortmunder zeigte er auch seine Charakterstärke. Ein schlimmer Fehlpass, den Erling Haaland aufnahm und der zur Führung der Gäste durch den Ex-Gladbacher Thorgan Hazard führte, verarbeitete er ohne Probleme: „Das erste Gegentor haben wir uns selbst reingelegt, beziehungsweise ich“, so Borussias Antreiber ernst. Auch wenn er selbst den Ausgleich besorgen konnte, war er mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. 

Unter anderem war Stindl mit der Leistung von Schiedsrichter Sascha Stegemann nicht ganz einverstanden. So hätten sich die Gladbacher wohl einen Pfiff für ein etwaiges Foulspiel im Mittelfeld gewünscht, nachdem das entscheidende Tor gefallen ist, doch der Pfiff blieb aus. Stindl schon den Treffer aber auch teilweise auf sein eigenes Konto. „Wir dachten, er entscheidet auf Freistoß, da haben wir dann auch ein bisschen gepennt. Ich hatte leider schon viele Gelbe Karten, sonst hätte ich dem Schiri sicher noch etwas dazu gesagt“, so der Kapitän. 

So blieb es also bei 4 gelben Karten, damit er auf jeden Fall das Derby gegen Köln am Mittwoch bestreiten kann. Sein Kollege Florian Neuhaus kassierte in der Schlussphase wegen Handspiels die fünfte Verwarnung und muss nun im Derby zusehen. Insgesamt hat sich die personelle Situation mit der Rückkehr von Leistungsträgern wie Plea, Christoph Kramer, Tony Jantschke und Ramy Bensebaini aber etwas beruhigt. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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