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Bayern: Wer ersetzt Lewandowski?

Die Bayern müssen in den kommenden Wochen auf ihren wertvollsten Spieler Robert Lewandowski verzichten. Doch wie sollen die Bayern den Polen ersetzen? Fakt ist, dass sich Hansi Flick etwas einfallen lassen muss. Doch wer kommt dafür in Frage und hat womöglich schon die Pole Position im Rennen um diesen Platz? 

Für mindestens 4 Wochen müssen sich die Bayern eine Alternative überlegen. In Anbetracht der wichtigen Spiele ist das für den Rekordmeister natürlich ein schlimmes Los. Der 31-Jährige hat in den 32 Pflichtspielen insgesamt 39 Tore geschossen und hat damit maßgeblichen Anteil daran, dass die Bayern weiterhin die Chance auf 3 Titel haben. Er ist zu einem echten Leader geworden, der nicht nur auf die eigenen Treffer fixiert ist, sondern sich auch immer mehr um die Mitspieler kümmert, die auch für ihn spielen. Als Anspielstation und Vorbereitet ist er schon lange ein Fixpunkt an vorderster Front. 

Mindestens 6 Pflichtspiele wird er nun verpassen. Einen echten Ersatz gibt es nicht, das wurde immer wieder als Schwäche des Kaders ausgelegt, doch auch das hilft nun nicht weiter. Die erste Wahl dürfte wohl Serge Gnabry sein, der mit seinen Toren immer wieder zeigt, dass er auch in Sachen Abschluss seine Qualitäten hat. Er vertrat Lewandowski bereits im DFB-Pokal-Zweitrundenspiel beim VfL Bochum Ende Oktober eine Halbzeit lang und konnte dabei einen Treffer markieren. Der VfL Bochum ist bei allem Respekt aber auch eine andere Aufgabe als die, die jetzt anstehen. 

Flick verzichtete in der Startelf erst ein einziges Mal auf Lewandowski und das beim 3:1 gegen Tottenham am letzten Spieltag der Gruppenphase in der Champions League, als er Ivan Perisic im Sturmzentrum ausprobierte, da man sich ohnehin schon für das Achtelfinale qualifiziert hatte. Der Kroate ist aber kein Thema, da er sich nach seinem Knöchelbruch noch in der Reha befindet. Thomas Müller hat in der Rückrunde bereits 6 Scorerpunkte sammeln können, fühlt sich aber auf dem Flügel oder hinter den Spitzen deutlich wohler als ganz vorne. Dort spielte er das letzte Mal am 3. April 2019 im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Heidenheim. 

Ein gelernter Mittelstürmer wäre Joshua Zirkzee, der seit seinem Siegestor gegen Freiburg kurz vor Weihnachten immer wieder erwähnt wurde, doch der 18-Jährige sammelt immer noch Praxis in der 3. Liga und gilt unter Flick eher als Joker. Ihm mangelt es noch etwas am taktischen Verständnis und am Gegenpressing. Er ist möglicherweise der Mittelstürmer-Back-up ab der Saison 2020/21. Und was ist eigentlich mit Fiete Arp? Der Stürmer, der im Sommer vom Hamburger SV gekommen ist, hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und stand noch keine Minute für die Profis auf dem Platz. Lediglich in der 3. Liga kam er 5 Mal zum Einsatz, markierte dabei aber keinen eigenen Treffer. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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