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Mainz: Die Standard-Schwäche

Die Statistik der Mainzer bei Eckbällen ist mehr als kurios. In der Offensive kann man kaum einen Standard für sich nutzen, während man in der Defensive häufig das Nachsehen hat. Unter anderem bezog sich nun auch Kapitän Danny Latza genau auf diese Problematik. 

„Wir hatten in den ersten Minuten sechs Ecken, daraus müssen wir einfach Kapital schlagen, ein Tor schießen“, so Latza über die vergebenen Chancen in der Anfangsphase des Spiels gegen den VfL Wolfsburg. Eigentlich spielte sich die komplette Partie in dieser Phase nur vor dem Wolfsburger Tor ab. Nach 90 Minuten waren es dann insgesamt 14:4 Ecken für den FSV, die Tore machten aber die Wölfe und so entstand das bittere 0:4 für die Mainzer. 

Man kann schon jetzt sagen, dass die Standards das größte Problem der Mainzer in dieser Saison sind. Nur 8 der eigenen 31 Treffer passierten nach ruhendem Ball, was die schlechteste Statistik der kompletten Liga ist. Insgesamt fielen die Tore nach Ecke (3), Freistoß (2), Elfmeter (2) und Einwurf (1). Doch nicht nur vorne, auch hinten kann man an der Statistik noch deutlich arbeiten. 15 der 52 Mainzer Gegentore fielen nach Standards, was gleichbedeutend mit dem viertschlechtestem Wert der Liga ist. Besonders häufig schlägt es nach einer Ecke ein (7), hier ist nur Werder Bremen (11) noch anfälliger. Die restlichen Gegentore kassierte man nach Freistoß (6) oder per Elfmeter (2).

Gegen die Wolfsburger waren es zwar keine Tore nach Standards, „aber wir haben die Gegentore viel zu einfach, ohne Gegenwehr bekommen. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir die entscheidenden Zweikämpfe nicht gewonnen haben“, so Latza – was gleichzeitig dazu führte, dass der FSV aus all den Ecken keinen Ertrag herausspielen konnten. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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