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Dortmund: Evonik zieht sich zurück

Bei den Dortmundern kommt es zu finanziellen Bewegungen. Evonik ist noch bis zum Ende dieser Saison der Hauptsponsor der Borussen, doch nun haben diese sich von knapp 5 Prozent der BVB-Aktien getrennt. Dies konnte man einer gestern veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung entnehmen. Evonik bleibt mit 9,83 Prozent der Aktien (bisher 14,78 Prozent) aber weiterhin der größte Anteilseigner von Borussia Dortmund.

Erst in der letzten Woche haben die Dortmunder bekanntgegeben, dass man ab der nächsten Saison mit dem Interdienstanbieter 1&1 einen neuen Trikotsponsor haben wird. Das lässt sich das Unternehmen immerhin rund 25-30 Millionen Euro pro Saison kosten. Evonik war seit 2006 Haupt- und Trikotsponsor und hat eigentlich noch einen Vertrag bis 2025, doch dieser wird nun modifiziert. In den Pokalwettbewerben werden sie weiterhin auf den Trikots sein und dann ihr Engagement nach und nach zurückfahren. Von aktuell rund 20 Millionen Euro pro Jahr werden dann am Ende des Vertrags nur noch rund 10 Millionen Euro fällig sein. 

In diesem Zusammenhang wurden nun auch Anteile am BVB verkauft. Rund 3,9 Millionen Aktion im Gegenwert von ca. 35 Millionen Euro hat Evonik veräußert. Damit behalten sie noch knapp 10 Prozent, womit man noch vor Unternehmer Bernd Geske (9,33 Prozent), Borussia Dortmund e.V. (5,53), Signal Iduna (5,43) und Ausrüster Puma (5,0) den größten Anteil am Kuchen hat. Der Rest der Aktien befindet sich im Streubesitz. Evonik selbst hat sich den größten Anteil der Aktion durch eine Kapitalerhöhung im August 2014 gesichert, damals zu einem Kurs von 4,66 Euro. Am Montag bei Börsenschluss war ein BVB-Papier dann immerhin schon 9,04 Euro wert.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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