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Freiburg: Schwolow spricht Klartext

Die Freiburger mussten mit der Niederlage gegen Freiburg den nächsten Rückschlag hinnehmen, der nun sogar gleich doppelt bitter war. Laut Keeper Alexander Schwolow müssen sich die Breisgauer nun etwas vom Gegner abschauen, wenn man die nächsten Spiele erfolgreicher gestalten möchte. 

War das 0:2 gegen Düsseldorf nun eine Niederlage gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf oder eben doch nur ein Punktverlust gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion? Haben die Freiburger Punkte im Kampf um Europa liegen lassen? Die Freiburger selbst schauen erwartungsgemäß eher Richtung Keller. Keeper Alexander Schwolow vermisst die nötige Giftigkeit, um im entscheidenden Moment wieder die nötigen Punkte einfahren zu können. 

„Düsseldorf ist ein Gegner, der eh auf Augenhöhe mit uns ist“, so Freiburgs Trainer Christian Streich nach dem Spiel betonte, „alles andere ist Augenwischerei“. Die Freiburger müssen in jedem Spiel an ihr Limit gehen, wenn man gewinnen will und das ist gegen Düsseldorf sicherlich nicht passiert: „Dann verlierst du das Spiel, das ist sehr bitter.“ Doppelt bitter, denn bei einem Sieg hätte man den Vorsprung auf die Fortuna schon auf 19 Punkte ausbauen können und damit wäre wohl der Gedanke an einen möglichen Abstieg final vom Tisch sein können. Des Weiteren hätte man mit dem Sieg wieder auf den 6. Platz und damit auf einen Europa-League-Rang springen können. 

Davon wollte Linksverteidiger Christian Günter nach dem Spiel aber nichts wissen: „Das wurde nicht von uns geträumt. Bei uns gab es immer nur das Ziel, erstmal den Klassenerhalt zu sichern. Wenn wir das in trockenen Tüchern haben, kann man über mehr reden, aber bis dahin reden wir auch intern nichts anderes“, so der Verteidiger. Sein Trainer Christian Streich sieht das ähnlich und weiß, welche Gegner in den nächsten Spielen warten: „Die kommenden Gegner gehören zu den besten, Dortmund und Leipzig.“ Dazwischen kommt im nächsten Heimspiel Union Berlin, gegen das der SC in dieser Saison sowohl in Liga als auch im Pokal bereits verloren hat: “Wenn wir uns nicht anders präsentieren, mit mehr Durchsetzungswillen und mehr Gnadenlosigkeit zu uns selber, dann werden wir gegen Union das gleiche erleben wie heute und gegen Paderborn“, warnt der Coach.

Aber nun wollen sich die Freiburger ein Beispiel am letzten Gegner Düsseldorf nehmen. „Wir wissen selbst, wie es unten ist, da klammerst du dich an jeden Strohhalm, versuchst, eklig zu sein, giftig zu sein“, so Keeper Schwolow, der auch die spielerischen Mängel ansprach: „Fußballerisch läuft es nicht so gut die letzten Wochen, dann versuchst du, in den Zweikämpfen voll da zu sein. Da waren wir nicht total präsent, waren nicht eklig genug, Düsseldorf fährt nicht nach Hause und sagt, es war eklig. Wir haben es ihnen zu einfach gemacht, da müssen wir wieder griffiger werden.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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