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Dortmund: Zorc kritisiert Ausscheiden

Die Dortmunder können sich bereits jetzt vom ersten der drei möglichen Titel verabschieden. Eine extrem schwache erste Halbzeit besiegelte das Aus des BVB im DFB-Pokal gegen Werder Bremen. Endstation im Achtelfinale – besonders Sportdirektor Michael Zorc war darüber mehr als nur enttäuscht. 

Das Aus sehr weh, es ist nicht zu reparieren. Die Niederlage war vermeidbar, aber letztlich verdient“, so Zorc am Mittwoch. Im ersten Spielabschnitt haben sich die Dortmunder durch einen Fallrückzieher von Hummels gerade einmal eine Chance herausgespielt, was in der Endabrechnung zu wenig war: „Wir sind dafür bestraft worden, dass wir in der ersten Hälfte lahmarschig, bequem und langsam gespielt haben. Wir haben nicht so gewirkt, als wüssten wir, worum es geht.“

Neben der fehlenden Tiefe im Spiel, haben sich die Dortmunder nicht ausreichend auf das gegnerische Tor fokussiert. Erst nach der Pause konnte die Elf von Trainer Lucien Favre ein anderes Gesicht zeigen. Mit Erling Haaland kam nicht nur ein klassischer Stürmer sondern auch ein Spieler mit dem unbedingten Willen in die Partie. Der 0:2-Rückstand aus der ersten Hälfte war allerdings zu groß. Direkt nach dem Anschlusstreffer des Norwegers kassierten die Schwarz-Gelben einen weiteren Gegentreffer. 

Wie schon in der Vorsaison muss man nun mit dem Aus im Achtelfinale gegen Bremen umgehen. Zwar hat man mit der Meisterschaft und der Champions League noch zwei potenzielle Titel übrig, die allerdings im Vergleich zum DFB-Pokal ungleich schwerer zu erreichen sein dürften. Fakt ist, dass man sich hier Leistungen wie in dieser ersten Halbzeit nicht mehr erlauben darf, wenn man bis zum Schluss mitmischen möchte. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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