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Düsseldorf: Hoffnung auf Stöger

Zum Auftakt der Rückrunde spielen die Düsseldorfer gegen die Bremer. Da beide sich als Nachbarn in der Tabelle voll im Abstiegskampf befinden, wäre ein Sieg für beide Seiten immens wichtig. Von Seiten der Fortuna wollte Trainer Friedhelm Funkel wie gewohnt keine klare Prognose abgeben. 

Immerhin können sich die Düsseldorfer auf die Rückkehr ihres Kreativchefs Kevin Stögers freuen, der mit seiner Technik für neue Impulse in der Offensive sorgen soll. Das letzte Mal stand dieser im Mai letzten Jahres auf dem Feld. Aber ist er nach insgesamt 8 Monaten Pause schon dazu in der Lage, die komplette Truppe einen Schritt weiter nach vorne zu bringen? „Der Trainer“, so Stöger nach seinen ersten intensiven Trainings mit der Mannschaft, „muss mich manchmal noch bremsen. Ich würde am liebsten 24 Stunden am Tag Fußball spielen, so fantastisch ist es, endlich wieder mittendrin zu sein.

Angesichts der schwachen Offensive, die in der Hinrunde nur 18 Treffer erzielen konnte, soll Stöger möglichst schnell nach seinem Kreuzbandriss wieder zur tragenden Säule werden. Neben Rouwen Hennings wäre dann ein zweiter Akteur im Kader, der im Zweifel in den wichtigen Spielen den Unterschied machen kann. „Sein letztes Spiel war im Mai, da muss man natürlich vorsichtig sein. Wir werden ihn gewiss nicht mit unseren Erwartungen überfrachten“, so Trainer Funkel, der aber momentan selbst noch nicht weiß, ob er Stöger im wichtigen Spiel gegen die Bremer schon von Beginn an bringen kann, oder ob er zunächst einmal als Joker auf der Bank Platz nehmen wird. 

„Für volle 90 Minuten“, so Funkel , „wird es bei Stögi gewiss noch nicht reichen.“ Aktuell geht man davon aus, dass Stöger beginnen wird und man dann schaut, wie weit er mit seiner Kondition kommt. Die Düsseldorfer erhoffen sich von einem Sieg gegen die Bremer ein echte Signal im Abstiegskampf. Das 2:1 über Union Berlin vor der Winterpause brachte bereits eine bessere Stimmung, ein Sieg gegen Bremen könnte der Auftakt einer Serie werden, der die Fortuna aus dem Keller führt. „Wir haben 17 wichtige Spiele vor der Brust – die Partie am Samstag ist nicht bedeutender als der Rest. Wir werden gegen Bremen nicht den Klassenerhalt feiern, aber der Abstieg wird auch noch nicht besiegelt sein“, so Funkel. 

Etwas konkreter konnte sich Trainer Funkel schon zur Personalie Steven Skrzybski äußern. Der vom FC Schalke ausgeliehene Flügelstürmer hat sich in der Vorbereitung direkt gut integriert. „Er bringt Schnelligkeit und Abgeklärtheit mit. Es ist nicht auszuschließen, dass er von Beginn an sein Heim-Debüt feiert“, so Funkel über seinen Winterneuzugang. Schlechte Nachrichten gibt es derweil von Tim Wiesner. Der Keeper, der ohnehin immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat, muss sein Comeback aufgrund von einem Riss der Syndesmose erneu verschieben.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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