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Düsseldorf: Hoffnung aus Gelsenkirchen

Fortunas Trainer Friedhelm Funkel hat seine Düsseldorfer Profis wie gewohnt zum Auftakt ins neue Jahr zum obligatorischen Laktattest gebeten. Dies geschah gleich neben der eigenen Arena in der Leichtathletikhalle im Düsseldorfer Norden. 

Die Fortunen liegen derzeit auf Rang 16. und müssen sich demnach noch ordentlich strecken, wenn es am Ende der Saison mit dem Klassenerhalt hinhauen soll. Ein großer Hoffnungsträger kommt nun vom FC Schalke 04 zurück. 

Um 11 Uhr begann die erste Zehnergruppe mit der Leistungsüberprüfung, danach folgte der Rest. Noch nicht mit von der Partie war Nana Ampomah, der wegen der Hochzeit seiner Schwester noch einen Tag Sonderurlaub bekommen hat und am Samstag im Trainingslager in Marbella den Test nachholen wird. Derweil sah man Kevin Stöger wieder, der ebenfalls eine der großen Hoffnungen für die Rückrunde ist. Wenn dieser in den kommenden Wochen wieder zu seiner alten Form finden kann, haben die Düsseldorfer in der Offensive ein großes Stück ihrer Kreativität zurück, die in der Hinrunde meist gefehlt hat. Angreifer Rouwen Hennings war dort die große Ausnahme, ohne den man wohl schon hoffnungslos zurückliegen würde. 

Zudem soll auch ein Zugang vom FC Schalke neuen Schwung in der Offensive bringen. Steven Skrzybski wird bis zum Saisonende das Trikot der Fortuna überziehen, was sich der Verein eine Leihgebühr von rund 200.000 Euro kosten lässt. Zudem wurde auch eine Kaufoption in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro im Vertrag verankert. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Die Fortuna ist ein großer Traditionsverein mit fantastischen Fans, die ich noch aus den vielen gemeinsamen Duellen mit Union Berlin und dem FC Schalke 04 in Erinnerung habe“, sagt Skrzybski über seinen neuen Verein: „Für mich ist es perfekt, dass wir direkt ins Trainingslager reisen – so kann ich schnell das Trainerteam und meine neuen Mitspieler kennenlernen.“

Die Düsseldorfer erhoffen sich vom gebürtigen Berliner, dass man auf den Flügeln etwas gefährlicher wird, denn er ist vom Spielertyp ähnlich zu Benito Raman, der in der letzten Saison so gut gezündet hat. Trotz seiner Schnelligkeit und dem guten Schuss hat er auf Schalke bis dato keine wirkliche Rolle spielen können. „Steven passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er ist ein Mentalitätsspieler, der in der Offensive vielseitig einsetzbar ist und seine Fähigkeiten in der Bundesliga bereits unter Beweis gestellt hat“, so Fortunas Sportvorstand Lutz Pfannenstiel: „Er ist schnell, durchsetzungsstark und einsatzfreudig. Wir sind uns sicher, dass er auf Anhieb eine Bereicherung für unsere Offensive werden kann.“

Mit diesem Leihgeschäft wollen die Fortunen aber ihre Personalplanung für die Rückrunde noch nicht abschließen. Vor allem suchen sie aktuell noch nach einer entsprechenden Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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