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Dortmund: Weigl und Alcacer vor Abgang?

Die Dortmunder und ihr einstiger Youngster Julian Weigl werden wohl bald getrennte Wege gehen. Aktuell verdichten sich die Hinweise darauf, dass es den Sechser nach Portugal zu Benfica Lissabon ziehen wird. Nicht gerade der Schritt in seiner Karriere, den sich Weigl noch vor 1-2 Jahren erhofft hätte. Derweil gibt es auch Neuigkeiten bei Paco Alcacer.

Weigl kam in dieser Saison immerhin schon auf 19 Pflichtspiele für die Dortmunder, ist mit seiner derzeitigen Situation beim BVB aber dennoch nicht wirklich zufrieden. Der 24-Jährige nimmt diesbezüglich kein Blatt vor den Mund. Kein Wunder, dass der ehemalige Nationalspieler nun selbst einen Wechsel forciert hat. So wie es aktuell aussieht, scheint Benfica Lissabon die besten Karten zu haben. Die Dortmunder hatten noch vor kurzer Zeit betont, dass sie Weigl unbedingt behalten und sich einigen wollen, doch bei diesem Wechselwillen des Spielers ist wohl ein Umdenken erforderlich. Die Dortmunder wollen mit dem Mittelfeldspieler nun eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro erzielen. Damit hätte man z.B. die Ablöse für den neuen Angreifer Haaland schon raus.

Wenn der Wechsel fixiert wird, wollen die Dortmunder im Mittelfeld nicht mehr nachbessern. Im System von Trainer Lucien Favre ist ohnehin nur noch ein echter Sechser eingeplant, der im Normalfall Axel Witsel heißen wird. Des weiteren steht mit Thomas Delaney noch eine offensivere Variante und mit Leonardo Balerdi ein Youngster bereit, der in Zukunft die Rolle übernehmen soll. So würde es wohl auch in Zukunft für Weigl eher schlecht aussehen im Hinblick auf einen Stammplatz.

Derweil gibt es auch Neuigkeiten von Paco Alcacer, den es über Weihnachten wieder in seine Heimat Spanien verschlagen hat. Der Angreifer feierte in seinem Geburtsort Torent in der Nähe von Valencia mit seiner Familie. Hier will er Kraft tanken, was definitiv nötig war, denn das erste Halbjahr der neuen Saison verlief für den 26-Jährigen unerfreulich. Noch im September war der Spanier die große Titelhoffnung bei den Dortmundern, nachdem er in der abgelaufenen Saison so sicher getroffen hat. In den ersten 6 Pflichtspielen konnte er jeweils treffen doch seit dem Gruppenspiel in dieser Champions-League-Saison gegen seinen ehemaligen Klub FC Barcelona ist der Wurm drin.

Alcacer bleibt freud- und torlos, sein Lauf endete mit einem Dämpfer. Seit dem 14. September und dem 4:0 über Leverkusen hat Alcacer nicht mehr getroffen. Zunächst hatte er mit Achillessehnenentzündung, Wadenprobleme, Knieprobleme, Magen-Darm-Erkrankung einige körperliche Beschwerden, doch dann stellte Favre das System um, was nicht zum Vorteil des Angreifers passierte. Im Dezember brachte er es gerade einmal auf

zwei Kurzeinsätzen in Mainz (4:0) und in Hoffenheim (1:2). Vom einstigen Topjoker ist er mittlerweile zu einer Randfigur geworden. Bei den Heimspielen gegen Düsseldorf (5:0) und Leipzig (3:3) wurde er von Favre jeweils über 90 Minuten auf der Bank gelassen.

Jetzt ist mit Erling Haaland auch noch ein weiterer Stürmer gekommen, sodass sich Alcacer mit Abwanderungsgedanken befassen dürfte. Immerhin hat der junge Norweger bisher 28 Tore in 22 Spielen erzielt und soll sofort helfen. Aus Spanien gab es schon erste Meldungen, dass Atletico Madrid bereits sein Interesse an Alcacer bekundet haben soll. Bleibt abzuwarten, ob es ihn schon im Winter in die Heimat ziehen könnte.

 

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