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Hoffenheim: Vogt wieder im Kader?

Warum wurde TSG-Kapitän Kevin Vogt nicht für das Spiel unter der Woche gegen Union Berlin nominiert, welches letztendlich mit 2:0 gewonnen werden konnte? Selbst vor dem anstehenden Spiel gegen Dortmund am Freitag wirft diese Entscheidung von Hoffenheim Trainer Alfred Schreuder noch einige Fragen auf. Dieser verzichtete auf eine genaue Aufklärung dieser Personalie und wollte auch nicht mit der Sprache rausrücken, ob Vogt gegen den BVB mit von der Partie sein wird. 

Neben Benjamin Hübner und Stefan Posch in der Anfangsformation hatte Schreuder in Berlin auf die Ersatzspieler Kevin Akpoguma und Ermin Bicakcic seine Hoffnungen gesetzt und wurde dafür belohnt. Vogt hingegen wurde nicht nominiert. Sein Trainer sagte dazu nur, dass drei Innenverteidiger auf der Bank einer zu viel gewesen wären. “Ich habe nichts gegen den Spieler Kevin Vogt, ich habe eine Entscheidung für Akpo, für Ermin, für Poschi und für Benni getroffen. Das war der Grund“, so Schreuder am Donnerstag: „Ich brauche nichts nach außen kommunizieren. Das mache ich intern, mit allen Spielern, wenn es persönlich ist. Kevin weiß genau, warum er nicht dabei ist.“

Wie wird es nun gegen Dortmund aussehen? „Das sage ich nicht“, so Schreuder. Also kein klares Dementi, aber auch keine Bestätigung für eine mögliche Rückkehr des Kapitäns in den Kader. Zumindest soll es nicht am aktuellen System liegen, auch wenn Vogt eine defensive Dreierkette wohl eher entgegenkommen würde. „Aber auch in der Viererkette kann er sehr gut spielen. Mit Ball ist Kevin Vogt einer der besten Spieler, die wir im Kader haben“, erklärt Schreuder, der nicht mehr über seine Entscheidung erzählen wollte, warum er gegen Berlin auf seinen Kapitän verzichtete. Gegen die Dortmunder will der Coach nun eine Mischung aus spielerischer Klasse und Bissigkeit bzw. Kampf sehen. „Das ist ein Top-Verein wie Bayern München. Man braucht dann mit Ball extremen Mut zu spielen. Wenn du gegen größere Vereine spielst musst du versuchen, lange den Ball zu halten. Dann werden die Spieler von Dortmund unruhig, die wollen auch den Ball haben. In diesen Momenten muss man angreifen“, so der Ansatz gegen hohe Qualität im Kader des BVB. Ob Vogt dann mit von der Partie sein wird, muss man abwarten. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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