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Hoffenheim: Schreuder gegen Nagelsmann

Alfred Schreuder hat nun das Duell gegen seinen früheren Chef vor der Brust. Der Niederländer arbeitet von 2016 bis 2018 unter Julian Nagelsmann, der nun Trainer der Leipziger ist. Kommt das Auswärtsspiel bei RB für die TSG nun zum richtigen Zeitpunkt? Eher schon, denn vor heimischer Kulisse hat es für Hoffenheim beim 1:5 gegen Mainz und beim 1:1 gegen Düsseldorf zuletztt nicht wirklich gut funktioniert. 

Auf des Gegners Platz sind die Hoffenheimer mittlerweile seit 5 Spielen ohne Niederlage. Nach den Remis gegen Leverkusen und Wolfsburg konnte man Siege gegen Bayern, Berlin und Köln folgen lassen. Zuvor war das nur Nagelsmann in der Saison 2018/19 gelungen. Ein erneuter Dreier könnte also folglich einen neuen Rekord für Schreuder bedeuten. Natürlich erhofft sich der 47-Jährige einen Sieg gegen seinen ehemaligen Chef. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Hoffenheim immer gut spielt gegen Topmannschaften, auch dieses Jahr, weil du da normalerweise mehr Raum hast“, so Schreuder mit Erinnerung an den 2:1-Coup bei Rekordmeister FC Bayern München, mit dem die TSG ihre Serie mit fünf Siegen in der Bundesliga gestartet hatte. 

Natürlich will Schreuder derweil nichts von einem persönlichen Vergleich mit ihm selbst und Nagelsmann wissen. „Ich spiele nicht gegen Nagelsmann, ich spiele gegen Leipzig“, so der Trainer, „für die Medien ist das schön, aber es geht nicht um Nagelsmann oder Schreuder, es ist ein normales Bundesligaspiel. Wir kennen uns sehr gut. Aber ich kenne Peter Bosz auch sehr gut.“ Gegen seinen ehemaligen Mitspieler hatte die TSG einen Punkt erkämpft. Gut möglich, dass man sich gegen Leipzig zunächst wieder auf die Defensive konzentrieren wird, nachdem RB in den letzten 4 Spielen 19 Tore zustande gebracht haben. „Ich freue mich aufs Wiedersehen, hoffentlich mit einer anderen Einstellung und einem passenden Ergebnis für uns“, so Ermin Bicakcic vor dem Spiel gegen seinen Ex-Coach, „gegen Leipzig haben wir die nächste Chance, das zu zeigen.“

Hoffenheim gegen Leipzig – es gab bisher schon einige denkwürdige Duelle zwischen den beiden. Unter anderem hat RB das erste Spiel in der Bundesliga gegen die TSG bestritten und mit einem 2:2 direkt einen Punkt entführt. In der darauffolgenden Saison gab es dann in Hoffenheim mit einem 0:4 die bisher höchste Pleite in Deutschlands höchster Spielklasse. Auch beim Rückspiel sah es mit einem 2:5 nicht wirklich besser aus. Der derzeitige Trend spricht natürlich für die Leipziger, die unter ihrem neuen Chef Nagelsmann noch nie ohne eigenen Treffer geblieben sind. Bleibt abzuwarten, wie das Spiel zwischen den ehemaligen Kollegen enden wird. 

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