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Schalke: Tabellenführer über Nacht?

Wenn die Schalker heute ihr Spiel gegen Union Berlin gewinnen, könnten sie zumindest über Nacht an die Tabellenspitze springen. Die tolle Ausgangssituation ist unter anderem auch einer Taktik von Trainer David Wagner zu verdanken, die er nun mit guten Argumenten wieder anwendet. 

Die Knappen haben in dieser Saison bereits 14 Pflichtspiele absolviert. Lediglich zwei Niederlagen musste man dabei gegen Hoffenheim und Bayern hinnehmen. Laut Wagner ist das auch darauf zurückzuführen, dass die Schalker keinen einzigen Gegner unterschätzen und er darauf sehr großen Wert legt. Vielmehr betont er immer wieder die Stärken des Gegners vor dem nächsten Spiel, wie unter anderem auch gegen Arminia Bielefeld und (3:2) und Werder Bremen (2:1).

Eine ähnliche Argumentation findet Wagner nun auch vor dem nächsten Spiel gegen Union Berlin am heutigen Abend. „Das ist ein ganz unangenehmer Gegner und die Mannschaft der Stunde in der Liga“, so der Coach, der dafür auch seine Gründe hat: „Sie sind Tabellenführer der letzten fünf Spiele.“ Union und Tabellenführer? Stimmt schon, denn wie auch Hoffenheim haben die Berliner vier Siege aus den letzten fünf Spielen holen können. Im Pokal gab es derweil ebenfalls einen Sieg mit 3:1 über die starken Freiburger .

Unions Serie sei „absolut zu Recht“, so Wagne: „Diese Mannschaft? Keine Chance, dass die am Ende unter den letzten drei landet. Das ist einfach zu gut, wie die das machen.“ Die Schalker wollen wie gewohnt mit Respekt für den Gegner aber auch mit einer gesunden Selbsteinschätzung an die Sache herangehen: „Die große Aufgabe ist, ganz arg bei sich zu bleiben und nichtsdestotrotz die Qualitäten des Gegners zu akzeptieren.“ Für die Knappen wird es das erste Spiel gegen Union seit dem DFB-Pokalfinale 2001. Wagner muss derweil weiter auf Benjamin Stambouli (Fußbruch), Salif Sané (Außenmeniskusriss) und Alessandro Schöpf (Faserriss) verzichten. „Bei Schöpfi geht es leider nicht so zügig voran, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Wagner. Möglicherweise wird der Mittelfeldspieler aber noch Weihnachten wieder einsteigen können. Noch nicht geklärt ist ein Einsatz von Mark Uth, der am Mittwoch das Training wegen Adduktorenproblemen aussetzen musste: “Bei Mark könnte es eine enge Kiste werden“, so Wagner.

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