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Köln: Gisdol und Heldt suchen die Nähe

Die Kölner wollen mit Markus Gisdol und Horst Heldt die Wende schaffen und das am besten schon im Spiel gegen Leipzig. Derzeit wurde noch keine Prognose für die Wintertransferperiode abgegeben. Vor allem Heldt hat in den kommenden Wochen und Monaten einige schwere Aufgaben zu lösen.

Die neuen Verantwortlichen des FC hätten sich für die erste Partie wohl einen etwas leichteren Gegner gewünscht. „Das ist ein Spagat“, so der neue Trainer Markus Gisdol: „Einerseits die brutale Qualität des Gegners, andererseits die feste Überzeugung, dass wir eine Chance haben. Einerseits die Pflicht, die Defensive zu stabilisieren, andererseits der Gedanke, die Schnelligkeit, die man hat, auf dem Weg nach vorne zu nutzen. Einerseits die Konzentration auf diesen Gegner in den wenigen Einheiten bis zum Spiel, andererseits die Aufgabe, mittelfristig zu denken und der Mannschaft eine Handschrift zu verpassen. Es wird ein Spiel mit dem Feuer. Wir müssen den richtigen Mix finden. Der Gegner hat enorme Qualität. Aber wir sind nicht chancenlos.“

Gisdol hat insgesamt keine leichte Aufgabe vor sich, will sich in erster Linie zunächst auf Gespräche mit dem Team konzentrieren: „Wir dürfen nicht zu viel wollen“, so der Coach: „Wir müssen zunächst das Einfache in den Vordergrund stellen. Da muss man die Meinungen der Spieler akzeptieren. Man muss mit der Mannschaft eine Idee entwickeln, sie muss sich wiederfinden und wohlfühlen.“ Eine offene Frage bzw. Personalie dabei ist Jonas Hector, der entweder auf der Doppelsechs oder hinten Links agieren könnte. Gisdol muss sich davon zunächst selbst ein Bild machen, bevor er diese Entscheidung treffen kann. Fakt ist, dass der Kader definitiv über Qualität verfügt, viele Spieler aber aktuell verunsichert zu sein scheinen. 

Die Kölner werden wohl nicht drum herum kommen, im Winter auch personell noch einmal nachzulegen. Die Verantwortlichen werden die Nähe zur Mannschaft suchen. Anders als sein Vorgänger Armin Veh wird Horst Heldt bei Spielen nicht auf der Tribüne sondern auf der Bank Platz nehmen. Das entspricht auch den Vorstellungen von seinem Trainer: „Wenn er es nicht vorgehabt hätte, ich hätte ihn darum gebeten, es zu machen“, so Gisdol.  

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