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Köln: Gisdol und Heldt kommen

Bei den Kölnern waren unter anderem Namen wie Bruno Labbadia und Pal Dardai im Gespräch, doch letztendlich ist es nun Markus Gisdol geworden. Die Rheinländer konnten gleichzeitig auch den neuen Sportchef benennen. Horst Heldt wird demnach die Nachfolge von Armin Veh antreten. 

Nur 9 Tage nach der Entlassung von Achim Beierlorzer nach der 1:2-Pleite gegen Hoffenheim haben die Kölner nun Ersatz gefunden. Dieser wird dringend benötigt, denn mit 8 Niederlagen aus 11 Spielen sind die Kölner mitten drin im Abstiegskampf. Der 50-jährige Gisdol hat nun einen Vertrag bis Sommer 2021 unterschrieben. Zuletzt war er von September 2016 bis Januar 2018 Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim. 

„Markus stand von Anfang an auf meiner Liste der Trainer, denen ich absolut zutraue, unsere Mannschaft zu stabilisieren und mit ihr die nötigen Siege zu holen„, so Frank Aehlig, der Leiter der FC-Lizenzspielerabteilung: „Markus ist ein erfahrener Trainer und hat bei seinen bisherigen Stationen bewiesen, dass er einer Mannschaft in einer solchen Situation helfen und die richtigen Impulse setzen kann. Er ist stressresistent und kennt das unruhige Umfeld eines großen Traditionsvereins aus seiner Hamburger Zeit. Zugleich hat er sowohl im Profi- als auch im Nachwuchsbereich gezeigt, dass er Spieler und Mannschaften entwickeln kann.“

Der neue Coach ist natürlich auch sehr zufrieden mit seinem neuen Arbeitsplatz, denn er sieht den FC als eine der Top-Adressen im deutschen Profifußball. „Die aktuelle Situation ist nicht leicht, aber ich kenne Herausforderungen dieser Art sehr gut und bin total überzeugt, dass wir auch diese meistern können“, so Gisdol. 

Auch Horst Heldt ist angekommen, freut sich auf die neue Herausforderung. „Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet“, so der neue Sportchef, der für die Geißböcke Instagram 151 Bundesligaspiele bestritten hat. Er tritt nun die Nachfolge von Armin Veh an, der auf kuriose Art und Weise direkt nach der Niederlage gegen Hoffenheim seinen Rücktritt erklärt hatte. Bis zuletzt war auch Erik Stoffelshaus (48, zuletzt Lokomotive Moskau) ein potenzieller Kandidat für diesen Job, doch nun wurde es Heldt, der in dieser Funktion auch schon für Stuttgart und Schalke aktiv war.

„Wir haben uns bei der Besetzung der sportlichen Leitung die nötige Zeit genommen und nun die richtigen Leute gefunden, die über die Rückendeckung des Klubs verfügen. In unserer aktuellen Situation benötigen wir einen Sport-Geschäftsführer mit Erfahrung, der nicht nur die Liga, sondern auch den 1. FC Köln und sein Umfeld kennt und sich mit dieser Aufgabe voll identifiziert“, so FC-Präsident Werner Wolf: „All dies trifft auf Horst Heldt zu. Er hat bei seinen bisherigen Managerstationen bewiesen, dass er Kader planen, Teams führen und sich auf wechselnde Gegebenheiten einstellen kann.“ Von März 2017 bis April 2019 stand Heldt in Diensten von Hannover 96. Schon im November 2017 soll es wohl Kontakt zwischen dem Manager und dem FC gegeben haben, doch dieser bekam von Martin Kind keine Freigabe und so wurden die Gespräche eingestellt. Im zweiten Anlauf hat es nun funktioniert, doch bleibt weiter abzuwarten, ob das für die Kölner auch die richtige Entscheidung war. 

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