0

Frankfurt: Hinrunden-Aus für Abraham

Es war klar, dass der Bodycheck von David Abraham gegen Freiburgs Trainer Christian Streich noch ein Nachspiel haben wird. Der Frankfurter Kapitän wurde nun vom DFB-Sportgericht für das restliche Kalenderjahr gesperrt. Die Eintracht hat dennoch Einspruch gegen dieses herbe Urteil eingelegt.

Es war sicherlich kein gelungener Endpunkt beim Spiel der Frankfurter gegen Freiburg am 11. Spieltag. In der Nachspielzeit wurde Christian Streich von David Abraham an der Seitenlinie mehr oder weniger umgerannt. Der Verteidiger sah im Anschluss die rote Karte und wurde nun nachträglich vom DFB-Sportgericht noch härter bestraft. Für insgesamt 7 Wochen wurde der Verteidiger nun aus dem Geschäft genommen. Bis einschließlich 29. Dezember darf er nicht mitwirken, sodass für ihn das Jahr 2019 in Sachen Fußball schon vorzeitig gelaufen ist. Damit verpasst er die kommenden 6 Spiele in der Bundesliga und darf erst zum Auftakt in die Rückrunde am 18. Januar gegen Hoffenheim wieder auf dem Platz stehen. Immerhin ist die Europa League von dieser Sperre nicht betroffen. 

Bei den Frankfurtern bleibt er weiter als Kapitän im Amt, muss aber eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro abzahlen. Sowohl die Eintracht als auch Abraham selbst werden gegen die Serie aber Einspruch einlegen. Man will dem Kapitän „die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen eines mündlichen Verhandlungstermins vor dem DFB-Sportgericht persönlich zu dem Geschehen in Freiburg zu äußern“, so die Hessen. Die Adler warten derweil gespannt noch auf ein weiteres Urteil, denn gestern befasste sich auch die Berufungskammer der UEFA (Appeals Body) mit dem Einspruch gegen den Fan-Ausschluss für das Auswärtsspiel in der Europa League beim FC Arsenal am 28. November. Noch heute wird in dieser Sache ein Urteil erwartet.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© 2020 Soccer-Fans.de. All rights reserved.