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Frankfurt: Bobic wettert gegen Brych

Die Frankfurter hatten am gestrigen Sonntag die große Chance, den Kontakt zur Spitzengruppe der Bundesliga herzustellen. Die Europa-League-Teilnehmer aus Hessen verloren dann aber in Freiburg nicht nur das Spiel, sondern mit Abräumer Gelson Fernandes und Kapitän David Abraham auch noch zwei wichtige Spieler für die kommenden Aufgaben. SGE-Sportvorstand Fredi Bobic richtete im Anschluss vor allem an Schiri Felix Brych ein paar erste Worte.

Nach dem Spiel wurde Bobic natürlich auch über die Szene mit Abraham und Freiburgs Trainer Christian Streich gefragt. „Das ist doch total unwichtig fürs Spiel“, so der 48-Jährige, und fügte noch hinzu: „Darüber wird natürlich am meisten geredet. Das darf er nicht machen, das ist klar. Er hat sich halt provoziert gefühlt, dass der Ball einfach am Trainer vorbeiläuft. Er ist natürlich emotional. Das darf ihm nicht passieren, das weiß er. Das habe ich ihm auch gesagt. Auch die Freiburger hat es getroffen mit Grifo. Das sind alles unnötige Sperren, die kein Mensch braucht. Da wird es für alle Beteiligten Konsequenzen geben.“

Natürlich war Bobic nach der Niederlage nicht gut gelaunt, doch insbesondere der Platzverweis für Gelson Fernandez war Anlass genug, noch einmal gegen Schiri Felix Brych zu wettern. „Er hat Vieles laufen lassen und gibt dann für eine Lappalie Gelb-Rot“, so Bobic, der natürlich auch gesehen hat, dass es für deutlich härtere Fouls im Mittelfeld keine Karten gegeben hat: “Hier hat er das Spiel mitentschieden. Sie können da Gelb geben, wenn Sie diese Linie fahren. Aber er hat die Linie nicht gehabt.“

Am Ende wollte der Sportvorstand seine Kritik aber noch einmal auf den Punkt bringen. „Wenn der Schiedsrichter ein Spiel vorgibt, dann soll er auch dabei bleiben. Und nicht plötzlich zwischendrin mal wechseln, aber das hat er gemacht“, so Bobic, der sein Team in Unterzahl mit einer sehr guten Leistung gesehen hat: „Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt.“ Nach den ersten 11 Spieltagen liegt Frankfurt nun im Niemandsland der Tabelle auf Rang 9, während die Freiburger in der Länderspielpause auf Rang 4 von der Champions League träumen dürfen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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