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Bayern: Kommt jetzt Wenger?

Kommt es so viele Jahre später doch noch zu einem Happy End? Arsene Wenger könnte der neue Trainer bei den Bayern werden. Vor 25 Jahren gab es bereits eine Annäherung zwischen beiden Parteien. Angeblich soll es derzeit schon Kontakt geben und selbst mit Hansi Flick könnte es noch klappen. Als Top-Favorit auf die Nachfolge von Nico Kovac gelten beim Buchmacher Erik ten Hag und Massimiliano Allegri.

Bei den Bayern hat Hansi Flick sein Debüt als Trainer für den Rekordmeister mit einem 2:0 in der Königsklasse gegen Olympiakos Piräus durchaus erfolgreich gestalten können. Nach dem ganzen Hin und Her ist nicht ausgeschlossen, dass der ehemalige Co-Trainer auch nach dem Topspiel gegen Dortmund weiter bei den Bayern im Amt bleiben wird. Das wird wahrscheinlich aber auch vom Ergebnis des Spiels am kommenden Samstag um 18.30 Uhr abhängen. 

Dennoch laufen im Hintergrund die Verhandlungen für einen Nachfolger von Niko Kovac natürlich auf Hochtouren. Nicht nur eine Spur führt in diesem Zusammenhang zu Arsene Wenger. Der ehemalige Coach des FC Arsenal hat die Gunners im Sommer 2018 nach insgesamt 22 Jahren verlassen und hat sich seither keinem neuen Job gewidmet. Dabei betonte er immer wieder, dass er sehr wohl gerne wieder ins Geschäft einsteigen würde. An Angeboten dürfte es nicht gemangelt haben, doch wahrscheinlich war für ihn einfach nicht die entsprechende Herausforderung dabei. 

Jetzt könnte es mit den Bayern hinhauen, die ihn schon vor rund 25 Jahren haben wollten. Damals war er in Diensten des AS Monaco, doch die Bayern wollten ihn als Nachfolger von Interimstrainer Franz Beckenbauer in München. Wenger wollte seinen Vertrag in Frankreich allerdings erfüllen und lehnte folglich ab. Wenig später wurde er dann entlassen. „Es ist leider nicht zustandegekommen damals, weil er sich anders entschieden hat“, so Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge 2017: “Ich habe persönlich ein sehr gutes Verhältnis zu Arsene Wenger, den ich seit langer, langer Zeit sehr schätze.“

Laut aktueller Informationen soll es nun erneuten Kontakt geben. Wenger ist derzeit noch als Experte bei „beIN Sports“ in Doha angestellt, soll aber am Freitag bereits abreisen. Am Mittwoch hat er selbst seine Bereitschaft zu dem Job in München bekundet. Der Franzose spricht perfekt deutsch, wäre aber wohl auch nur eine Übergangslösung bis zum kommenden Sommer. Dann wollen die Bayern wohl eine langfristige Alternative finden. In diesem Zusammenhang sind bisher Namen wie Thomas Tuchel (Paris St. Germain), Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) oder gar Pep Guardiola (Manchester City) gefallen, der noch immer eine Wohnung in München besitzt. Wenger könnte derweil zusammen mit Flick arbeiten, der dem Verein bereits zugesagt hat, dass er auch gerne weiter als Co-Trainer arbeiten würde, für den Fall, dass eine neue Lösung gefunden wird. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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