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Dortmund: Schulden wegen Yarmolenko?

Andrey Yarmolenko spielt nun schon seit über einem Jahr nicht mehr in Dortmund, doch der Wechsel von Dynamo Kiew zum BVB im August 2017 hat nun doch noch ein Nachspiel. Eine Fußballschule in der Ukraine hat zwischenzeitlich bei der FIFA ein Verfahren gegen den Bundesligisten eingeleitet und damit nun wohl Erfolg.

Die „Specialised Childhood-Youth School of Football Olympic Reserve Yunist“ hat nach eigenen Angaben noch einen Anspruch von 301.578,95 Euro aus einem Solidaritätstopf für die Ausbildung des ukrainischen Nationalspielers in seiner Jugend. Dieses Geld habe man aber nie bekommen, soYunist – und hat daher bei der FIFA ein Verfahren gegen den BVB eingereicht. Yarmolenko ist mittlerweile bei West Ham United aktiv und spielte 1996 bis 2003 und von 2004 bis 2006 bei Yunist. Große Online-Plattformen in der Ukraine haben über diesen Fall bereits berichtet. 

Der BVB will hingegen von einer Schuld nichts wissen. Recherchen haben ergeben, dass die Dortmunder in den Verhandlungen mit Dynamo Kiews vereinbart haben, dass die Ukrainer die Solidaritätszahlungen in Höhe von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro übernehmen. Dabei waren insgesamt 6 Vereine mit einem Anspruch auf Geld vereinbart, bei 5 hat alles problemlos funktioniert, nur bei Yunist nicht. Die FIFA hat Borussia Dortmund nun eine Frist bis zum 16. November gesetzt, diese Situation selbst zu klären. „Die Erwartung an unseren Vertragspartner ist, dass er diese Angelegenheit so löst, wie er es uns versprochen hat“, so BVB-Chefjustiziar Dr. Robin Steden: „Kiew muss eine plausible Erklärung liefern, warum das bisher nicht geklappt hat.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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