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Mainz: Zentner spricht Klartext

Die Mainzer haben in dieser Saison keine guten Erfahrungen mit den Bayern und mit den Leipzigern gemacht. Auch in der Vergangenheit gab es hier immer wieder Klatschen. Auch an diesem Wochenende wurde es wieder herb. Selbst der Mainzer Keeper Robin Zentner konnte daran nichts ändern und dementsprechend schlecht viel nach der Partie gegen RB auch sein Fazit aus. 

Für Zentner war das 0:8 gegen Leipzig die höchste Niederlage in seiner noch jungen Karriere:  „Auch in der Jugend habe ich noch nicht derart hoch verloren“, so der Schlussmann, der seinen persönlichen Negativrekord in der Bundesliga mit dem 1:4 im Dezember 2018 an gleicher Stelle hinnehmen musste. Beim 1:6 im August 2019 und dem 0:6 im März 2019 gegen die Bayern stand jeweils Florian Müller im Tor. Traurig ist auch, dass eben dieses 0:6 bis zu diesem Wochenende die höchste Pleite der Mainzer in der Bundesliga war. 

„Wir müssen das 0:8 so schnell es geht abhaken. Es tut uns nicht gut, wenn wir uns lange damit beschäftigen und runterziehen lassen“, so der 25-Jährige Keeper. Trotz der Klatsche gab Trainer Sandro Schwarz seinen Spielern wie üblich den Montag frei, um auch die Köpfe wieder frei zu bekommen. Am Dienstag beginnt die Woche dann mit einer öffentlichen Trainingseinheit, doch es wird die letzte in dieser Woche bleiben, denn nach dieser Niederlage sollen die äußeren Einflüsse erst einmal minimiert werden. Kein Wunder, denn die Trainingsbesucher werden nach dem Wochenende wohl nicht die beste Laune haben. 

„Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben zu wenig Laufbereitschaft gezeigt“, so Zentner, der außerdem „dumme Ballverluste, frühe Gegentore und die Tatsache, dass wir nicht das Defensivverhalten gezeigt haben, das wir uns vorgenommen hatten“, kritisierte. Während der Partie hatte der Keeper selbst noch alles passiert, seine Vorderkollegen wachzurütteln. „Ich habe an jeden einzelnen appelliert, dass wir uns niemals ergeben wollen und sollen und versucht, alle Sinne zu schärfen. Ein 0:8 ist recht eindeutig, wir haben uns abschießen lassen“, so Zentner, der immerhin nicht zu viel Wert auf die Kritik von außen legt: „Wir müssen bei uns bleiben, zusammenstehen und dürfen uns von niemand schlechtreden lassen. Dieser Auftritt war genug für fünf schlechte Spiele, jetzt werden wir ein paar gute Spiele hintereinander bringen.“ 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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