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Bayern: Kovac rätselt weiter

Der FC Bayern ist voll in der Analyse des schwachen Spiels gegen den VfL Bochum. Am Donnerstag gab dann Trainer Niko Kovac noch eine Aussage darüber ab, wie er denkt, dass die Bayern wieder zu dem Erfolg zurückfinden können, den alle gerne hätten. Er will nicht nur gewinnen, sondern auch wieder schönen Fußball präsentieren, was in den letzten Wochen nicht wirklich passiert ist. 

Hasan Salihamidzic hat seinem Ärger über die knappe Angelegenheit gegen Bochum schon direkt nach dem Spiel auf eher weniger überzeugende Art Luft gemacht. Kovac hingegen wollte erst einmal eine Nacht darüber schlafen, versuchte dann aber nüchtern zu erklären, woran es gelegen haben könnte. „Wir arbeiten immer alles auf, wir sprechen die guten Sachen an, aber auch die schlechten. Wir sehen viele Automatismen, auch wenn die nicht zu 100 Prozent klappen. Dorthin zu kommen, ist ohnehin schwierig“, so Kovac.

Im Nachgang fordert der Trainer nun, dass sich seine Jungs wieder an das alteingesessene Fußball-ABC erinnern und die nötige Einstellung an den Tag legen, die den Gegnern die „Knie schlottern lässt“. Konkret müssen die Bayern sich nun das Selbstverständnis und auch das Selbstvertrauen durch Siege zurückholen. Von Mia san Mia ist in diesen Tagen auf jeden Fall nicht viel zu sehen: „Wenn Sie fünfmal den Ball verlieren“, so Kovac, “dann wird es schwierig, sich ein sechstes Mal anzubieten. Dann fangen die Knie an, zu schlottern, dann fängt man an, über Dinge nachzudenken.Ich will sauber und einfach zu spielen. Ballannahme, Ballmitnahme – das muss alles funktionieren. Ich will keine Zaubersachen oder irgendwelche Kunststücke. Ist nicht nötig, weil die Einfachheit ist die Schwierigkeit und darin liegt auch die Schönheit.“

Kovac fordert höchste Konzentration und das von Anfang an. Das Gegenteil haben die Bayern zuletzt beim frühen Rückstand gegen Augsburg an den Tag gelegt und auch gegen Bochum hätte Zoller nach den ersten 40 Sekunden treffen können. „Man muss sofort in einen Rhythmus kommen, in dem man positive Erlebnisse hat – sei es im Zweikampf oder im Ballbesitz, das ist der springende Punkt“, so Kovac weiter: „Es ist ein Kopfproblem in den großen Spielen bekommen wir das schon ganz gut hin. Wenn aber die Angst in den Knochen steckt, dann ist es schwierig. Ich bin überzeugt, dass wir das in den vermeintlich kleinen Spielen schon auch noch hinkriegen.“

Am kommenden Samstag geht es nun gegen Frankfurt zur Sache, was für Kovac natürlich kein einfaches Spiel ist, da es gegen die alten Freunde geht: „Wir müssen dort ein anderes Gesicht zeigen als in Bochum. Vor allem in den ersten Minuten, weil da geht schon die Post ab.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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