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Leverkusen: Bosz und seine Offensive

In der letzten Rückrunde waren die Leverkusener mit 43 Toren in 17 Spielen die Bomber der Liga direkt hinter den Bayern. In der aktuellen Saison ist davon aber noch nicht viel zu sehen, denn in den bisherigen 12 Pflichtspielen gab es lediglich 17 Tore der Werkself, die in 5 Spielen komplett ohne eigenen Treffer geblieben ist. Trainer Peter Bosz stört das allerdings noch nicht wirklich.

Die Gründe für die Torflaute bei Bayer kann vielseitig sein. Unter anderem ist mit Julian Brandt einer der offensiven Aktivposten gewechselt. Hinzu kommt noch, dass Kai Havertz sich noch nicht in Topform befindet. Für Bosz ist das alles aber noch kein Grund, alles in Frage zu stellen. Ein Muster ist jedenfalls nicht zu erkennen. Im Spiel gegen Frankfurt gab es zahlreiche Chancen, die einfach nicht genutzt wurden, während im Spiel gegen Madrid erst garkeine Chancen herausgespielt wurden. „Das sind für mich als Trainer zwei verschiedene Sachen“, so Bosz: „Wenn man das Spiel im letzten Drittel sieht gegen Atletico, da haben wir vor allen Dingen den letzten Pass sehr schlecht gespielt. Das Vertrauen ist gar kein Thema.“

Fakt ist aber auch, dass man Tore braucht, wenn man Spiele gewinnen will. Aller Ballbesitz bringt nicht viel, wenn am Ende das Runde nicht im Eckigen landet. „Wir müssen daran arbeiten und das machen wir auch“, so Bosz: „Aber meine Erfahrung ist: In einer Saison mit 34 Spielen kann es passieren, dass man zwei, drei Spiele hintereinander nicht so viele Tore trifft. Das kann aber auf einmal wieder da sein.“ Passend wäre das Treffer-Comeback natürlich schon an diesem Wochenende im spiel gegen Bremen. Für die Werkself ist es das erste von 4 Heimspielen binnen 11 Tagen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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