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Freiburg: Der Kader ist gefragt

Die Freiburger haben in dieser Saison einen sehr großen Kader. Zum einen ist das natürlich von Vorteil, da Ausfälle gut kompensiert werden können, allerdings birgt es auch die Gefahr, dass sich einige Spieler nach Wochen ohne Einsätze nicht mehr wohl fühlen. Unter anderem steht aber auch noch das Spiel im Pokal gegen Union Berlin an. Grundsätzlich hat Trainer Christian Streich bereits gesagt, dass in den nächsten Wochen einige Profis zum Einsatz kommen werden, die bisweilen meist auf der Bank Platz nehmen mussten. 

Nur wenige Tage nach der Pleite bei Union Berlin geht es für den Sportclub wieder gegen die Aufsteiger, diesmal allerdings im Pokal. Über diese Begegnung hat sich Christian Streich aber noch keine Gedanken gemacht, denn zunächst einmal steht am Wochenende das wichtige Heimspiel gegen RB Leipzig an. „Und über Union wissen wir ja einiges durch die Nachbereitung“, so der SC-Coach, der aber wohl am Samstag und am Dienstag kaum die gleiche Startelf aufbieten kann: „Normalerweise wird es in einer englischen Woche Veränderungen geben.“

In den letzten Wochen hatte Streich immer wieder betont, dass es sehr schwierig ist, alle Spieler im Kader bei Laune zu halten und ihnen Einsatzzeiten zu geben, wenn sie gut trainieren. Viele Kicker haben in dieser Saison bisher kaum eine Chance bekommen, sich zu zeigen. „Umso wichtiger ist, dass diejenigen, die auf dem Platz sind, alles Potenzial ausschöpfen und alles dafür tun, dass sie sich die Berechtigung holen, beim nächsten Mal wieder zu spielen – und das haben sie bis jetzt gemacht“, so Streich, der nach der Schlappe gegen Union aber wohl den einen oder anderen Wechsel vornehmen wird. Gerade für seine Nationalspieler wie die Südkoreaner Chang-Hoon Kwon und Woo-Yeong Jeong, den Ungarn Roland Sallai und den Australier Brandon Borrello ist es nicht einfach, da sie ständig viel unterwegs sind und die Riesen ihre Spuren hinterlassen: „Na klar kriegen sie Fragen, und heutzutage stehen die Jungs in den sozialen Medien immer unter Vollstrom, wenn sie sich nicht die Ruhe gönnen oder es einfach ausschalten. Es ist oft ein Problem, dass sie befeuert werden und sich befeuern lassen.“ 

Streich hat aber auch schon betont, dass viele Spieler in den kommenden Wochen ihre Einsätze bekommen werden. So kann man sich schon denken, dass aktuelle Stammspieler wie Robin Koch, Philipp Lienhart, Nils Petersen, Nicolas Höfler oder Amir Abrashi früher oder später eine Pause brauchen werden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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