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Schalke: Traum vorerst geplatzt

Die Schalker hatten es sich so sehr gewünscht mit einem Sieg über die TSG 1899 Hoffenheim die Tabellenführung zu übernehmen. Damit wäre man als Spitzenreiter in das Derby gegen den BVB gegangen, doch dann kam am Sonntag doch alles wieder einmal anders. Die Knappen verloren in Sinsheim, obwohl sie über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Nach dem 0:2 hat man nun einen Punkt Rückstand auf den BVB, allerdings geht man auf Schalke nicht davon aus, dass dies nun negative Auswirkungen haben wird: „Das werden wir wegstecken“, so Alessandro Schöpf.

Es hätte aus Sicht der Schalker alles so schön sein können. Unter anderem gleich doppelt schön für den Startelf-Rückkehrer Alessandro Schöpf, der nach 10 Minuten erstmals wieder von Beginn an auflaufen und dann auch noch über 90 Minuten auf dem Platz bleiben durfte. Er selbst hatte gleich mehrfach die Schalker Führung auf dem Fuß, allerdings wollte der Ball einfach nicht an Keeper Frank Baumann vorbei. Die TSG hingegen fuhr blitzsaubere Konter und nahm am Ende mit einem 2:0 die drei Punkte mit. Kurios, dass die Schalker damit als Tabellensiebter und nicht wie gewünscht als Primus in den neuen Spieltag gehen. 

„Das werden wir wegstecken. Wir haben eine gute und homogene Truppe, da mache ich mir keine Gedanken“, so Schöpf nach der Partie und vor allem vor dem großen Derby gegen den BVB: „Das Derby ist immer ein besonderes Spiel. Dortmund will gewinnen, wir wollen gewinnen. Wir wollen am Ende die Glücklicheren sein und mit den Topmannschaften der Liga mithalten. Das ist unser Ziel.“ Dafür müssen die Schalker vor allem vor dem gegnerischen Tor aber noch eine Nummer abgezockter werden, was natürlich auch für Schöpf selbst gilt. Gegen Hoffenheim hat es jedenfalls nicht an der Anzahl der herausgespielten Chancen gelegen: „Der Gegner war schlauer und effektiver“, so Schöpf, der offen alle Problemstellen der Knappen ansprach: „Wir können auf dieser Leistung aufbauen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht – bis auf das letzte Drittel. Da können wir noch an uns arbeiten. Wir waren etwas schlampig.“ Bleibt nun abzuwarten, ob sie es gegen die Dortmunder besser machen können. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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