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Hoffenheim: Die Joker zünden

Die TSG 1899 Hoffenheim war im Spiel gegen die Schalker eigentlich die schlechtere Mannschaft, doch am Ende konnte die Elf von Trainer Alfred Schreuder dennoch die drei Punkte im Kraichgau behalten. Anschließend wurde der Coach unter anderem zu den Schlüsselspielern der Partie als auch zur Leistung des Gegners befragt. 

Die Schalker hatten alleine in der ersten Halbzeit schon 6 sehr gute Chancen, letztendlich wollte der Ball aber einfach nicht über die Linie. Die Hoffenheimer hatten dem körperbetonten Spiel der Schalker nicht viel entgegenzusetzen und hätten sich über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. Letztendlich hat man es aber mit einem 0:0 in die Halbzeit geschafft, sodass Schreuder seine Truppe noch einmal völlig neu aufstellen konnte. Die neue defensive Fünferkette stabilisierte die Abwehr zusehens. „Weil wir wussten, dass wir im Konter mehr Räume bekommen“, so der Niederländer nach der Partie. 

Ein guter Plan, für den Ihlas Bebou extra eingewechselt wurde. Dieser bekam zweimal den Ball, konnte einige Meter machen und zum Abschluss kommen. Kurz vor dem Ende der Partie konnte er dann noch mit dem 2:0 den Deckel auf das Spiel machen. „Wenn wir ihn bringen können und das Spiel offen ist, ist er brutal wichtig. Dann hat er Tempo und Raum und das braucht er“, so Schreuder, der viel Lob für seinen Angreifer übrig hatte: „Das war natürlich brutal, was er in der zweiten Hälfte geleistet hat.“ Der erste gute Abschluss von Bebou konnte noch vom Schalker Keeper Alexander Nübel abgewehrt werden, doch Andrej Kramaric staubte gekonnt ab. Ebenfalls eine schöne Geschichte, denn der Kroate musste wegen den Folgen einer Knie-OP insgesamt 3 Monate pausieren und kam in dieser Saison bisher noch überhaupt nicht zum Einsatz. Gegen „Schalke stand er dann etwas überraschend in der Startformation. „Das war nicht der Plan“, so Schreuder der allerdings aufgrund von anderen Verletzung kaum eine andere Wahl hatte: “Krama ist einer unserer besten Spieler – mit Abstand. Er gibt der Mannschaft Ruhe.“

Durch den Sieg verhinderte die TSG die Tabellenführung der Schalker und konnten selbst zumindest auf den 11. Platz vorrücken. Vor allem die Leistung macht aber noch keinen Grund zur Euphorie, auch wenn der Trainer weiß, dass der Gegner eine richtig gute Mannschaft war. „Schalke war bis jetzt der beste Gegner, gegen den wir gespielt haben“, so Schreuder, der damit bewusst einbezog, dass man in dieser Saison unter anderem schon gegen die Bayern gespielt und gewonnen hat: „Natürlich sind wir stolz auf die Jungs. Wir machen eine brutale Entwicklung durch, hatten viele Wechsel im Kader und Neuzugänge. Wir haben viele Talente mit ein paar Topspielern, das entwickelt sich weiter.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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