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Freiburg: Koch Senior ist stolz

Nicht nur die Freiburger finden sich als Team in einem Höhenflug wieder, nun hat das auch noch Auswirkungen auf Einzelspieler. So stellen die Breisgauer mit Robin Koch nun einen weiteren Nationalspieler. Der 23-Jährige wird erstmals im Kader der A-Nationalmannschaft stehen. Darüber ist sein Vater Harry, ehemaliger deutscher Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern, natürlich sehr stolz. 

Gerade einmal 27 Spiele absolvierte Koch in der 2. Bundesliga für den FCK, bevor ihn sein Weg 2017 eine Klasse höher nach Freiburg führte. 57 mal spielte er nun schon für die Breisgauer und das anscheinend mit Erfolg, denn der Innenverteidiger erhielt am Montag den Anruf von Bundestrainer Jogi Löw und wurde erstmalig für die Nationalmannschaft nominiert. Natürlich profitiert er dabei von den Verletzungssorgen des Bundestrainers, allerdings kann er sich nun auch in den anstehenden Spielen gegen Argentinien und Estland in den Fokus spielen. 

Für einige kam die Nominierung etwas überraschend, nicht aber für seinen Vater Harry Koch. „Von der Planung her war es natürlich unsere Hoffnung, dass er irgendwann in der Nationalmannschaft spielt“, so der Ex-Profi gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, fügte dann aber auch noch hinzu: „Dass es jetzt so schnell ging, liegt natürlich auch daran, dass so viele Spieler verletzt oder krank sind.“

Harry Koch spielte insgesamt 187 Mal in der Bundesliga, absolvierte 8 Spiele in der Champions League und 21 Auftritte im UEFA-Cup. Seine Karriere erreichte ihren Höhepunkt mit der Meisterschaft 1998 mit dem Aufsteiger aus Kaiserslautern. Eine beachtliche Vita, doch nun ist er natürlich umso stolzer auf seinen Sohn, der es in die Nationalmannschaft geschafft hat, obwohl seine Karriere gerade erst richtig begonnen hat. „Ich bin schon stolz, wenn der Junge das erreicht. Robin ist noch ein sehr junger Spieler, der sich in den letzten zwei, drei Jahren kontinuierlich entwickelt hat“, so Koch Senior, der selbst nie das Trikot mit dem Adler tragen durfte. Koch Junior steht nun wie seine Kollegen Niklas Stark, Lucas Waldschmidt, Nadiem Amiri und Suat Serdar vor dem Debüt im A-Nationalteam, nachdem er bisher 5 Mal für die U21 auflaufen durfte und im Sommer Vizeeuropameister wurde. 

Obwohl er beim Turnier nur wenige Minuten Spielzeit bekam, war es „i so der Freiburger im Sommer: „Ich konnte viel mitnehmen.“ 

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