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Mainz: Mit Mut gegen Schalke

Die Mainzer wollen mit dem guten Gefühl vom letzten Spieltag auch morgen gegen die Schalker bestehen. Nicht mit dabei sein wird derweil wohl Jeremiah St. Juste, der in der letzten Woche noch der große Matchwinner war. Des Weiteren ist bei den 05ern auch die Frage nach dem Torhüter noch nicht geklärt. 

Florian Müller oder Robin Zentner? Mit dieser Entscheidung muss sich Sandro Schwarz wohl noch bis kurz vor dem Spiel herumschlagen. Eigentlich ist Florian Müller die nominelle Nummer 1 zwischen den Pfosten, allerdings ist dieser erst gestern wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Während der gerade einmal 21-Jährige im Spiel gegen die Hertha zuschauen musste, konnte Robin Zentner gut Werbung in eigener Sache betreiben. Mit seinen Paraden wurde er letztendlich zum Spieler des Tages gewählt. 

Schwarz zumindest wollte sich heute noch nicht klar zu Müller als Nummer 1 bekennen. „Wir lassen das offen und warten die Trainingseindrücke ab. Wir wissen, was Robin Zentner letzte Woche geleistet hat, ebenso aber auch was Florian Müller schon geleistet hat“, so der 40-Jährige, der die Entscheidung aber noch vor der Abfahrt Richtung Schalke treffen will. Sollte Müller weiter Probleme mit seinem Handgelenk haben, wäre Finn Dahmen wohl als Ersatz parat. 

In Sachen Verletzungen  hat es nun auch Jeremiah St. Juste erwischt. Gegen Berlin war der neue Verteidiger durch sein Last-Minute-Tor noch der Matchwinner, doch nun scheint ihn eine Fußprellung außer Gefecht zu setzen. „Er hat am Dienstag einen Schlag auf den Fuß bekommen“, so Schwarz: „Gestern hat er individuell trainiert. Heute machen wir einen Check-up, um zu schauen, ob er am Abschlusstraining teilnehmen kann.“ Schon am zweiten Spieltag konnte der Niederländer wegen einer Schulterverletzung nicht mitwirken.

Immerhin ist die Stimmung nach dem ersten Sieg der Saison mittlerweile viel besser. „Das fühlt sich nach einem Sieg auch sonntags und montags besser an. Das positive Erlebnis gibt ein gutes Gefühl und zeigt, dass wir auch schwierige Momente gemeinsam lösen können. Jetzt stehen wir aber vor einer neuen Aufgabe“, so Schwarz zufrieden, weiß aber auch, dass ein ehemaliger Mainzer nun verhindern will, dass am Freitag der nächste Erfolg kommt: „Seine klare Handschrift ist zu erkennen. Sehr emotional, sehr leidenschaftlich, viel Zug nach vorne in den Umschaltmomenten. Eine hohe Spieleranzahl in der Box“, bso der Coach über Schalke-Trainer David Wagner, der von 1991 bis 1995 das Trikot der Mainzer trug.

Am Ende wollen sich die Mainzer auf ihre Kernkompetenz berufen. „Wenn wir nur den Gedanken haben, die Dinge zu spielen, wird es sehr schwierig. Es gilt, einfache Dinge zu absolvieren, einen entsprechenden Durchsetzungswillen an den Tag zu legen. Selbst intensiv in die Räume zu sprinten und Torgefahr auszustrahlen“, so Schwarz, der auf die Langzeitverletzten Jean-Philippe Mateta, Stefan Bell und Dong-won Ji verzichten muss. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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