Zugeständnis von Apple aufgrund eines offenen Briefs Taylor Swifts

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Rupert, 23 Juni 2015.

  1. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich finde keinen passenden Thread, also mach mal einen neuen zum Bequatschen auf.

    Es geht um die Entlohnung von Künstlern durch Musikdienste bzw. die Beteiligung der Künstler an den Erlösen.

    Ich komme darauf, weil eine mir bisher überhaupt nicht bekannte Musikerin, Taylor Swift - ok, mittlerweile hab ich's auch gerafft, dass die junge Lady aktuell eine der ganz großen Nummern im Musikgeschäft ist - einen offenen Protestbrief an Apple geschrieben hat, da Apple plante seinen neuen Dienst Apple Music den Anwendern für 3 Monate kostenlos zur Verfügung zu stellen und damit natürlich auch den Musikern, deren Stücke da anhörbar sind, kein Geld zahlen wollte. Daraufhin erklärte die Dame, deren neues Album auch nicht bei Konkurrenz Spotify zu finden sein scheint, dass dieses Album auch nicht auf Apple Music käme.
    Sie äusserte sich anscheinend auf sehr überzeugende und auch charmante Weise, denn Apple ändert nun sein Modell und bezahlt die Künstler auch während der 3 monatigen Gratisphase.

    http://www.sueddeutsche.de/digital/...-swift-protestiert-apple-knickt-ein-1.2531845

    Richtig so.

    Ich bin auch ein wenig erstaunt, dass der Gigant Apple hier glatt zuhört; scheint also doch noch was dran zu sein: Wirst Du von vielen Millionen gehört, dann hören Dir auch die Mächtigen zu.

    Allerdings ändert es auch nichts an den Problemen für kleinere, nicht so bekannte Künstler bezüglich Streaming.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Juni 2015