Yamato: The Last Battle

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 2 Januar 2006.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Boxoffice-Rekord für Toei-Studios

    mediabiz.de

    Trailer bei yamato-movie.jpl

    Noch ist unklar ob der Film in Deutschland in die Kinos kommt! Zumindest konnte ich nichts rausfinden?:ka:
     
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  3. Ilai

    Ilai Well-Known Member

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    also ich hoffe doch mal, dass es den Film auch mit deutscher Synchronisation geben wird, oder zur Not auch auf englsich - aber es würde mich shcon mal interessieren, was der Film so hergibt, zumal asiatische Filme (jetzt von diversen klassischen Easternns mal abgesehen) eigentlich üblicherweise durch Inhalt glänzen, und sich dabei trotzdem mit ihren Effekten nicht verstecken müssen.

    Weiterhin bin ich auch mal gespannt, wie der Regisseur mit dem Thema Vergangenheitsbewältigung um geht.
    Wie oft in den amerikanischen Filmen der Vietnam Krieg schon gewonnen wurde, ist ja bekannt.
    Wie sieht's in Japan aus?

    Das Thema selber hat jedenfalls IMHO eine Menge Potential, auch historisch gesehen.
    Das dürfte die letzte Seeschlacht der Weltgeschichte gewesen sein, bei der das T-Strike Manöver noch mal angewandt wurde.
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Das ist wirklich eine interessante Frage, die ich mir auch stelle! Ich hab leider sonst noch nichts über den Film gehört, so das ich jetzt nur spekulieren könnte... :floet:

    WTF ist das
    ? :hm:
     
  5. Ilai

    Ilai Well-Known Member

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    das T-Strike - oder auch als ' das T streichen' übersetzt, rührt daher, dass alte Kriegsschiffe nur in die Breitseiten feuern konnten, aber nicht in der Längsrichtung des Rumpfes.
    Der Feind musste sich also möglichst senkrecht back- oder steuerbords ab befinden.

    Bei dem T-Strike versucht man nun, eine Flotte so abzufangen, dass man sich im toten Winkel ihrer Kanonen befindet, sie selber aber eben genau vor der Breitseite hat.

    Die feindliche Flotte bildet dabei den vertikalen Strich des Buchstabens 'T', und die eigene Flotte kreutzt dabei so, dass man vor oder hinter der gegnerischen Flotte das Dach des Buchstaben T- zieht
    [​IMG]

    Man hat dabei den Gegner voll im Schussfeld, während der nicht zurück schiessen kann.

    Im Falle Japan befand sich dabei AFAIR die japanische Flotte in einer Meerenge, und war daher dabei zusätzlich noch manövrierunfähig.

    Da die Geschütztürme in nahezu alle Richtungen gedreht werden können, spielt das Manöver bei den Kriegsschiffen schon lange keine Rolle mehr, die Konstellation war in diesme Fall eher zufällig, aber dennoch: das letzte T-Strike, was ehemals für Seeschlachten von oft entscheidender Bedeutung war, wurde hier - wenn auch merh zufällig - ein letztes mal vollzogen.

    Da Kriegsschiffe letztendlich nichts weiteer als schwere Artillerie zu Wasser sind, spielen die heut zu tage - von Flugzeugträgern abgesehen - eh kaum noch eine Rolle.
     

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  6. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Danke für die Info!

    Als alter Pirates Zocker, kann ich diese Taktik natürlich voll nachvollziehen! :zwinker:

    Hm nur der Gegner sieht einen ja ankommen, und so stelle ich es mir unheimlich schwer vor, in diese Position zu kommen, bzw will der Gegner ja auch in diese Position kommen!

    Gleicht wohl einem Schachspiel, nur mit dem Hintergrund das es um Leben und Tod geht! :eek1:
     
  7. Ilai

    Ilai Well-Known Member

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    sehen ja - aber etwas dagegen zu tun ist schwer - als die Schiffe noch mit Windkraft fuhren, konnte man nicht beliebig in jede Richtung kreuzen, derjenige, der sich also luvseitig befand, war im Vorteil, da man nicht beliebig hart an den Wind ran gehen konnte.

    Im Falle der Kriegsschiffe um 45 rum sah das dann noch etwas anders aus, weil die Geschütze eine Reichweite um 30 - 45 Km gehabt haben dürften, was aber durch die Erdkrümmung auch bei glatter See weiter ist, als die Sichtweite eines Schiffes.

    Dazu eben der Umstand, dass die japanische Flotte sich in einer eingeengten Wasserrstrasse befand, da war dann auch nicht viel mit strategisch verteilen.