Wohin führt uns der Euro?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von DeWollä, 21 Juni 2012.

  1. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Die ehemals Deutsche Bundesbank ist meiner Meinung nach nicht mit der EZB gleichzusetzen. Die Regulierung einer nationalen Währung unterscheidet sich wohl von der Regulierung einer Gemeinschaftswährung in einem Verbund von Nationalstaaten. Das ist Europa wohl, eine Währung für xy Staaten, die alle mehr oder weniger ihr eigenes Süppchen kochen, vorallem bei der Aufnahme in der Währungsunion.

    Für mich ist das wie mit einer Lebensversicherung oder Krankenversicherung, wer die Gesundheitsfragen falsch beantwortet, sollte nicht für
    1. Klasse Unterbringung und Chefarzt, oder im Todesfall die Summe kassieren. Wir wissen bereits wie durch Verschleierung, Fälschung und Betrug zu einem Beitritt gekommen ist und im Endeffekt der Steuerzahler die Zeche (vorallem deutsche Steuerzahler) ausbaden. Es dürfte kein Geheimnis sein, daß bei der Währungsumstellung dem Bürger Geld verlorengegangen ist, spürbare Preissteigerungen in fast allen lebenswichtigen Bereichen innerhalb von 10 Jahren. Miete, Energiekosten, Aufwendungen für Mobilität, Obst und Gemüse, Fleisch, Gastronomie, Kleidung usw. Warenkorb hin oder her, ich glaub es nicht mehr. Was auch immer die Finanzsekretäre und Mathematiker erzählen, welche Statistiken sie auch erstellen, ich weiß vorallem

    der Deutsche Normalverdiener hat kaum noch einen Euro für Eigenvorsorge (Rentenausgleich für fehlende Betriebs,- Alters- und Ausfallrenten) über. Es ist schlichtweg nichts mehr da um sich im Alter entsprechend abzusichern, wie noch vor 1-2 Dekaden vorgerechnet wurde. Für mich sind das Indizien, daß dieses Geld, das vorher zur Verfügung stand, verringert wurde durch Preissteigerungen, Gebühren, Steuern und sonstige Abschöpftmethoden. Wenn jetzt jemand sagt:" Macht man halt einen Urlaub weniger im Jahr", so fällt mir nur ein, daß ich seit 1993 keinen Urlaub mehr gemacht habe.....
    Aber vielleicht rede ich hier mit einem Besserverdienenden Freiberufler mit Wohnsitz in der Schweiz? Die Lebenshaltungskosten sind dort höher und trotzdem, bleibt mehr hängen als bei uns. Wie kommt das? In D-Mark Zeiten war das nicht so zu merken, bzw. erinnere ich mich nicht an eine Flucht deutscher Leistungsträger in die Schweiz und in den Norden zu "Nicht Euro Ländern"!

    Macht Dir das keine Sorgen? Das muß einen Grund haben und nicht nur an den besseren Jobangeboten liegen, bzw. an den bestehenden Jobs. Zu D-Mark Zeiten suchte man Arbeit in Deutschland für gutes Geld.

    Falsch?
     
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  3. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    a) Nein. Das uns die Banken u.ä. ausplündern hat nichts damit zu tun, ob die Währung Euro, Mark, Dollar oder Yen heißt. Das ist den Banken völlig wumpe. Genau wie den Banken Nationalstaaten egal sind, außer dahingehend, dass sich Nationalstaaten natürlich viel besser gegen einander ausspielen und so einfacher ausplündern lassen. Insbesondere wenn deren Bevölkerung auch noch in solchen nationalen Kategorien denkt. Da freuen sich die global Player: leichte Opfer!

    b) Ja.
     
  4. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Na ja, Banken plündern Banken, Jeder gegen Jeden, alle gegen den kleinen Mann. (Jeden Morgen stehen Milliarden Idioten auf, die nur darauf warten ausgeplündert zu werden)
    Das eigentliche Problem, durch das die Finanzkrise und damit alles Weitere wurde war ja in den Spekulationen mit hochriskanten Papieren offensichtlich. Meine eigentliche Frage (rhetorisch übrigens) konntest Du nicht beantworten. Klarheit sieht anders aus.
    Nationale Kategorien in Sachen Währung als Ursache dafür zu denken, man wäre weniger leicht auszubeuten, wenn man eine Gemeinschaftswährung hat, kannst Du mir mal klarmachen. Irgendwie verstehe ich die Schweizer, Schweden, Norweger usw. nicht....

    Sind die jetzt leichter auszurauben, weil sie in nationalen Kategorien (Währungstechnisch) denken? Oder ist es nicht so, daß deren Stärke genau deshalb weiterfunktioniert, bzw. sich sogar proportional zum Saunapf Euro weiterentwickelt, zum Vorteil der Bürger und Steuernzahler der jeweiligen "Nationalstaaten"! Und das sind wir doch alle, oder glaubst Du etwa, das Europa etwas anderes ist, als ein Verbund von Nationalstaaten, die keinen Bock mehr auf Krieg haben, nicht mehr und nicht weniger?
     
  5. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Doch hab ich, ich kann es dir auch noch mal anders sagen: Das hat mit Marktwirtschaft zu tun, und nichts damit wie man seine Währung nennt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Juli 2012
  6. Schröder

    Schröder Problembär

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    1. Und was hindert Griechenland im Moment daran, die Steuerschulden jetzt schon einzutreiben und die Effizienz seiner Behörden zu erhöhen?
    Sind doch schon gut dabei, gerade bei letzterem haben sie doch jede Menge Beamte vor die Tür gesetzt.

    2. Fakt ist: Ich würde Griechenland im Moment nur Geld zu einem Zinssatz von ca. 15 % leihen, ob mit oder ohne Schuldenschnitt. Da seh ich dann vielleicht kein Rückzahlung wieder, hab aber zumindest nach 5-6 Jahren über die Zinsen und Zinsenzinsen mein Geld wieder drin.

    Einen Ausweg kann es aber nur geben, wenn die Staaten auf Dauer ihre Ausgaben den Einnahmen anpassen. Dann wären sie auch nicht mehr so abhängig von den Banken. Und wenn dazu harte Einschnitte und / oder Steuererhöhungen erforderlich sind, dann ist das eben so. Wenn das Geld nicht da ist, gibt´s halt Zwieback mit Milch statt Wurst und Käse.

    Man kann nicht auf Dauer mehr ausgeben als man einnimmt, ob als Staat oder privat. Das führt früher oder später in Abhängigkeiten, die sich nicht mehr korrigieren lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Juli 2012
  7. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Schau dir doch mal Zahlen und Statistiken an, wie sich die Arbeitslosigkeit, das BIP, die Kaufkraft und der Lebensstandard der Leute in Griechenland in den letzten Jahren verändert hat. Auf diese Weise wird es Griechenland nicht gelingen, seine Schulden je zurück zu zahlen. Die andere Frage ist, wie es multi- und bilateral gelingt, an Steuern von Steuerflüchtigen heran zu kommen.

    Verschuldung entsteht auch durch Leistungsbilanzdefizite. Das heißt die Staaten stehen im Wettbewerb zueinander, möglichst effizient und wirtschaftlich zu wirtschaften und die Anreize zur Aufnahme auch gering entlohnter Beschäftigung zu erhöhen.

    Weshalb finanziert die EZB oder eine andere Bank nicht direkt die Staaten, sondern geht den Umweg über die Geschäftsbanken, die sich Geld von der EZB sehr günstig leihen und dann zu deutlich erhöhtem Zinssatz weiter verleihen? Wo bleibt die europäische Ratingagentur?

    Weißt du wie viel Geld den Volkswirtschaften jedes Jahr allein durch die Zinszahlungen entzogen wird? Die Frage ist doch nicht, ob Geld da ist oder nicht, sondern wie viel davon im Umlauf ist und wie und durch welchen Mechanismus es verteilt wird. Durch die zunehmende Ungleichverteilung der Vermögen fließt noch mehr Geld in die Geldwirtschaft und Spekulation anstatt in die Realwirtschaft.

    Die Verschuldung auf Zins ist, wenn ich das richtig verstanden habe, an ein Wachstumsversprechen gekoppelt. Was ist wenn das in Folge ökologischer Verwerfungen des Wirtschaftswachstums immer weniger gelingt? Wie weit kann jeder Staat dann seine Ausgaben kürzen und Einnahmen erhöhen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Juli 2012
  8. Schröder

    Schröder Problembär

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    1. Können sie auch nicht, das wird sich aber auch durch einen "Cut" nicht ändern, weil die Bilanz auch ohne die Zinsbelastung immernoch negativ wäre und in ein paar Jahren haste dasselbe Problem wieder.

    2a. Natürlich, da unterscheiden sich Staaten nicht von anderen Unternehmen.
    b. nicht zwingend, Da kommt es eher auf Qualität als auf Billig an. Eine Frage der Ausbildung, und gut ausgebildete Leute muss man anständig entlohnen, weil sie sonst abwandern.

    3. Weil wir halt von den Banken durch dauernde Überschuldung schon zu abhängig sind. Wir müssen nach deren Regeln spielen. Nur ein Staat bzw. eine Gemeinschaft ohne ständige Verschuldung ist wirklich souverän. Ansonsten muss er den Arsch pudern, der ihm die Scheiße zu fressen gibt. Ist ja nicht so, als würden unsere Beiträge und Einlagen an die EZB nicht auch durch Schulden finanziert, die wir wiederum bei Geschäftsbanken etc. haben. Könnten wir der EZB das Geld aus eigenen Mitteln stellen, wäre eine Direktfinanzierung der Kredite durchaus eine Option. Auf der anderen Seite "leihen" viele Investoren gerade Deutschland das Geld zu "Minus"-Zinsen, weil es hier sehr sicher ist.

    4. Auch richtig, aber auch hier wieder das Spiel, wer die Regeln bestimmen darf. Wir sind von der Finanzwirtschaft abhängig, also können wir den Spekulanten nicht auf die Füße treten.

    5. Das wäre der Idealfall: Kredit aufnehmen und es zur Produktivitätssteigerung einsetzen, um mit dem Gewinn die Zinsen und Rückzahlungen zu finanzieren. Frage nur, wer dieses "Wachstumsversprechen" gegeben hat, die Banken eher nicht.
    Wer die Kredite natürlich zur Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme im Land benötigt, kommt in Teufels Küche, weil dort kaum Produktivität und Geldrückfluss zu erwarten ist.
     
  9. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Der eigentliche Vorteil ist doch im EU Binnenmarkt das Wegfallen von Währungskosten, bzw. Risiko. Das wird durch den Markt differenziert,
    der Markt besteht aus Angebot und Nachfrage....die Nachfrage begleicht mit Währung, wenn keine zusätzlichen Währungskosten, bzw. Risiken ( oft Tagesabhängig, Kurs usw) kalkuliert werden müssen, so ergibt sich ein Spielraum im Preis, dieser Vorteil ist umso größer, umso mehr Transaktionen ein Konzern innerhalb Europas ausführt. Ob das am Endverbrauchsmarkt ankommt ist Geschmackssache. Ich stelle mir einmal vor, wie weit die Preise hätten steigen müssen, wenn diese Risiken/Kosten noch bestehen würden. Ich gehe davon aus, daß die sogenannte Marktwirtschaft schon ersetzt wurde durch eine globalisierte Kartellwirtschaft.
     
  10. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Wirtschaftsexperten warnen: „Europa steuert schlafwandelnd auf eine Katastrophe zu“ - Staatsverschuldung - FOCUS Online - Nachrichten


    Ich stelle mir jetzt einmal vor, wir hätten mit diesem Geld unsere Schulden getilgt......wenn ich diesen Artikel lese, dann neige ich dazu Lebensmittelvorräte anzulegen, immerhin habe ich einen großen Keller, könnte da bestimmt 2 Jahre überbrücken.....;)

    Einige meiner Gäste haben mich heute ernsthaft gefragt, ob ich auch Lebensmittelscheine annehmen würde....

    klar doch, diese Krise kommt wie gerufen, ich wollte schon immer helfen.....hrhrhrhr
     
  11. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    was haben sie angerichtet, zum Beispiel das Gesetz zum Verkauf unserer Daten an den Höchstbietenden....jetzt hat das Verfassungsgericht auch noch festgestellt, daß die Regierung verfassungsfeindliche Beschlüsse durchsetzen wollte um das Wahlrecht nach ihrem Gutdünken und dem Machterhalt wegen beugen wollte.

    Diese Regierung gehört so abgestraft durch die guten Demokraten, daß sie noch hinter den Piraten im Wasser paddeln, im Schlauchboot!

    Aber so wie ich den deutschen Michel kenne, wählt der wie immer.....Tante Merkel wird es schon irgendwie schaffen, das eiserne Mädel....eigentlich lächerlich, wir haben das übrigens dem Helmut zu verdanken, einem Menschen, der nie die Namen der Strippenzieher verraten hat, deren Geld die schwarze Parteikasse der CDU füllte, das hat schon jeder wieder vergessen. Waterboarding, sag ich nur!
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Mei, dann mach was gegen den deutschen Michel. Es ist ja kaum auszuhalten, wie sehr Du Dich auf jede noch so hohle Schlagzeile stürzt.
    Kostet es jetzt 770 Mrd. oder 82?
     
  13. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    wenn für Dich die Berichte der Wirtschaftsweisen, der Troika usw. hohle Schlagzeilen sind.....? Für mich sind es erstmal nur Informationen, die Schlagzeile selbst interessiert mich weniger, aber sie ist wohl ein Mittel der Medien um überhaupt bemerkt zu werden im Informationsdschungel. (Kann ich übrigens nachvollziehen, ich weiß ja nicht ob Du geheime Höhlenzeichnungen bevorzugst?)

    Frage:
    Kostet es jetzt 770 Mrd. oder 82?
    Antwort:
    so wie ich es gelesen habe, im best case 82
    worsed case 770
     
  14. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Natürlich ist das hohl. Sauhohl sogar. Irgendwelche Zahlen in den Raum werfen mit einer Spannbreite von Faktor zehn. Das ist für die Katz.

    Der Bildzeitung für Zahnärzte Artikel besagt übrigens das: "Alles in allem könnten sich die Kosten durch einen Schuldenschnitt für dendeutschen Steuerzahler damit auf knapp 70 Milliarden Euro belaufen. Wahrscheinlich wäre es weniger, da die Gläubiger in den Verhandlungen meist einen Teil ihres Geldes retten können."

    Quelle: Dein Artikel
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Juli 2012
  15. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Okay, die Zahlen können stimmen, oder auch nicht. Wer weiß das schon? 70 Milliarden sind doch peanuts....gerade mal knapper Dusender pro Bürger....kann es garnicht glauben, daß das Theater uns so billig kommt?
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Weiß ich auch nicht, was das kostet. Das weiß wahrscheinlich keiner aber eins ist mal klar: Aktuell ist es zum Volkssport verkommen jeden Tag höhere Zahlen zu erfinden um des Volkes Seele zu beschäftigen.
    Entweder man hilft oder man lässt es sein, zumal die Hilfe ja auch alles andere als uneigennützig war bzw. ist.
    Das ist alles nur nicht pragmatisch handeln. Seit 3 Jahren eiern jetzt die europäischen Staaten rum. Nix Halbes, nix Ganzes. Geholfen ist keinem. Ich kann so langsam echt noch die Rating-Agenturen verstehen, die dann ihre Bonitätsaussagen runterschrauben. Es passiert ja nix Zählbares.
     
  17. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    wenn ich ehrlich bin glaube ich so und so nicht an "die Hilfe", ich klammere mal alles offizielle "Wissen" beiseite und sage Dir meine Stammtisch- Meinung

    Geholfen wurde nur den Banken und Instituten, vorallem auch um kreditierte Warenlieferungen, vorallem im Waffen- Bereich zu begleichen....so stelle ich mir das vor, die haben nur sich selbst bedient. Also ist das Geld linke Tasche rechte Tasche zu großen Teilen geflossen...so stell ich mir das vor...dem Volk ansich wird wohl nur soviel beschieden worden sein, daß sie nicht sofort revoltieren.
    So stelle ich mir das vor, eben weil ich kein Vertrauen habe in die Informationen. Dennoch hantiere ich mit den offiziellen Infos, von wem sie auch kommen, einfach, um darüber zu reden und vielleicht doch noch dahinterzukommen, ob meine simple Vorstellung verkehrt ist.
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Keinen Schimmer, wer die bisherigen Zahlungen kassierte. Geholfen hat's auf alle Fälle nix. Es hat halt immer wieder für ein paar Wochen die Finanzmärkte etwas beruhigt.
    Der Depp ist in allererster Linie das griechische Volk. Zuerst von den eigenen Führungsleuten betrogen und dann von der EU in brutalste Sparmaßnahmen gezwungen worden ohne jede Aussicht auf Verbesserung.
     
  19. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Also ich merke gerade, daß ich Dich auf mein Niveau erfolgreich heruntergezogen habe. Wollen wir jetzt wieder vernünftig miteinander reden?

    Tatsache ist: Griechenland ist Pleite!

    Es ist pleite, weil es aus eigener Kraft seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

    Wer gibt Griechenland noch Kredit, wenn es keinen Bürgen hat? Niemand.....logisch oder?

    Also bürgen wir für xy Milliarden oder xyz Milliarden, ist mal egal.

    Griechenland erhält Geld von Geldverleihern, ob das nun Banken oder Finanzinstitute, andere Staaten usw. keine Ahnung

    Damit begleicht Griechenland seine laufenden Kosten, Zinsen von Altschulden, Rechnungen.....Militär, Bürokratie...Renten und bla bla bla

    Ein Großteil dieser Gelder fließt, da könnte ich wetten, in Rechnungen die von deutschen Firmen gestellt werden! Erheblich Zinsen gehen auch an deutsche Banken, Institute....da mache ich wieder eine Wette....also linke Tasche, rechte Tasche

    wir bürgen für das Risiko der Banken...das hebelt meiner Meinung nach das Unternehmertum aus, denn ein Unternehmer muß das Risiko selbst tragen, tut er das nicht, ist er kein Unternehmer im Sinne des Marktes. Also, wenn das so ist, dann hat der Markt schlichtweg versagt, der Kapitalmarkt braucht andere Regularien, weil der Handel mit Kapital nicht den gleichen Gesetze wie der Warenhandel folgt und
    leider muß ich es sagen, nicht förderlich ist für das Gemeinwohl.
     
  20. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Deutschland soll aus dem Euro austreten oder zahlen, basta!

    Also zurück zur DM Mark und alles wird gut oder wohlwollende Hegemonialmacht.....hmmmm. zurück zur D-Mark hat schon was verlockendes, wenn ich ehrlich bin, endlich wieder billig umtauschen im Urlaub usw. Also wieder mal richtig fett, wir sind die Geldbringer, jeder Deutsche wieder ein kleiner König, so wie früher, Urlaubsarschlöcher usw....

    Radikaler Plan von US-Großinvestor: Soros fordert von Deutschland Austritt aus der Euro-Zone - Staatsverschuldung - FOCUS Online - Nachrichten
     
  21. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Als wäre der Euro im Rest der (Urlaubs-)welt nix wert.
     
  22. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Verstehst du (wahrscheinlich) nicht, triffts aber ganz gut. ;)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 September 2013
  23. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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  24. Schröder

    Schröder Problembär

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    Na der kommt wie gerufen. Hat man dann doch endlich einen neuen Schuldigen gefunden, wenn´s mit dem Euro zuende geht.
     
  25. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    haha....ja Berlusconi ist unkaputtbar und wenn er wieder dran kommt, gibts ein paar Millionäre mehr in Rom und vorallem, endlich wieder gute Jobs für lustige Mädels....wahrscheinlich fehlt das der Politschicht, seit Silvio weg ist kein Ritt mehr für umsonst...

    Und Eurokrise? Da wird so richtig verdient, schätze ich mal, ich kann mir sonst nicht vorstellen, wo unsere
    Steuergelder hinfliessen, so viel wie noch nie nimmt Vater Staat ein und macht noch Schulden dazu....das müßte doch reichen für den europäischen Traum zu finanzieren? Mir soll es recht sein, solange sie keinen Krieg anzetteln.
     
  26. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Silvio kann es nur nicht ertragen, dass die Angie ihm über ist, das ist alles.
     
  27. theog

    theog Guest

    und ich dachte, die Griechen wären die deppen in Europa, die ja immer korrupte Politiker wählen...:floet: Was für hetzeartikel hat es in der Vergangenheit dazu gegeben. Nun im Falle Italiens schweigen die Blätter wie BLOED, die Welt, usw...aber klar, Italien ist ein schönes Land, und darf sich alles erlauben...
     
  28. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Weil Monti immer brav gemacht hat, was Angie gesagt hat. :D
     
    theog gefällt das.
  29. DeWollä

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    Könnte man den Soli Ost nicht erweitern? Soli Süd...ach nee, das wäre zu offensichtlich, die Politik Kaste wird sich schon was einfallen lassen. Jetzt gibts Meldungen, daß Deutschland noch mehr exportiert, wie sonst (trotz Opel)....was exportieren wir eigentlich? Euro?

    Übrigens...Konstantin Opel wäre ein schöner Name, ich wäre dafür, daß Opel in die Türkei geht und von dort aus den asiatischen Raum bedient. Die bauen gute Autos, vorallem für Kinderreiche Familien.
     
  30. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Du hast mehr recht als du merkst, ich habe das schon mal anderswo gepostet: Die "Griechenlandhilfe" ist nix anderes als die Wiedervereinigung. Nur das uns die DDR noch viel mehr gekostet hat. Oder im kleinen Rahmen der Länderfinanzausgleich. Alles derselbe Mechanismus: Wenn man eine Währungsgemeinschaft bildet, dann geht das gar nicht anders als das man Ausgleiche schafft.
     
  31. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Hat doch niemand was dagegen? Also mir ist das recht, solange man den Frieden wahrt und den Bogen nicht überspannt. Im Moment schätze ich mal sind wir knapp vor unlustig....wenn die neuen Nachzahlungen kommen wegen Energie und die nächsten Mieterhöhungen, dann wird ein Schuh draus, weil etliche Dienstleistungsbereiche in die Knie gehen werden. Die demographische Entwicklung beobachtet brauchen wir Zuwanderung in Hordengröße, qualifiziert wenn möglich, aber wahrscheinlich nicht....dazu wird sich bei den Einheimischen das Singletum erhöhen, weil u.a. Kinder bekommen können sich nur noch Reiche, Beamte oder Hartz IV Empfänger leisten, der Mittelstand auf jeden Fall nicht mehr. (oder man geht einfach nicht mehr in Urlaub, in Kino, Essen oder sonstwohin....)
    Dazu hat man noch die Möglichkeit der alternativen Partnerwahl, wo sich das eine oder andere "normale" Problem erübrigt....na ja, starker Tobak
    Es wird schon weitergehen und mir ist es auch recht so, vielleicht gibts dann statt 25 Döner und Shisha Cafe`s mal wieder etwas buntere Gastronomie Mischung. Meeresfrüchte vom Spanier, Franzosen und Portuguisen, Gegrilltes vom Griechen, Pizzen und Pasta vom Italiener und wenn Holland noch mehr schrumpft, dann haben wir den Käse direkt aus der holländischen Käsetheke auf dem Weihnachtsmarkt.