WM 2014 Gruppe A: Brasilien, Mexiko, Kroatien, Kamerun

Dieses Thema im Forum "EM 2016 Forum" wurde erstellt von Holgy, 5 Februar 2014.

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Wer schafft es in die KO-Runde? (2 Antworten möglich)

  1. Brasilien

    94,1%
  2. Kamerun

    5,9%
  3. Kroatien

    35,3%
  4. Mexiko

    52,9%
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  1. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    respekt! :top:
     
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  3. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Als ich als Freizeittrinker die Brauhausführung in Köln mitgemacht habe, war es unangenehm heiß, sehr feucht und alle haben gekotzt wie sonst was...
     
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  4. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    und? wie hast DU dich gehalten? :weißnich:
     
  5. Detti04

    Detti04 The Count

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    Stelle ich doch mal eine einfache Frage: Wieso sehen Zentralafrikaner anders aus als Mitteleuropaeer?

    Die einfache und von aller Welt akzeptierte Antwort: Weil sie sich an die jeweils herrschenden Lebensumstaende angepasst haben. Der beste Fitnesstrainer der Welt - die Evolution - hat den entsprechenden Menschen ueber Jahrtausende an diese Bedingungen angepasst. (Man beachte dabei, dass ich hier nicht davon rede, dass diese Anpassung notwendigerweise schon abgeschlossen ist.)

    Jetzt nehmen wir also einen Zentralfrikaner und einen Mitteleuropaeer und setzen beide ihn ein klimatisch gesehen zentralafrikanisches Umfeld. Sagst Du: Soll der Mitteleuropaeer halt ein bisschen trainieren, dann passt das schon. Ist dann nur bloed, wenn auch der Zentralafrikaner mit seinen besseren Voraussetzungen ein bisschen trainiert...

    Mit aehnlicher Berechtigung koenntest Du behaupten, dass ein Spieler von 1,70 m Koerpergroesse genausogut bei Kopfbaellen sein sollte wie ein Spieler von 1,90 m, oder dass sich ein Spieler mit Koerperbau Marke Mertesacker aehnlich wendig bewegen koennen soll wie ein Spieler mit Koerperbau Marke Lahm. Das wird aber nie passieren, wenn beide im selben Masse trainieren, denn koerperliche Voraussetzungen kann man nicht wegtrainieren. Ist doch eigentlich offensichtlich.

    Wie erklaerst Du Dir sonst, dass es keine Spitzenbasketballer (und vermutlich -volleyballer) unter 1,80 m gibt, keine Spitzenturner ueber 1,80 m und keine kleinen Diskuswerfer? Wie kommt es, dass sie schnellsten Sprinter praktisch alle in irgendeiner Form karibischer Herkunft sind, waehrend die besten Ausdauerlaeufer in der Regel irgendwie ostafrikanischer Herkunft sind? Trainieren die alle jeweils besser als ihre Konkurrenten mit anderen Anlagen, oder geben hier nicht wohl doch die Anlagen selbst letztlich den Ausschlag?
     
  6. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ein bissl was wirfst da jetzt aber durcheinander, Detti.

    Dass ein Spitzenturner keine 1.90m groß ist, hat nichts mit Evolution oder einer besonderen Form der Anpassung zu tun sondern mit der Physik. Ein langer Lulatsch tut sich im Kreuzhang einfach etwas schwerer aufgrund der ungünstigen Hebelverhältnisse.
     
  7. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Untouchable, du hast Detti in deinen Beispielen implizit zugestimmt. Dass bei anstrengenden klimatischen Bedingungen schlechtere Leistungen erzielt werden als bei angenehmen, ist einleuchtend. Dettis Argument ist lediglich, dass ein über viele Jahre oder evolutionär erworbenes Fundament nicht innerhalb weniger Wochen ausgeglichen werden kann. Für Westeuropa ist das denke ich weniger relevant. Hier verschwimmen die Unterschiede, da die klimatischen Bedingungen in den gemäßigten Zonen i.d.R. dem Körper weniger abverlangen als Spiele bei hoher Luftfeuchtigkeit und mehreren hundert bis tausend Metern über dem Meeresspiegel.
    Ich denke aber, dass die Vorteile aufgrund der klimatischen Bedingungen bei einer taktisch geprägten Mannschaftssportart weniger ins Gewicht fallen als bei einer rein konditions- oder athletikorientierten Einzelsportart.
     
  8. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ist schon klar, Rupert, aber das ist ja mein Punkt: Unterschiedliche Voraussetzungen kann man nicht wegtrainieren. Wenn zentralafrikanisches Klima einen andere Humanbiologie verlangt als Mitteleuropa, (und dass es das tut, da zeigt uns ja die Evolution), dann kann ich auch da die unterschiedlichen Voraussetzungen nicht wegtrainieren. Das ist Biologie.
     
  9. Detti04

    Detti04 The Count

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    Dem stimme ich natuerlich uneingeschraenkt zu. Allerdings kann es ja schon reichen, wenn 2 oder 3 Spieler einer europaeischen Mannschaft nur weit genug hinter ihren Moeglichkeiten bleiben und saemtliche taktische Ordnung deswegen in die Binsen geht.
     
  10. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Am besten lässt sich das Ganz übrigens bei denjenigen Libertadores-Spielen beobachten, wo Flachlandteams in Bolivien bei 3600m Höhe antreten müssen...:D
     
  11. Detti04

    Detti04 The Count

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    Die WM-Quali Ekuadors war aber auch klasse: 22 Punkte (7 Siege, 1 Unentschieden, keine Niederlage) zuhause in Quito auf 2850 m Hohe, 3 Punkte auswaerts. Heimvorteil wegen Klimas? Ach was.

    Um die Frage nach Kameruns "klimatischen Heimvorteil" nochmal anders zu stellen: Wuerdet ihr Kamerun einen Heimvorteil zugestehen, wenn es z.B. in Nigeria gegen Kroatien antreten muesste?
     
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  12. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    OK, wobei man jetzt auch fragen muss: Ist Sauerstoffmangel eine Klimafrage ? Temperaturmässig isses nämlich OK...:D:floet:
     
  13. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Sicher hat auch das Einfluss, weiß man ja, Stichwort Höhentraining, aber wie mit anderen klimatischen bedingungen ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis sich der Körper entsprechend angepasst hat.

    Dass die Hitze und Luftfeuchtig nun über den Gewinn der WM entscheiden, halte ich für sehr übertrieben. Jede Mannschaft weiß, wie sich das Klima auf physiologische Vorgänge auswirkt und wie man dem entsprechend begegnet.
     
  14. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Dass man sich durch ein Spiel und maximal ein paar Tage Aufenthalt so akklimatisiert, dass man sogar einen Vorteil davon hat, wie in einem anderen Thread behauptet wurde, glaube ich nicht. Das wäre genauso, als wenn man behauptet, es sei ein Vorteil, am Vortag gespielt zu haben, weil man dann besser im Wettkampfrhythmus sei.

    Ich glaube, es ist eher so, dass dem Körper mehr abverlangt wird und man weniger Kraftreserven im nächsten Spiel hat. Nicht umsonst wurde das Halbfinale im Confed-Cup so angesetzt, dass Brasiliens Gegner in der Hitze antreten musste und dementsprechend geschlaucht war im Endspiel.
    Und auch bei der WM muss Brasilien von allen Teams in seiner Gruppe rein zufällig am seltensten im Norden antreten...

    Zu den Mannschaften, die alle drei Vorrundenspiele im schwülen Norden austragen müssen, gehört übrigens auch Jogis Truppe. Daneben sind dies noch Mexiko, Japan, Italien und die USA.

    Alle drei Spiele im angenehmen Süden bestreiten dürfen dagegen Ecuador, Argentinien, Algerien und Belgien.
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Und leider ist Jogi und sein Stab zu unfähig um darauf entsprechend zu reagieren. Schade.
     
  16. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Jou, hab's letztens irgendwo gelesen: die fahren viel zu spät dahin. Akklimatisieren funktioniert ja nicht, indem man nach kurzer Zeit an einem ungewohnten Ort gleich Höchstbelastungen ausgesetzt ist, sondern indem man sich langsam an das Klima gewöhnt - in den ersten Tagen sogar mit viel Ruhe.
     
  17. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    10 Tage Passeiertal davor; fast ähnlich.
     
  18. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Eben. Dann haben sie halt selber schuld und nicht das Klima. Oder es ist halt doch nicht nötig früher anzureisen. :weißnich:
     
  19. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Sicher ist es ein Vorteil, früher anzureisen. Denke aber auch, selbst in 14 Tagen kann man sich nicht so akklimatisieren, dass die Belastung unter schwierigen Bedingungen die gleiche ist wie unter gewohnten.
    Ein gewisser Nachteil bleibt immer - ich würde sogar sagen, auch für jemanden, der das schwüle Klima von Kindheit an gewohnt ist, ist ein Spiel bei 20 Grad und niedriger Luftfeuchtigkeit eine geringere Belastung.
     
  20. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ich glaube eher, dass es kein Nachteil ist, da auch die kurze Zeit wahrscheinlich reicht und selbst eine möglicherweise geringe höhere Belastung solltne unsere Profisportler nicht so schlecht machen, dass sie deswegen gleich gegen irgendwelche Fußballzwerge verlieren. Die Gruppenspiele sind doch eine ideale Akklimatisierung.
     
  21. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Portugal, Ghana, England oder Uruguay sind aber keine Fußballzwerge.
     
  22. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Die einfache und von aller Welt akzeptierte Antwort: Weil sie sich an die jeweils herrschenden Lebensumstaende angepasst haben. Der beste Fitnesstrainer der Welt - die Evolution - hat den entsprechenden Menschen ueber Jahrtausende an diese Bedingungen angepasst. (Man beachte dabei, dass ich hier nicht davon rede, dass diese Anpassung notwendigerweise schon abgeschlossen ist.)[/quote]

    Wieso sieht Lahm anders aus als Mertesacker? Hat sich Lahm an ein Höhlenleben angepasst und Mertesacker an Birnenpflücken? Die Optik sagt ja mal gar nichts über Leistungsfähigkeit bei verschiedenen Bedingungen aus. Steht die Sonne in Korea so niedrig, dass man eine andere Augenform benötigt um den Rechenschieber besser im Blick zu haben?

    Welche besseren Voraussetzungen? Lass den Mitteleuropäer am gleichen Ort und wie den Zentralafrikaner leben, siehst du dann noch bessere Voraussetzungen?

    Wenn du schon Mertesacker bringst, vergleich ihn mit Tim Cahill oder Chicharito oder Darrent Bent, lass sie ins Kopfballduell gehen und Mertesacker wird 9 von 10 verlieren. Die drei sind nicht über 1,80 m.

    Nate Robinson und Earl Boykins kennst du, oder? Es gibt allgemein weniger kleine Spieler als große aber das heißt nicht, dass große Spieler automatisch im Vorteil sind. Vom professionellem Volleyball- und Turn- und Leichtathletikbereich hab ich bis auf die Laufabteilung keine Ahnung, sorry.

    Danke aber der ist nicht nötig, das kann jeder. ;)
     
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  23. Detti04

    Detti04 The Count

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    Lebt Mo Farah in Kenia?

    Und wieso die ganzen Sprinter irgendwie karibikstaemmig oder schwarz sind und meistens in den USA trainieren, das hast Du auch noch nicht erklaert. Wo sind die weissen, hispanischen oder asiatischen amerikanischen Sprinter? Oder willst Du mir jetzt auch noch erklaeren, dass nur ein karibikstaemmiger und/oder schwarzer US-Buerger den Willen hat, sein GESAMTES Leben dem Sprintsport unterzuordnen?
     
  24. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    http://www.thebiographychannel.co.uk/biographies/mo-farah.html

    Mo Farah ist vor jedem Wettkampf um die drei Monate in Kenia oder Äthiopien.



    "Wo sind die weissen, hispanischen oder asiatischen amerikanischen Sprinter?"

    Die sitzen im Burger King, spielen Gangster und nehmen an Mathematikwettbewerben teil. Das ist wenn überhaupt eine Sache der Mentalität einer Bevölkerungsgruppe, nicht der Genetik.

    EDIT: Mir fällt gerade ein, dass in London 2012 Galen Rupp (weiß) hinter seinem Trainingskollegen Mo Farah über 10 km zweiter wurde. Sein Trainer war Alberto Salazar (hispanic). :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2014
  25. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Dann wird ihnen die Feuchtigkeit auch nicht so viel ausmachen.
     
  26. Quarz

    Quarz Well-Known Member

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    Brasilien gewinnt die Gruppe, um das andere Achtelfinalticket werden sich Mexiko und Kroatien streiten. Kamerun chancenlos.
     
  27. Achim

    Achim Moderator Moderator

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    Sehe das ähnlich wechsel aber ein Team, Brasilien klar auf Platz 1, um den 2 Platz streiten sich Kroatien und Kamerun für mich ist Mexico schade eigentlich mag das Team ohne Chance!
     
  28. Leipziger

    Leipziger Well-Known Member

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    Das tropische Klima in den Spielstädten wird m. E. nichts wesentliches an den vorhandenen Fakten ändern: Brasilien und Kroatien haben die stärksten Mannschaften und werden deshalb das AF erreichen.
     
  29. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Merkwürdige Ansetzung des 2. Spieltages: Brasilien und Mexiko spielen ihr 2. Spiel, ( DI 17.6. in Fortaleza ) während in Gruppe H die Russen und die Südkoreaner noch garnicht gespielt haben. ( MI 18.6. in Cuiaba ) :gruebel:
     
  30. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    zu den kroaten hat börti ja auchne meinung:


    http://fussballzeitreise.de/index.p...auf-gehts-&catid=16:fussballsprache&Itemid=22
     
  31. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Das war zuletzt bei der WM 1994 der Fall, sogar unter Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft. Ihr Spiel der zweiten Runde gegen Spanien (Gruppe C) fand nämlich damals ebenfalls schon vor der letzten Begegnung der ersten Runde, Nigeria-Bulgarien (Gruppe D), statt.
    http://www.weltfussball.de/alle_spiele/wm-1994-in-den-usa/