Wirtschaftskrise (Finanzkrise)

Dieses Thema im Forum "Powertalkez" wurde erstellt von bayer04_princess, 30 Dezember 2008.

  1. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Es gäbe auch die Möglichkeit der Ausgabe stimmrechtsloser Aktien etc. Der Zinssatz wird sicher hoch sein, nur werden die Zinsen bestimmt nicht jährlich ausgezahlt sondern der Forderung zugeschlagen.
    Stille Einlage heißt ja vom grunde, dass der Einlegende nach Außen nicht in Erscheinung tritt, aber das ist durch die 25 % Beteiligug ja ohenhin schon gegeben. Im Grunde ist es egal wie man das Ding nennt, entscheidend ist die vertragliche Ausgestaltung.
     
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  3. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Jep. Auch das wäre m.E. besser ale eine "stille" Beteiligung.
    Ich denke mal, wenn selbst das Handelsblatt und andere Wirtschaftszeitungen dies so benennen, werden es auch keine Vorzugsaktien sein. Aber wie du auch sagst: Es ist im Grunde egal, wie das Kind genannt wird.
     
  4. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    genauso ist es!
    und die merkel weiß auch genau, welche bürger die meisten steuern zahlen und damit alle verluste derer tragen, die die gewinne schnell weggesteckt haben.

    wäre doch viel schöner, wenn alle verluste aus den gewinnen der letzten jahre finanziert würden. so macht das nämlich der persönlich haftende slebständige.
     
  5. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Also wer soll denn nun anstatt des Staates der Bank unter die arme greifen. Glaube nicht , dass die bösen Manager, selbst wenn man sie verantworten wollte, ein paar Milliarden so locker machen können. Insofern ist das alles nur Polemik!

    Auch eine AG muß ihre Gewinne mit Verlusten verrechnen, so will es das AkTG.
     
  6. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wenn Du Dich rein nach marktwirtschaftlichen Aspekten richtest, ja.
    Nur gibt's halt auch noch Arbeitsplätze, die dann verschwinden.
     
  7. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    seh ich auch so. andere banken müssen auch kunden betreuen.
    dann gehen die bankangestellten eben dort arbeiten.
    und btw. wer braucht schon opel?
    pleite gehen lassen und mit den fähigen mechanikern solartechnik produzieren!

    das goldene kalb arbeitsplätze!
    welche denn?
    die, mit denen man seine familie nicht ernähren kann?
    vergiss es!
    arbeitsplätze sind nur die, die menschenwürdiges leben einschließlich alters- und gesundheitsvorsorge ermöglichen.
    andere "arbeitsplätze" nennt man sklavenarbeit.
     
  8. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Dann bin ich dafür, die 18 Milliarden (plus die 8,2 Mrd. die schon im Hebst geflossen sind), die Angie der Commerzbank in den Asch geblasen hat, einfach an die Mitterarbeiter zu verteilen und den Laden dicht zu machen. Mal sehen, wer sich dann beschwert.

    26.200.000.000 durch 36.000 Mitarbeiten macht 727.777,78 Euro pro Nase.
     
  9. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    damit würden die sogar die konjunktur richtig ankurbeln!
    häusken bauen, auto kaufen, kinder kriegen, in alternative energie investieren.

    verdammt gute idee!
     
  10. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Dan sind die Einlagen der Sparer auch futsch!
    Im Extremfall machts du also alle Banken dicht. Und dann? Tauschwirtschaft? Ganz toller Plan!
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Januar 2009
  11. Mister-X

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    oh nö wie kindisch!
     
  12. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Dafür gibts doch den ominösen Fonds, wenn ich mich nicht irre. Und wenn der nicht reicht - Pech gehabt. Warum hat man auch soviel Geld rumliegen?

    Nun ja, erstens ist die Commerzbank nicht "alle Banken", zweitens haben nicht alle diese Schwierigkeiten, es wird schon ein paar Überlebende geben, drittens sieht die Branche dann auch, dass sie auch draufgehen können, viertens können selbst wenn - dann immer wieder neue Banken entstehen. Zur Not gründet der Staat eine, die dann nach ein paar Jahren privatisiert wird, oder die Ölmultis gründen eine. Genug Ressourchen haben sie ja. Schliesslich ist das ganze Geld nicht weg, es liegt nur wo anders.
     
  13. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Natürlich sind die futsch. Dein Geld ist immer futsch, wenn du es einer Firma gibst, die dann pleite geht. That's Kapitalismus, Baby!

    Aber die Gewinne schön einbehalten, die Verluste aber dann von anderen zahlen lassen, das ist ja wohl ein schlechter Witz! Außer, das dürfen jetzt alle machen: Lebt über eure Verhältnisse, Angie zahlt dann anschließend die Zeche! :prost:
     
  14. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Wer genau behält die Gewinne ein? Bitte mal konkret.
     
  15. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Wenn wir hier Radikalismus predigen, dann geht der Einlagensicherungsfonds auch vor die Hunde.



    Ja das hört sich theoretisch gut an. Der Staat gründet einfach eine neue Bank. Mit welchem Personal? Erfahrung? Oder dürfen die alten gescheiterten Banker wieder mitmnischen?
     
  16. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    ich habe 1.000.000. Ich gehe damit zur Kommerzbank. Die sagt mir, das geld legen wir an, du bekommst 10% im Monat. Ich bekomme im Monat 100.000. mein Gewinn. Den stecke ich ein. Saufe davon Champagner und rauche ne dicke Zigarre während ich Witze über die armen Schlucker vor'm Arbeitsamt mache. (=Gewinn einbehalten. wer? ich!)

    Nun geht die kommerzbank pleite, weil der Vorstand leider komplett unfähig war und das ganze schöne Geld in den Sand gesetzt hat. Was mache ich jetzt? Ich schreie: "Angie, hilf mir, meine 1.000.000 sind weg, weil die Idoten von der Kommerzbank es in den Sand gesetzt haben!"

    Angie:"Logo, helf ich dir, hier ist die Kohle, aus unserem Staatshaushalt, wo die ganzen Leute einzahlen, die arbeiten gehen. Hihi! Aber immer schön weiter Champus und zigarren kaufen, wegen konsum, Binnennachfrage und so! zwinker, zwinker!"

    Ich:"Alles Klar, Angie! Auf dein Wohl! Höhö! Bis zur nächsten Wahl, zwinker, zwinker."
     
  17. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Also der Anlgeger behält den Gewinn ein? Meinst du das? Grübel!:suspekt
     
  18. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    zackpuffklong! Wieso Analgegner? ^gruebelsuspektzappadong^

    http://www.soccer-fans.de/fragen-probleme/21478-nerviges-zitieren.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Januar 2009
  19. Mister-X

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    Ich glaube du wirfst gerade einiges durcheinander, was die Entstehung und die Verwendung des Gewinnes bei Aktiengesellschaften betrifft.
    :hammer2:
     
  20. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Jep, das tut er im Zweifelsfall. Und dann kommt meine Frage. Warum hat man auch soviel Kohle rumliegen. Selber Schuld. Ich denke aber doch, dass dir das Quentchen Ironie in dieser Aussage nicht verborgen bleibt.;)

    Wenn es keine Bank mehr gibt und der Fiskus eine gründen muss, dann braucht man keine Erfahrung. Die kann man im Geschäft sammeln. Ist ja schliesslich kein Konkurrekt da. Aber lass mal. Soweit kommt es eh nicht. Es werden nicht alle Banken in Deutschland bzw. weltweit krachen gehen. Es gibt - wie immer - Überlebende.

    Im übrigen sind das dann die, die hinterher mit dem Finger auf die Fehler der anderen zeigen und meinen, selbst alles richtig gemacht zu haben.

    Ansonsten. Lass mir doch meine Theorie. Da ist es wenigstens schön einfach. Das das alles praktisch viel verworrener ist und es zig Gründe für ein staatliches Intervenieren gibt, von geld- und wirtschaftspolitischen bis zu wahltaktischen, das weiss ich auch. Die Frage ist dann immer nur, ob dieser Eingriff - so notwendig er jetzt auch erscheinen mag - letztlich gesund für den Markt bzw. die Wirtschaft ist.
     
  21. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Viel Kohle? Jede Sparkasseneinlage von Omi ist dann futsch und wenn es nur 100 Euro sind. Oder habe ich die Ironie falsch verstanden?
     
  22. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Nur wenn sich keine wesentliche Aussage aus deinem Text destillieren läßt, wie soll man dann unnervig zitieren.:hammer2::huhu:
     
  23. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Lösung: gar nicht zitieren! :idee: #rummmmms#

    Sing!
     
  24. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    O.K. Beantworte aber lieber mal meine Frage, anstatt hier Nebenschauplätze zu eröffnen. Wer hat die Gewinne einhehalten? Das mußt du beantworten,damit dein vielziertes Statement" Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert" verständlich wird!
     
  25. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ich bin großer Don Martin Verehrer.

    Hab ich das nicht oben geschrieben? :gruebel:

    Ist doch gar nicht so schwer zu verstehen, oder? Solange die Bank Gewinne macht, bekommt nicht etwa der Staat das Geld (="sozialisieren"), sondern die Eigentümer und Anleger (=privatisiren der Gewinne). Was alle ganz normal finden. Jetzt gibt es aber Verluste. Im Extremfall, wenn das Ding pleite geht, ist die ganze Kohle weg, von allen Anlegern und Eigentümern, die da noch Geld drin haben. So wäre auch der Verlust privatisiert worden. Was ja ok ist, ist eben das berühmte unternehmerische Risiko! Jetzt soll der Staat aber den Verlust ausgleichen. Der Verlust wird also sozialisiert, meint: von der allgemeinheit getragen.

    Finde ich irgendwie unfair. *zappadingdong* bzw. das angebliche Risiko ist gar keins. Gibt es real wohl gar nicht. Jedenfalls nicht für Banken.

    Alldieweil behalte ich mir vor, so viele nebenschauplätze zu eröffnen, wie es mir beliebt! Bankenwerbung!
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Januar 2009
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Lösung: Spareinlagen bis zu einer gewissen Grenze oder eines bestimmten Typus zukünftig nicht zu "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" werden lassen, sondern als Sondervermögen aus der Bilanz ausgliedern. So wie bei jedem Investmendfonds.

    Ansonsten hast du die Ironie schon 2 oder 3 Postings vorher nicht verstanden. Denn selbstredend ist es schlimm, wenn der Spargroschen flöten geht, oder die Altersvorsorge, wenn sie so angelegt ist. Deswegen ist ja eine staatliche Intervention möglicherweise auch richtig. Aber konsequenterweise eigentlich nur deswegen, um genau diese Einlagen rauszuholen. Und da brauchts wahrscheinlich keine 20 Milliarden oder mehr. Um die paar Milliarden, die eine andere Bank dann noch fordert, ist es mir persönlich nicht bange bzw. schade, auch wenn ich weiss, dass damit vielleicht eine Kettenreaktion in Gang kommen würde.

    Ich halte es dennoch für äußerst bedenklich, die Finanz- und Wirtschaftskraft eines Institutes oder einer Branche dazu zu missbrauchen, bei gravierenden Problemen mit Hinweis auf die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Branche den Staat zu Hilfe zu rufen. Und vor allem möglicherweise hinterher genauso weiterzumachen, wie vorher. Denn eine ofizielle Abkehr von der Politik der Renditemaximierung um jeden Preis habe ich von der Bankenbranche noch nicht gehört. Ebenso, wie es noch von keiner Seite der Wirtschaft aus ernstzunehmende Äußerungen gibt, die darauf abzielen, den IFRS wieder abzuschaffen und zum Vorsichtsprinzip zurückzukehren. Ich nehme diese Nichtäußerungen bzw. Nichtmeldungen solcher Äußerungen persönlich zum Anlass, daraus zu folgern, dass von den großen Herren noch keiner eine ernste persönliche bzw. firmenpolitische Konsequenz gezogen hat. Und solange das so ist, sollte der Staat sich ausschliesslich um die Einlagen kümmern und den Rest dem Markt überlassen. Ich meine, ein 20-jähriges Insolvenzverfahren hat schliesslich auch was spannendes. Und im übrigen ist das häufigste Problem schliesslich ein Liquiditätsproblem und keine Überschuldung. Und da könnte man schon erwarten, dass ein paar Großgläubiger auf die Erfüllung ihrer Forderungen etwas warten können. Sie können ja fast sicher sein, ihr Geld auch zu bekommen.
     
  27. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Eigentümer/Aktionäre: In Jahren des Verlustes erhalten sie keine/kleine Dividende. Opportunitätskosten! Verlust somit privatisiert. Sie erfahren Wertveluste an ihrer Anlage: Verlust somit privatisiert.

    Durch den staatlichen eingriff wird maximal. der Totalverlust verhindert.

    Anleger: Verlieren Teile / Da Ganze ihres Vermögens in der Krise. z.B. Inhaber von Lehmann Zertifikaten. Wertlose Optionscheine etc. Alle Verluste privatisiert.

    So ganz stimmt das wohl nicht, was du da erzählst.
     
  28. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Im Fall der Commerzbank schon. Und darum geht's ja grade. Verluste nicht privatisiert, dafür 18 Millarden Euro Staatsknete abgezogen. :prost: Nennen wir ihn jetzt Florida-Blessing?
     
  29. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Ich hab es doch oben erklärt, dass Verluste auch privatisiert wurden, oder galubst du , dass ein Aktionär Kohle von deiner Angie bekommt, damit sein Wertverlust bei der Aktie ausgeglichen wird.
     
  30. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Das widerspricht aber dem ureugensten geschäft der Banken. Dann dürften diese Einlagen nicht weiterverliehen werden. Was sollen dann die Banken mit den Einlagen machen? Kontoführung alleine?
     
  31. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    es geht nicht um wurden, sondern das verschenken von 18 Mrd. Euro jetzt.

    :opa: