Wer wird Präsident? Obama oder Romney?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Holgy, 4 November 2012.

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Wer gewinnt die Präsidentschaftswahl?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 7 November 2012
  1. *

    Obama

    12 Stimme(n)
    80,0%
  2. *

    Romney

    4 Stimme(n)
    26,7%
  1. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Am Dienstag wählen die Amis ja nun, trotz Sandy, oder wegen Sandy? Angeblich ist es ja nun ein Vorteil für Amtsinhaber Obama, was da jetzt so abgegangen ist. Insgesamt soll es wohl ein ziemlich knappes Rennen werden! Kaum zu glauben, so wie dieser Romney bei uns rüberkommt. Vielleicht sollte Obama einfach mal in Deutschland antreten, hier würden ihn 92% wählen, hab ich gestern im Radio gehört.

    Was meint ihr, wer wird der nächste Präsident der USA?
     
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  3. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    besorgt muss man doch nur sein, dass es so knapp werden kann.
    knapp 50 % vollidioten in usa?
     
  4. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso Romney im Vergleich zu Obama in Deutschland so kritisch gesehen wird.

    Wählen würde ich beide nicht.
     
  5. derblondeengel

    derblondeengel master of desaster

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    Romney wirds werden. Der wird aber ähnlich erfolgreich scheitern wie Bush & Obama...
     
  6. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Ich glaube nicht unbedingt an einen Vorteil durch den Wirbelsturm. Der Wirbelsturm hat zu Stromausfällen geführt und das "Early Voting" in einigen Bundesstaaten behindert. Bekanntlich sind die demokatischen Wähler dieses Mal tendenziell schlechter zu mobilisieren und stimmen, da sie zeitlich stark eingebunden sind, gerne einige Tage früher ab. Dass der US-Präsident sehr früh seine Stimme abgab, kann auch als Signal gesehen werden, es ihm gleich zu tun.
    Die Wahl ist noch nicht entschieden, da es davon abhängt, wie gut die Demokraten potenzielle Wähler Obamas, die nicht die Reps wählen würden, mobilisieren können, zur Wahl zu gehen. Ein anderer Punkt sind die bundesstaatsspezifisichen Wahlregeln, Manipulationsmöglichkeiten und -versuche, die das Ergebnis beeinflussen können.
    Ein weiterer Punkt ist, dass man durch das Zweiparteiensystem so gut wie gar nichts von den Kleinparteien hört, die sich programmatisch von den Großparteien doch bisweilen deutlich unterscheiden.
    Bemerkenswert ist, dass die Dems als die Liberalen und die Reps als die Konservativen gelten. In Bezug auf die wirtschaftspolitische Stoßrichtung der liberalen und konservativen in Deutschland, würde man das eher umdrehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 November 2012
  7. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    von romney erwarte ich die fortsetzung der politik bushs.
    also schlimmer gehts nimmer.
     
  8. alditüte

    alditüte HSVer

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    Nun, Romney wirkt wie ein christlicher Fundamentalist und sowas schreckt in Europa, wo Religion nicht mehr so wichtig zu sein scheint, stark ab, auch bei mir. Und warum sollte ein Europäer jemanden mögen oder wählen würden, der sich darüber beklagt, dass Europa (ich versuche wiederzugeben, ich hoffe, ich entstelle jetzt nicht den Inhalt) ein ethisch verseuchter Kontinent sei, der sich immer mehr vom Christentum entfernt.

    Also nee, da ist mir der Obama auch deutlich lieber.
     
  9. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Die waehlen immer Dienstags.
    Sandy kannste knicken, *swing-states* wie Ohio und Florida entscheiden die Wahl.

    Und zwischen *Kriegtnixgebacken* vs. *Willgarnichterstbacken* waere mir Krake Paul am liebsten...
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 November 2012
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Obama wäre mir deutlich lieber, weil ich keine abstrusen Christen an den Schalthebeln der Macht brauche, wobei ich mir nicht sicher bin wieviel Show da bei Romney dabei ist, aber ganz im tiefen Inneren isses mir auch gleichgültig, denn keiner von den beiden wird auf diesem Planeten etwas ändern im Vgl. zum anderen.
     
  11. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wahlmanipulation?? OSZE dahin, aber schnell!!
     
  12. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Ist es Dir jetzt gleichgütig oder ist Dir Obama lieber?
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    In der Person ist mir Obama lieber; in der Sache ist es mir egal.
     
  14. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 September 2013
  15. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Wenn man daran denkt, dass vor einem Jahr als die rep. Vorwahlen stattfanden, sich die ganze Welt darüber lustig gemacht hat über all die schwachen Kandidaten von Paylin bis Romney. Da war nur die Frage wer wie hoch gegen Obama verlieren darf.

    Und jetzt wird es ein Zieleinlauf und ich persönlich glaube, dass Romney gewinnen wird, Das ist ein markiger Typ, so ne richtige Kante! Das könnte den Amerikanern bei derzeitige Situation gefallen.
     
  16. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Glaubt man den ARD-Experten und Korrespondenten ist mit sowas nicht zu rechnen.
    Aber jedenfalls in Texas wäre das gar nicht nötig, da es dort eine eindeutige Sache ist, aber in Ohio: Gewählt wird dort mit Wahlmaschinen ohne Prüfbelege. Man kann sich ja mal schlau machen, wer die Software für die Maschinen schreibt. Hat man aus 2000 nicht gelernt? Außerdem wurden dort schon Schreiben verschickt, die Wahl am nächsten Dienstag fiele aus und müsse verschoben werden. Weitere Tricks, die angewandt werden: "Early Voting" zeitlich möglichst kurz halten, die Öffnungszeiten und Größe der Wahllokale so anzupassen, dass bestimmte potenzielle Wähler darauf angewiesen sind, per Mail zu stimmen oder sich riesige Schlangen vor den Wahllokalen bilden, Wahlbescheinigungen, die nicht ankommen und der Versuch Wählergruppen ohne eine bestimmte Form eines Identifikationsnachweises von der Wahl auszuschließen, was vornehmlich arme Leute betrifft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 November 2012
  17. Schröder

    Schröder Problembär

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    Wenn Romney sich dann mal selbst auf christliche Werte besinnen würde. Aber der verspottet die sozial Schwächeren und zahlt selbst auf seine Milliarden Einkommen so gut wie keine Steuern. Was daran christlich sein soll, weiß wohl nur er selbst. Der Typ ist Kapitalismus und Egomanie in Reinkultur und alles andere als mitmenschlich eingestellt. Da würd´s auch nicht helfen, wenn er jeden Tag in die Kirche rennt und die Bibel hochhält. Warum die Amis auf den Lügner reinfallen, erschließt sich mir nicht wirklich. Aber Wasser predigen und Champagner trinken ist in der Politik nun auch nix neues.
     
  18. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Beschreibts eigentlich recht gut...

    US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Si - genau deswegen meinte ich auch: In der Sache isses wurscht, wer US-Präsident wird.
     
  20. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    mal abgesehen, daß ich die glattgebügelten Graurücken, mit ihren rotbekleideten Weibchen nicht unbedingt sympathisch finde...vergiß es, mir isses schnuppe, solange man uns aus ihrem nächsten Krieg heraushält! Dazu müßte man aber erstmal die "Kante" Tante Merkel loswerden, denn die marschiert, wenn Onkel Mitt ruft!
     
  21. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    hauptsache, die medien bei uns verkünden ein ums andere mal, dass der amerikanische präsident der mächtigste mann der welt sel.
    recht so - ich will schließlich auch was zu lachen haben! :D

    wenn ich sehe, was bei denen alles kaputt gehen kann, würde ich die usa technisch auf ccc- einstufen/raten.

    alles heiße luft, außer der guten musik.
     
  22. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Entschieden wird die Wahl in den Staaten ohne klare Mehrheitsverhältnisse, in jedem Fall immer und überall als Direktwahl des Kandidaten, das heisst über die Wahlmänner des jeweiligen Bundesstaates. Im Extremfall kann der Präsidentschaftskandidat, der bundesweit die meisten Stimmen auf sich vereint, die Wahl dennoch verlieren, weil sein Konkurrent mehr Wahlmännerstimmen erhält.
    Das System gefällt mir nicht, weil die Stimmen des Unterlegenen praktisch unter den Tisch fallen ( "winner takes it all " ). Auf uns übertragen hiesse das, Steinbrück oder Merkel, keine Erst- und Zweitstimme. Wähle ich also Steinbrück und Merkel gewänne, würde meine Stimme praktisch nicht gezählt.
    Bei unserem Verhältniswahlrecht wird jedenfalls der Wählerwille angemessener berücksichtigt.
     
  23. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Schade wäre es, da die USA dann mal wieder einen Vorstadtsheriff zum Präsidenten hätten.
     
  24. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Schön aufgeteilt sieht man das ja hier:

    Obama oder Romney: Wer liegt in den aktuellen Umfragen vorn? - SPIEGEL ONLINE

    Die Republikaner haben sogar aktuell in entschieden mehr Bundesstaaten die Nase vorne aber die Demokraten eben mit Kalifornien (55 Wahlmänner) schon mal das dickste Pfund auf ihrer Seite; Texas (38) ist, wie immer, republikanisch und die beiden anderen großen Staaten (je 29) NY und Florida teilen sie sich auf brav auf. Die nächsten Pennsylvania und Illinois (je 20) sind wieder demokratisch. Dann kommt Ohio (18) um das hauen sie sich noch und dann Michigan (16) das ist wieder demokratisch und Georgia (16).

    Im Endeffekt zehren also die Demokraten von Kalifornien und dem leichten Überhang bei den Staaten mit viel Wahlmännern.

    Bleibt alles wie es ist, dann langt es für Obama, wenn Ohio oder North Carolina zu den Demokraten kommen.

    Die liegen ja auch noch verträglich nahe beieinander; ich glaub ich weiß, wo die beiden gerade hin- und herjetten :D
     
  25. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Hatten wir doch in 2.000. Da hatte Gore absolut gesehen doch gut eine halbe Million mehr Stimmen als Bush und ein paar Hundert mehr in Florida haben ihm dann doch den Sieg geschenkt.
     
  26. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    wie kann ein farbiger in den staaten die reps wählen?
    das waren doch die, die früher mit den weißen kapuzen rumliefen...

    - - - Aktualisiert - - -

    nö, damals hatten die wie immer, wenn die reps gewinnen, wahlbetruch.
     
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wo tunse denn das mehrheitlich? Bzw. in welchem Bundesstaat leben denn mehr Farbige als Weiße, der republikanisch ist?
     
  28. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    in der republikanischen bildzeitung gibt es eine liste der obama und romney befürworter:
    nur bei den isrealis liegt der f..... vorne.
     
  29. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Ich finde Romneys bisherige außenpolitische Unerfahrung und teilweise Unwissenheit für dieses Amt bedenklich (Syrien ist Irans Weg zur See). Welche Berater wird er um sich herum haben. Außerdem ist der Militärhaushalt für ihn eine heilige Kuh. Die Wahlstrategie der Reps konzentriert sich ja auf dessen Kompetenzzuschreibung in der Innen- und Wirtschaftspolitik.

    - - - Aktualisiert - - -

    Wieder einmal Florida:

    Von: www.electoral-vote.com

     
    Zuletzt bearbeitet: 5 November 2012
  30. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    leute, es ist völlich wurscht, wer gewinnt!
    klar, Obama ist der sympathische!
    der unterschied zwischen beiden ist: Obama kann das land nicht ändern, romney will es nicht ändern.

    Jakob Augstein:
    der ganze artikel:
    US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
     
  31. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    Die Umfragen sagen Obama, die Redskins Rule aber Romney. Und die Redskins Rule versagt praktisch nie :D