Weltkrieg 2012? Oder 2013?

Dieses Thema im Forum "Powertalkez" wurde erstellt von DeWollä, 26 August 2012.

  1. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Wirr (Worren) = durcheinander
    verworren = Dem Durcheinander Klarheit bringen durch Metaphysische Komprimierung

    Ja, ich bin wieder gesund! ;)
     
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  3. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Jawohl lieber Nordkoreaner, macht die Amis platt....hohoho, die haben einen merkwürdigen Humor, die Nordkoreaner...das erinnert mich an die 2 Mäuse und dem Elephanten, die eine Maus auf dem Rücken schreit der anderen Maus am Hals zu....Würg ihn, Kim, ich halte ihn solange in Atem...
    oder an Ping Pong, einmal droht der Iran, dann droht Nordkorea, dann droht Al Kaida....und was passiert? Die Aktien des Militärisch- Wirtschaftlichen Komplex in den USA gehen nicht in den Keller, die US Amerikanischen Politiker raufen sich zusammen für ein neues Billiarden Rüstungs Programm und die Welt wird sicherer und reicher, bzw. einige wenige, denen die Welt gehört...und wer war der geniale Kopf?

    Ein kleiner Nordkoreaner....rettet die Weltwirtschaft mit geringsten Mitteln!
     
  4. Schröder

    Schröder Problembär

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    Auf Dauer werden diese Billiarden-Rüstungs-Programme die USA in den Ruin treiben. Der Schuldenstand sprengt jetzt schon sämtliche selbst gezogenen Grenzen. Das ist viel gefährlicher als die Bomben selbst. ;)
     
  5. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Pahh. Alles nur Säbelrasseln.

    Und dreimal darf geraten werden, wer das Ding mit dem Präventivschlag (bei einer gefühlten Bedrohung) und das "Recht auf den nuklearen Erstschlag" zuerst in den Mund genommen hat.

    PS: Nordkorea war es nicht.

    Sich jetzt über das Gelaber der Nordkoreaner aufzuregen ist m.E. die Aufregung nicht wert. Das zeigt denen nur, dass die gewollte Wirkung angekommen ist.
     
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  6. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Mit Säbelrasseln fing es immer an und meistens endete es im Krieg.
    Wenn man davon ausgeht, daß den USA die Puste im Wettrüsten ausgeht, dann sind diese ständigen Spielchen natürlich schädlich für die USA. Ich glaube aber nicht daran, ich denke umgekehrt. Der Rüstungskomplex ist riesig und bewegt hunderte Milliarden, in einer Wettbewerbswirtschaft ohne Staatsunternehmen müßte so etwas die Konjunktur antreiben. Außenrum die Dienstleister, die Hilfswilligen, die Freiwilligen und die vielen sonstigen Klein- und Mittelunternehmen, bis hin zum Leder und Holzlieferant, ohne den militärischen Komplex wäre viel weniger in Bewegung, wie könnte man so etwas auffangen? Man überlege einmal die ganzen Spezialisten, Soldaten und ihre Familien arbeitslos in einem Land, wo sie die Werkzeuge, die normalerweise von der Army gestellt werden, auf Kredit erwerben können.
    Furchtbarer Gedanke. Also ich glaube es wird wieder aufgebohrt, das Militär und dafür woanders extrem gespart. Kim sei Dank.
    So beißt sich die Schlange in den Schwanz.
     
  7. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    ihm fehlt der Schnauzer für die schlimmsten Befürchtungen, im übrigen ist mir schleierhaft, daß der Bubi die Macht haben soll, das ist doch lächerlich....aber wer weiß schon wie die ticken, dort.
     
  8. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Zum einen, sollte Nordkorea tatsächlich beabsichtigen den nuklearen Erstschlag zu wagen, dann sind sie eingedampft, bevor die erste eigene Raketenstufe gezündet hat. Und zweitens wundere ich mich sehr, dass massivst über Nordkorea als treibende Kraft in diesem Konflikt geschrieben wird. Warum wird denn nicht in genau derselben Art geschrieben, dass sich Nordkorea durch Seemanöver durch Südkorea und die USA bedroht fühlen und dies zum Anlass genommen haben, eine Drohung wie den nuklearen Erstschlag rauszuposaunen? Warum zum Geier wird in einer der heissesten Zonen ein solch provokantes Manöver durchgeführt? Dient sowas der Deeskalation? Was ist das für ein Signal? Das die das als Vorbereitung für einen militärischen Konflikt sehen ist nur all zu logisch. Ich meine wie würde denn Südkorea und die Staaten reagieren, wenn es umgekehrt wäre?
     
  9. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    Nordkorea und Iran machen das was jeder machen sollte, sich nichts gefallen lassen.
    Die amerikaner als Weltpolizei sind doch schuld an der ganzen sache, würden die nicht entscheiden wer was darf und wer nicht, würde sich auch keiner benachteiligt fühlen.
    Bsp warum darf Israel Atomwaffen haben der Iran aber nicht? Israels politik ist genauso zweifelhaft wie die des Irans.

    Ps: die amis sind viel zu feige um als erstes ihre Atomwaffen Einzusetzten
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
  10. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Also die Durchführung von Manövern ist keine hinreichende Begründung für einen geplanten Angriff oder auf Aggressivität ausgerichtete Außenpolitik gegenüber einem Staat. Da muss man sich den Charakter der Manöver schon genauer ansehen, soweit man dazu Einblicke erhält. Militärische Drohungen sind da schon etwas anderes.
    Im Übrigen entwickeln Kriege gerne eine Eigendynamik und haben es manchmal auch an sich, dass der Verursacher nicht eindeutig bestimmbar ist. Das gilt gerade in Situationen, bei denen sich beide Parteien hochschaukeln.
    Und natürlich wird sich China nicht raushalten, wenn es zu einem Krieg auf der koreanischen Halbinsel kommt. Wie sie sich einmischen werden, ist aber von außen schwer zu beurteilen und hängt womöglich auch von der weiteren Entwicklung ab.

    - - - Aktualisiert - - -

    Was hat das mit Feigheit zu tun? Ist es andersherum gedreht, mutig Massenvernichtungswaffen einzusetzten. :isklar: Ich würde das eher als Vernunft bezeichnen.

    Wäre die außenpolitische Situation in Nahost oder auf der koreanischen Halbinsel weniger aufgeheizt, wenn sich die USA mehr zurück halten würden. Ich glaube nicht. Es gäbe dann zwar einen Hauptspieler weniger. Aber die Konflikte würden weiter bestehen und die Parteien wären ebenso mit Waffen hochgerüstet wie jetzt. Die Kräfteverhältnisse wären nur etwas verschoben.

    Im Übrigen werden die USA Nordkorea womöglich provozieren, aber keinen Erstschlag auf das Land wagen, wenn sie keinen Konflikt bzw. Krieg mit China an der Backe haben wollen.

    [
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
  11. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Wer bestimmt denn, wer sich durch ein militärisches Manöver bedroht fühlt? Der Durchführende, der Betrachter oder der, der sich bedroht fühlt? Das Gefühl bedroht zu werden ist bei den Nordkoreanern bereits gegeben, wenn man an der Grenze nur einen Weihnachtsbaum aufstellt, Stichwort christliche Missionierung. Schau mal ein paar Seiten vorher, das gab es in der Tat. Natürlich kann man darüber philosophieren ob das übertrieben ist oder nicht. Aber in unmittelbarer Nähe ein militärisches Manöver durchzuführen, heisst Militärpräsenz, Waffentechnologische Präsenz, das Vorortsein eines Bündnispartners, der zudem weltbekannt für Aggrssionen jeglicher Art ist, klar ist das eine "hinreichende Begründung für einen geplanten Angriff oder auf Aggressivität ausgerichtete Außenpolitik gegenüber einem Staat", aus der nordkoreanischen Sicht. Der Charakter eines Manövers spielt dabei gar keine Rolle. Die Nordkoreaner argumentieren, sich alleine durch die Anwesenheit des feindlichen Bündnisses unmittelbar vor Ihren Hoheitsgewässern bedroht zu fühlen. Dies kann man nicht wegdiskutieren. Man kann es ignorieren, aber genau das ist eben nicht regional deeskalierend, wohlgemerkt, wenn das in der Tat gewollt wäre. Ich habe hier vielmehr das gefühl, dass Provokationen an der Tagesordnung sind und auch gewollt sind.


    Hier gebe ich Dir recht, es ist jetzt schon schwer einen Verursacher zu bestimmen. Da müsste man geschichtlich nämlich weit zurückschauen. Gerade darum tut es aus meiner Sicht not, alles dafür zu tun, jegliche Provokation und sei sie noch so gering zu unterlassen. Denn alles was dort in unmittelbarer Umgebung passiert ist diplomatische Kommunikation. Es wird aus jeder noch so kleinen Handlung eine Schlussfolgerung gezogen, siehe Weihnachtsbaum. Und solange man der Gegenseite Argumente förmlich in die Hand spielt, um so weiter wird sich die Gesamtsituation hochschaukeln. China benötigt zudem Nordkorea als Pufferzone zu den Amerikanern. Nur diese Begründung sehe ich für eine Unterstützung Nordkoreas. Und daher wird China alles tun, um Nordkorea zu unterstützen, solange sie diese Pufferzone aufrecht erhalten wollen. Ob sie bei einem Angriff des Südens selbst eingreifen würden ist spekulativ. Da spielen zu viele Faktoren eine Rolle.

    Also wenn die Amerikaner dort nicht offensiv im Spiel wären, bin ich mir sicher, dass die Situation weniger aufgeheizt wäre. Und es gäbe damit nicht einen Hauptspieler weniger, sondern einen entscheidenden Hauptspieler, der, der nämlich von der südlichen Seite der Initiator jeglicher Provokationen und Aktionen wäre. Nein, sie erkennen Nordkorea nicht an und deshalb tun sie alles dafür, um die Lage zu destabilisieren. um einen Synergieeffekt zu erzeugen. In dem gesamten Konflikt habe ich China z.B. von der anderen Seite als grossen Gegenspieler seltenst in derselben Rolle gesehen, wie die USA für den Süden. Ich kann mich an keine Provokationen erinnern, an denen die Chinesen aktiv beteiligt waren. Die Chinesen sind passive Unterstützer der Nordkoreaner, weil sie am Status Quo festhalten wollen. Die USA sind hingegen aktive Untertsützer Südkoreas, weil sie eben die Status Quo nicht akzeptieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
  12. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Schwachsinn, ohne die Amis wäre Südkorea schon lange Geschichte, wohl auch Japan. Ich denke da nur an den Koreakrieg, wo die Nordkoreaner, nicht nur mit logistischer Unterstützung, sondern mit aktiver Unterstützung der Chinesen in Armeestärke, bereits einmal Südkorea erobern wollten. Und im Falle eines Erfogles wären die Roten auch weiter nach Japan etc. marschiert. Nicht zu vergessen übrigens auch die ständigen militärschen Drohung des kommunistischen Chinas gegen die Republik China.

    Das ist im Übrigen genau ein Spiegelbild der Lage bis Ende der 80er in Europa, ohne die Amis wäre auch hier alles von den Russen und ihren Fussvölkern überrannt worden.
     
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  13. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Ich schrieb nicht, dass Südkorea ohne Amerikaner sein sollten.

    Ergo passiv, eben zu Verteidigungszwecken.
     
  14. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Können sie ja auch - sie müssen dann halt auch die Konsequenzen tragen und die lauten im Falle Nordkoreas aktuell eben: Dauerpräsenz einer US-Flotte samt Carrier Air Wing "vor der Haustür" und ein Südkorea, das massiv von den USA unterstützt wird.

    PS: Sei mal heilfroh, dass sie so "feige" sind.
     
  15. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    ... die dann halt die Konsequenzen tragen müssen, dass der Norden reagiert, wie er es gerade macht. Mit martialischen Drohgebärden.
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich persönlich mache mir da weniger Sorgen um die Südkoreaner als die Nordkoreaner und am allerwenigsten um die US-Streitkräfte. Speziell Letztere sind genau dazu stationiert: um Konsequenzen zu tragen und Konsequenzen anzuzeigen und durchzuführen.
     
  17. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Siehste, ich sehe das andersrum ebenso. Ich mache mir über die Nordkoreaner keine Gedanken, denn jede militärische Aggression ihrerseits würde die dortigen Machtstrukturen dort regelrecht impolodieren lassen, sie würden sich selbst beseitigen. Und hier bin ich auch der Überzeugung, dass sie das wissen. Sie sind zahlenmässig überlegen, aber technisch klar unterlegen. Im übrigen dürfte eine militärischer Angriff seitens des Nordens auch China nicht wirklich gefallen, würden sie doch in einen nicht überschaubaren Konflikt hineingezogen werden.

    Übrigens, ich habe nochmal nachgeschaut, ich war ja nun beim Beginn des Koreakrieges nicht dabei, aber laut mehrerer Quellen, zumeist linke Quellen, hat der Süden die nordkoreanische Stadt Haeju am 25.6.1950 eingenommen.

    https://bronsteyn.wordpress.com/2011/12/21/

    Wer also zu diesem Zeitpunkt nun wirklich die treibende Kraft war, kann ich von mir aus nicht ohne weiteres erkennen. Vielleicht aber jemand anderes?
     
  18. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    wo sagte ich sie sollen die einsetzten?!
    Ich sagte nur das sie sie nicht als "ERSTES" einsetzten würden, weil sie es sich nicht leisten können, als welt macht nen kleines land in asche zulegen.
    Umgedreht sollten die aber wissen das die hemschwelle Koreas und des Irans um einiges niedriger ist.
    Vorallem des Irans.....
    Was haben die denn zu verlieren? sind eh die bösen, und den tod scheuen die nun auch nicht wirklich.


    Darum sollten die amis aufpassen wen sie provozieren.

    Vernünftig? ja klar, es ist vernünftig in einer aufgehitzen situation noch nach zulegen und nen manöver abzuhalten:lachweg:
    Der hass der leute ist mehr auf die USA gerichtet als auf südkorea, von daher wäre da weniger luft drin.

    Die amis mischen sich überall ein, nur im ihre eigenen interessen zu verfolgen, das sie damit manche situation noch mehr anheizen ist den doch völlig egal, die sitzen nicht gleich neben an.

    warum wundern sich alle das sowas passiert? der eine provoziert den anderen und umgedreht, bis einer zur mutti rennt und petzt. dann mischt sie die welt ein und der andere fühlt sich verarscht. Provoziert erneut in dem er klar macht, das ihm die meinung der welt nicht interessiert. was wiederum den anderen nervt, weil er kein erfolg mit druck von außen hat, also provoziert er wieder usw usw usw.....

    Der grund das im Nahenosten plus Korea so ne laune herrscht liegt auch an den amis, die haben dort nichts zusuchen, wie lange wollen die noch die mutti der "kleinen" sein, wobei so klein und schwach sind die "kleinen" garnicht, bsp Israel ...

    der grund gedanke von mir ist, Das bei anhaltender provokation irgentwann mal der punkt kommt wo einer keinen ausweg mehr sieht und es dann knallt und das werden nicht die Amerikaner sein.

    Und was ist dann?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Da fanden in den Tagen davor dauernd gegenseitige Grenzverletzungen statt. Glaub' nicht, dass Du da "den einen ursächlichen Startpunkt" finden wirst.

    - - - Aktualisiert - - -

    Ähm, ich schon, und ich schrieb auch bewusst "Sorgen" und "Nordkoreaner" und nicht "das nordkoreanische Regime", denn genau die Nordkoreaner werden im Fall der Fälle den bittersten Teil der Suppe auszulöffeln haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
  20. faceman

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    ... und gerade deswegen sollte man eben mit der Darstellung, wer nun wen überfallen hat und demzufolge der ursächliche Aggressor ist, sehr vorsichtig sein. Der eigentliche Startpunkt wird sicher nicht herauszufinden sein. Aber wie sagt schon ein chinesisches Sprichwort? --> "Löse das Problem, nicht die Schuldfrage."

    Nun, da bin ich bei Dir, ja, das sehe ich auch so.
     
  21. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das Problem ist ja klar: Japan hatte sich Korea einverleibt, Japan verlor den 2. Weltkrieg und die Siegermächte dieses Kriegs teilten Korea unter sich auf.
     
  22. faceman

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    ... die ihrerseits dann ihren ideologischen Stempel draufsetzten. Es gab dann eben sowas wie in Berlin, gesellschaftskonträre Sektoren, mit ganz heissen Zonen rund um den 38. Und wer da nun wen provoziert spielt meines Erachtens keine Rolle, da nehmen sich nämlich beide nichts und genau deswegen sind sie auch auf beiden Seiten in der Verantwortung bei einer Eskalation.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
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  23. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Da widerspricht doch kein Mensch, zumal es eine, für die Realität, komplett uninteressante Diskussion ist, wer nun mit was wo angefangen hat, denn das führt zu gar nichts.

    Das nordkoreanische Regime fühlt sich durch die Militärpräsenz der USA im chinesischen Meer bedroht; ok.
    Südkorea fühlt sich durch Nordkorea bedroht, auch ok.
    Die USA haben ihre Flotte da aber nun mal hin beordert. Das ist so, bleibt so und ist unverrückbar, gerade unter dem Eindruck, dass die Kim-Ils da fröhlich einen Nuklearwaffentest und Raketentest nach dem anderen durchziehen. Selbst der vermeintlich "treue" chinesische Partner stört sich an dieser Tatsache.

    Also? Was bleibt? Weiter auf's Blech hauen und die Nachbarn mit Nuklearwaffen bedrohen? Dann bleibt's so wie es ist. Nordkorea bleibt isoliert und sitzt die ganze Zeit in der vordersten Reihe mit ungestörtem Ausblick auf die militärischen Arsenale im Süden und vor der eigenen Küste, zumal sich die Frage, ob Südkorea sich "freiwillig" einer Terrordiktatur anschließt, ja wohl nicht stellt.
     
  24. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    klar, Holgy mit seiner eindimensionalen sichtweise weiß: der nordkoreaner ist immer schuld. ;)
     
  25. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Ist doch mein Reden. Dort herrscht eine Pattsituation. Und diese Pattsituation kann nur durch eine militärische Offensive des Südens verändert werden. Der Norden wird es nämlich, trotz allem Säbelrasseln, nicht tun (können). Und sollte der Süden damit beginnen, dann findet dort ein nicht beherrschbarer Flächenbrand statt. Der Norden antwortet dann nämlich mit ideoligischen Begründungen so, wie sie es der Bevölkerung eingetrichtert haben. Die schiessen mit allem, was sie haben.
    Wie ändert sich nun auf friedlichem Wege etwas? Gerade in Nordkorea? Nuja, das Wesen des Sturzes von Diktaturen sind nunmal Umstürze durch die eigene Bevölkerung, ergo Revolution. Noch schafft es der Machtapperat, dass sich sowas wie eine Opposition nicht bilden kann. Aber, wenn man sich die Verhältnisse anschaut, dann gibt es heute wesentlich mehr Bewegung, als noch zu Zeiten von Kim Il Sung, heisst, es wird irgendwann ein Diktator da sein, der eine Opposition nicht verhindern kann. Und dann meine ich, geht der Umsturz relativ schnell. Die Menschen dort müssen erkennen, dass sie eben nicht im heiligen Land leben. Nur wird das eben noch dauern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 März 2013
  26. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    ...und so lange schaukelt da halt US-Militärpräsenz im Meer rum und die US-Luftwaffe schaut Richtung Nordkorea.
     
  27. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    ... jep und genausolange wird es die gegenseitigen Sticheleien, Anschuldigungen, Provokationen und Drohgebärden auf beiden Seiten geben.
     
  28. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Lässt sich ja schlecht vermeiden; abziehen kann man die Truppen ja nicht.
     
  29. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    ich bin auch nur angewiesen auf die Medien und die geben von Nordkorea ein vernichtendes Bild ab. Bilder lassen sich manipulieren, vielleicht sind die 1000 klatschenden Generäle in Wirklichkeit bunte, lustige Disney- ähnliche Starfiguren, die so was ähnliches wie einen Oscarpreisträger bejubeln, vielleicht ist die Bevölkerung Nordkoreas frei genug selbst zu entscheiden, daß der junge Kim ( nochwas ) der geborene, von Gott und Volk gewollte Führer ist, vielleicht sind die Atomtests wirklich eine nationale Angelegenheit um sich vor den bösen Imperialisten, dem übermächtigen Nachbarn im Allgemeinen zu schützen...usw.

    Ich denke immer noch, Nordkorea ist ein Pfropfen auf der Flasche China, die sonst übergelaufen wäre, nicht Südkorea, Nordkorea....überlegt Euch das mal....
     
  30. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Schaetze mal, dem Kim Dings Bums ist mal wieder der Reis...errh, tschulligung - der franzoesische Cognac ausgegangen.
    Das ist wie ein Streit um Alimente...
     
  31. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wenn das alles ist, dann soll' ihm halt mal die EU 'n paar Kisten Hennessy und Dom Perignon pro Tag bis an sein Lebensende zusichern - das ist schnell erledigt: Ein Anruf von der Angie und der Francois hüpft.