Weltkrieg 2012? Oder 2013?

Dieses Thema im Forum "Powertalkez" wurde erstellt von DeWollä, 26 August 2012.

  1. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    wieso nimmst du meine heile welt aus dem zusammenhang?

    das hast du gesagt, das dann alles besser wird und ich hab dann nur gesagt das es dann wohl ne schöne heile welt ist........ war ironisch gemeint, weil wenn die amis weg sind, wird es nicht unbedingt sicherer! so wie du es von dir gegeben hast
    zur erklärung: meine heile welt bezog sich vorallem auf den satz mit der terrorgefahr, sprich wenn die wegfällt weil die amis nicht mehr dort, dann ist eine welt ohne terror, eine schöne heile welt.

    das war ironisch gemeint! weil es noch andere sachen gibt wie Terroristen..... also wird es keine heile welt geben, auch wenn die amis den nahen osten verlassen, so wie du es sagtest.

    ich bezog es rein auf diesen beitrag und nicht auf irgentwelche regimes mit atombomben oder sonst was... wie du das annimmst... falls du das nicht ganz so wahrgenommen hast.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
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  3. Schröder

    Schröder Problembär

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    Währenddessen kracht´s auch bei den Palästinensern / Israelis wieder:
    Waffenruhe gebrochen: Israel schießt nach Hamas-Angriff zurück - SPIEGEL ONLINE

    Da ist wohl jede Hoffnung auf irgendeine friedliche Lösung vergebens... :(
     
  4. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    ich dachte du gehts davon aus das ich mit schöner heile welt, meinte das sie schön ist wenn irgendwelche deppen mit ner a-bombe rumfuchteln und das wollt ich nicht auf mir sitzen lassen ;)
     
  5. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Es ist ja nicht nur dieses Gefägnis auf Kuba. Es gibt auch mehrere Gesetze unter dem jetzigen und letzten Präsidenten, die zum Zweck der nationalen Sicherheit, wie gesagt wurde, erhoben wurden, die nicht rechtsstaatlich sind. Zudem hast du als politischer Akteur in den USA ohne die richtigen Spender keine Chance. Entsprechend nehmen diese auch Einfluss auf die Politik. Und die Auswahl ist bei einem de facto Zwei-Parteien-Mehrheitswahlrecht auch ziemlich begrenzt. Dann gibt es immer wieder Versuche der Wahlmanipulation, bei denen man sich an den Grenzen der Legalität bewegt. Dazu der manipulative Eingriff der Medien. Da finden sich sicherlich noch mehr Punkte.
     
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  6. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Das ist genauso ein Pluspunkt, weil jeder, der Leute hinter sich bringen kann und Geld einsammeln kann, Präsident werden kann. Bill Clinton war weder reich noch besonders bekannt, bevor er Präsident wurde.
    Da muss nicht jeder wie bei uns durch die Parteiochsentour, an deren Ende sicherlich nicht die geeignesten, sondern die opportunistischten Politiker stehen, anders schafft man diese Tour auch nicht.

    In den USA brauchst du Spender, bei uns brauchst du Netzwerke und Gefolgschaft und Gewährsleute.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
  7. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Das ist aber, sorry, ein ziemlich seltsames Verständnis. Nun kommt einmal das Geld nicht von Privatpersonen sondern von juristischen, und das in der Höhe ohne rechtliche Beschränkung. Und andererseits sind die Kandidaten somit von dem Geld reicher Spender abhängig. Sowas nennt man im Idealtypus auch Plutokratie.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
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  8. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    bissel viel off topic oder hab ich was verpasst?
    wurde der threat in "Was ist Demokratie und haben die Amerikaner ein" umgeschrieben?

    Da ich noch nicht in den USA war noch deren Politisches system kenne kann ich dazu nix sagen und hoffe es geht bald wieder um das eigentliche thema.....

    aber auch die frage nach dem "Warum dürfen die Atomwaffen haben und die anderen nicht" würde ich mit ner gegenfrage beantworten, warum darf überhaupt einer Atomwaffen haben, wenn doch jeder weiß das die nicht zum blumen düngen da sind.....

    und das nicht jeder hinz und kunz eine braucht dürfte jedem klar sein.
     
  9. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Ich würde das Thema: "Weltkrieg 2012?" mal mit einem "nein" abschließen.

    So, können wir jetzt weiterspammen?
     
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  10. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Das Geld kommt nicht aus Unternehmenskapital von US-Firmen, das ist verboten. Deutsche Unternehmen haben aber kräftig Romney unterstützt.

    In Deutschland kann doch die Allianz 100 Millionen an die CDU spenden, oder nicht?

    In der USA sind die Spender bekannt, Helmut Kohl nimmt seine Spender mit ins Grab!
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
  11. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Ich sage ja nicht, dass es in Deutschland in allen Punkten besser ist. Deutschland ist eines der Länder, die die Anti-Korruptionscharta nicht unterzeichnet haben. Kannst ja mal recherchieren, mit wem man sich dazu gesellt.
    Btw: Legale Großspenden müssen gesetzlich offen gelegt werden in Deutschland.
     
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  12. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Das was ich immer nicht verstehe ist, warum man zu dem einen sagt: der macht es, weil er "kann", zu dem anderen aber: der Soll es nicht können "dürfen".

    Das sind nämlich - zumindest für mich - zwei völlig verschiedene Sachen.

    Oder mal weiter gedacht: Was ist, wenn Nordkorea tatsächlich nachweisbar eine Atombombe hat und dazu auch nachweislich eine funktionierende Trägerrakete. Dann "kann" Nordkorea ja auch. Ist dann alles gut, so wie gut es ist, dass auch die USA, Russland, Cina, Indien, etc. "können". Oder versucht man dann weiterhin, es den Nordkoreandern zu verbieten im Sinne von "nicht dürfen". Und wenn letzteres. Warum verbietet es man den anderen dann nicht, ebenfalls im Sinne von "dürfen", obwohl die auch nur "können".

    Für mich ist der jetzige Status Quo zwar nachvollziehbar, das isses nicht, was ich bemängele oder erkenne. Ich kann nur nicht erkennen, - so mal ganz ausserhalb von UNO-Resolutionen, Atomwaffen-Sperrvertrag etc., warum man einen etwas verbieten soll, was man dem anderen mit dem Argumen "weil er es kann" zubilligt.

    Und ich gehe in der Rolle der Weltpolizei sogar noch weiter, auch ganz bewusst ausserhalb der Floskel "weil es so ist" oder ähnlichen.

    Ich halte es für höchst problematisch, wenn ein Mitglied einer Gruppe bzw. eine kleine (Teil)Gruppe einer größeren Gruppe die Regeln der Gruppe bestimmt bzw. bestimmen will, diese ggf. auch mit Lügen oder Gewalt durchsetzt - dies wohlgemerkt gegen andere Mitglieder derselben Gruppe, die vom formalen Status alle gleichgestellt sind bzw. sein sollten.

    Wenn ich dass mal von Staatsebene runterbreche und auf eine innerstaatliche Ebene runterbreche, würde das bspw bedeuten, dass Hessen (im zweifel gegen andere Bundesländer) Regeln mit Geltung für diese anderen Bundesländer a) aufstellt, b) über deren Richtigkeit, Sinnhaftigkeit und Erfüllung urteilt und c) auch noch durchsetzt.

    Oder aber eine Gemeinde macht selbiges mit anderen, bspw. Berlin mit München oder Hamburg.

    Völlig absurd der Gedanke, und das völlig zurecht. Genaus deswegen gibt es ja den Bund.

    Und nun wieder nach oben: Der Bund der Staatengemeinschaft ist nunmal die UNO. Nur ist die eben nicht eigenständig und damit neutral. Im Gegenteil.

    Die Uno müsste eine völlig neutrale Instanz sein, mit eigenen Kompetenzen und eigener "Gewalt", Regelungen durchzusetzen. Dazu gehört zwingend, dass da ntürlich auch militärische Kompetenz sein muss. Und zwar zulasten der militärischen Kompetenz der Mitgliedsstaaten. Weiterhin gehört aber auch eine eigene "Staatsbürgerschaft" dazu, weil damit nämlich Abhängigkeiten zu anderen Staatsbürgerschaften gebrochen werden. Und das Ganze zieht sich weiter fort.

    Solange das alles nicht da ist, wird sich bezüglich der Handlungsfähigkeit, Kompetenz und Durchsetzungskraft der UNO nix ändern. Und damit wird sich auch zwischen den Staaten nix grundlegend ändern. Es wird immer jemanden geben, der meint, es zu können und deswegen anderen etwas verbieten zu können, obwohl der andere sich (vielleicht) auch nur in die Lage versetzen will, das ebenfalls nur "zu können", also quasi ein Gelchstand der Argumente zu erzeugen.

    Und nein, damit meine ich ausdrücklich nicht, man solle Nordkorea oder dem Iran erlauben, ebenfalls Atomwaffen zu besitzen. Wer den Schluss zieht, ist sowohl denklogisch als auch hinsichtlich meiner Meinung auf dem Holzweg.
     
  13. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Hier hab ich auch einen zu sagen: Nein, mit Guantanamo ist der Rechtsstaat in den USA nicht abgeschafft worden. Zumindest nicht ausdrücklich bzw. positiv formuliert. Inhaltlich, also im Verhalten des Staates hinsichtlich formeller und materieller Rechtstaatlichkeit bin ich mir da nicht sicher. Denn sicher werden den Gefangenen dort entgegen internationaler Abkommen Freiheitsrechte massiv beschnitten. Und sicher hat der US-Amerikanische Gesetzgeber mit dem Verfassen solcher Regelungen auch formal seine Befugnisse (hinsichtlich des Bruches internationaler Vereinbarungen) überschritten.

    Nur da simmer wieder: Sanktionieren kann das keiner, weil die Amis können es halt (so machen). So what.

    Im Übrigen macht einen Rechtstaat nicht (ausschliesslich) aus, dass man jemanden, insbesondere den Staat, verklagen kann. Dazu gehört weit mehr. Gewährleistung des Prinzips des rechtlichen Gehörs, ein definierter Rechtsweg, ein Instanzenzug, die Bindung von Staat an Recht und Gesetz (und im Übrigen auch an internationales recht) auf der formellen seite UND die Wahrung gewisser Freiheitsrechte (über deren Umfang aber Strittigkeit international herrscht, bspw. schon insichtlich der Meinungsfreiheit oder der Gleichheit von mann und Frau) durch eine Begrenzung staatlicher Einengungsbefugnisse.

    Und noch eins: Das Argument, die Auswüchse in Guantanamo zeigen nicht zwingend, dass die USA damit kein Rechtstaat mehr ist, kann man mal gedanklich auf das eine oder andere Land anwenden. Ist eine Pressezensur in China dann auch kein Merkmal für keinen Rechtstaat mehr? Oder die Verfolgung Andersdenkender in Nordkorea? Oder das strenge Anwenden der Sharia?

    Nee, da käme keiner drauf, da zu sagen, nur weil da ein Dissident mundtod gemacht wird, sei das noch lange kein Zeugnis dafür, dass da die Rechtstaatlichkeit abgeschafft wurde. Wird im Gegenteil genau andersrum gemacht: Keine Meinungsfreiheit - kein Rechtsstaat, obwohl das auch nur ein Beispiel, ein Teilaspekt für einen Rechtstaat darstellt wie Guantanamo in den USA.

    Komisch sowas. Passt aber schön in die Berischterstattungs- und Kommentierungslandschaft - um nich "Propaganda" zu sagen.
     
  14. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wozu? Um drauf zu kommen, dass es da "Unterschiede" gibt? Das weiss ich auch so. Insofern können es gar nicht "dieselben" sein. Nichtmal "diegleichen".

    Mich treibt was anderes um. Nämlich, dass über dem einen immerweider schnell die Lanze gebrochen wird, während man dem anderen nahezu alles durchgehen lässt.

    Und nein, damit meine ich nicht nur die Berichterstattung, Kommentierung oder politische Kritik. Denn die gab es bspw zu Guantanamo auch. Keine Frage. Die Frage ist eher eine der Wiederholung, Beharrlichkeit bzw. Konsequenz, mit der das geschieht.

    Streng genommen - wenn man im Umgang mit anderen Staaten gleiche (faire) Maßstäbe anlegt, bspw. die Konsequenz gegenüber den USA hinsichtlich seiner Lüge, die zum Irak-Krieg geführt hat, deulich schärfer ausfallen, als wie das bisher geschehen ist. Jedenfalls dann, wenn man wiedermal die gleichen Maßstäbe ansetzt, wie das bei anderen Staaten, die sich unaufrichtig verhalten, geschieht.

    Verstehst was ich meine: Man behandelt ähnliche - mindestens vergleichbare - Sachverhalte bei dem einen schlicht anders, schärfer, als bei dem anderen. Da fehlts an der Gleichbehandlung. Auf nahezu allen Ebenen.

    Un nö: das darf nix damit zu tun haben, ob man verbündet oder befreundet ist.
     
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  15. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Diese Lüge ist sehr wohl moralisch gegeißelt worden und das zu recht. Was verlangst du jetzt noch? Das war eine Lüge der Bushadministration, die es heute nicht mehr gibt und die in der Geschichte der USA nicht sehr gut wegkommen wird. Auch das ist eben die USA, dass Adminstrationen wechseln, und nicht wie in Nordkorela Kim 500 auf Kim 499 folgt.
     
  16. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Das sind weltpolitische Realitäten, die man nicht mit einer Ethikommission regeln kann. Die USA ist die einzige Supermacht der Welt und ich bin froh, dass es so ist und dass es nicht Russland ist. So weit so gut, die Welt existiert weiter, sie könnte schon längst untergegangen sein. Warum sollte die USA ihre Vormachtstellung aufgeben und in die Hände irgendeiner hypbriden Organisation legen, die am Ende die Existenz der Welt auch nicht sichern kann ?
    Das was du forderst sind Utopien, die muss man dann auch so benennen!

    Ja, die USA sie kann es eben, genau wie dein Nachbar, der einen Ferrari fährt! Warum tut er das? Weil er es kann!
    Natürlich kann man es regeln in einer Gesellschaft und es wird auch geregelt, dass der Stärkere dem Schwächeren nicht einfach eine in die Fresse hauen kann, da ist eben in unseren Breiten der jeweilige KONKRETE Staat gefordert, aber das läßt sich eben nicht auf Weltpolitik übertragen, weil es hier diesen einen Staat nicht gibt und wahrscheinlich auch niemals geben wird, zumindest werden wir und unsere Kinder es nicht erleben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 April 2013
  17. klopp <3

    klopp <3 Active Member

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    Sehr gute Frage.
    Die naheliegende Antwort ist: G.W. Bush die Stimmen der Militärangehörigen, Reservisten und Veteranen.

    Ich würde allerdings nicht ausschließen, dass die Kontrolle über Afghanistan im Kampf gegen Al Kaida tatsächlich strategisch relevant war. Das kann von uns auch niemand beantworten, weil uns dafür Insiderwissen fehlt. Ein paar (hundert) oberflächlichle Artikel auf SPON gelesen zu haben reichen nicht aus um beurteilen was den Geheimdiensten im "Krieg gegen den Terror" tatsächlich hilft.
     
  18. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Warum sollte es das Gewaltmonopol eines demokratischen Rechtsstaates geben? Geht es darum nicht im Grunde? Und die UNO hätte diese Stärke, würden sich die Staaten ihrer rechtlich unterordnen, wäre sie demokratisch und rechtsstaatlich legitimiert und würde sie über entsprechende Sanktionsinstanzen verfügen. Das ist allerdings in der Tat wenig realistisch.
     
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  19. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Äußerst unrealistisch, und wenn es zur Realität würde, wäre nicht mehr die USA der böse Bube, sondern die UNO!
     
  20. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Es geht aber nicht, um irgendwelche gute Dame, böser Bube-Spiele. Dass man es nie allen Recht machen kann, ist ja wohl eine Binsenweisheit, aber tut hier nichts zur Sache.
     
  21. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Die USA ist eben das Kreuz AS.

    Was ich sagen will, dass es dann eben die Kritik kommen wird, dass die UNO von den Staaten XY instrumentalisiert wird ( was ja heute schon der Fall ist).
    Egal wie man es nun ausdrücken mag, wie will man eine Hülle wie die UNO mit weltumfassenden Kompetenzen ausstatten, solange noch Nationalstaaten bestehen?
     
  22. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Das ist in der Tat mehr Utopie als realistisch. Ein global einschneidendes Ereignis wie eine globale Gefahr eines Meteoriteneinschlags könnte möglicherweise etwas ändern, was die internationale Zusammenarbeit anbelangt. Aber wer kann sowas ernsthaft wollen? Bei den Problemen, vor denen die Menschheit steht, wäre internationale Zusammenarbeit und Rechtsetzung indes dringend notwendig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 April 2013
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  23. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Dafür haben wir dann Bruce Willis! :ironie:

    So ist es : Man schafft es nicht , Nahrung auf der Welt gerecht zu verteilen und " thematisiert" aber die "gerechte " Verteilung von Kernwaffen und die Errichtung eines vollumfängliche gerechten Weltgremiums.
     
  24. klopp <3

    klopp <3 Active Member

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    Die "Oberkontrolle" der UNO funktioniert solange nicht bis jeder daraus einen Mehrwert ziehen kann.
    Warum leben Menschen kontrolliert in einer Gesellschaft und halten sich an deren Regeln? Weil der Mensch in der Gesellschaft besser lebt als alleine, kurz gesagt: Es verschafft jedem einzelnen Menschen einen zählbaren Vorteil. Zählbar heisst: Besseres Leben.

    Wenn du es schaffst den Staaten einen zählbaren Vorteil zu geben wenn sie sich den Regeln eines Kollektivs unterwerfen, dann würden sie das auch tun. Diesen Vorteil wirst du auf Staatenebene aber nicht finden. "Weil es dann mehr Frieden auf der Welt gibt" ist kein zählbarer Vorteil. Der Wunsch nach Weltfrieden existiert nur in Ländern in denen es den Menschen so gut geht, dass sie sich über sowas Gedanken machen können. Ist ein reines Luxusbedürfnis.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 April 2013
  25. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Siehste. Und ich gebe mich eben mit Realitäten, dem Status Quo nicht zufrieden. So isses. Und ddeswegen werde ich auch immer mal wieder den FInger heben.

    Übrigens: Spiel mal das Szenario durch, dass Nordkorea doch tatsächlich eine Atombombe bauen kann und ein Trägersystem besitz. In genau diesen Moment ist das dann auch eine weltpolitische Realität. Ebenso, wie es Saddam war oder seinerzeit Salvador Allende.

    Da gab es aber auch komischerweise jemanden, der diese Realität nicht akzeptiert hat.

    Warum soll ich nun das, was jetzt ist, einfach so hinnehmen? Leuchtet mir nicht ein.
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Einmal mit dem Zeigefinger wedeln? Das reicht? Hat die USA sich bspw. diesbezüglich mal geäußert, dass sie daraus eine Konsequenz, eine Lehre für sich gezogen haben, was den Umgang mit der UNO, dem Sicherheitsrat bzw. - allgemeiner gehalten - ihrer militärischen Rolle in der Welt betrifft?

    Hab davon nix gelesen, sorry. Aber erwarten kann man, in dem Falle ich, es dennoch.
     
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  27. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    So ein Unsinn. Der Wunsch existiert vorallem bei Menschen, die in Kriegsgebieten leben.
     
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  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Genau.

    Vor allem um das, was sich nach aussen richtet.

    Wieder kleiner betrachtet: Es gibt sogar auf den kleineren Ebenen Gewaltmonopole, bzw. das der Länder über ihre Polizei. Und trotzdem ordnen sich die Länder gemeinsamen Regeln des Bundes unter.

    Ich sehe darin keinen Widerspruch, Kompetenzen an übergeordnete Instanzen abzugeben und trotzdem ein demokratischer Rechtstaat zu sein. Das wird ja bspw. in der EU, auch in den USA und anderen Bundesstaaten auch gemacht. Ich wüsste nicht, was degegen sprechen sollte, Bundesstaaten mit ganzen grossen Staaten oder Bundesstaaten als Mitglieder zu gründen und zu betreiben. Klar das Ego der potentiellen Mitglieder. Aber auch das kann man überwinden.
     
  29. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wie meinst Du das mit dem Gründen und Betreiben?

    Edit: Das ist außerdem genau in der EU ein Punkt, der gar nicht funktioniert: Eine gemeinsame Verteidigungspolitik; ganz zu schweigen von einer gemeinsamen Armee.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 April 2013
  30. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Naja, das stelle ich mal in Zweifel, wenn ein demokratischer Rechtsstaat seine rechte an übergeordnete Instanzen abtritt, ohne dies durch das Volk legitimieren zu lassen, dann ist nichts mehr mit Demökratie. Aktuelles Beispiel ist die Krise innerhalb Europas, da werden entscheidungen getroffeen, die angeblich alternativlos sind, da die Märkte sonst negativ reagieren, da werden gesamte Länder entdemokratisiert und unter die Herrschaft der EU bzw. deren Troika gestellt. Das hat beides nicht mehr viel mit Demokratie zu tun, da in beiden Fällen die demokratischen Prozesse ausgeschaltet worden sind.
     
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  31. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Naja, son kleiner Weltkrieg ab und an täte schon gut, kommt die Wirtschaft auf Trab und die Überbevölkerung des Paneten wird auch eingedämmt....