Wehrdienst, Zivildienst, oder doch lieber garnix?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von manowar65, 21 Juni 2007.

  1. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Sooo,ich mach den Thread mal selbst auf.In nem anderen Thread hat sich das ja etwas verselbständigt.
    Ich finde das Thema aber recht interessant,ist nen eigenen Thread wert,denke ich.
    Ich persönlich bin zum Glück sowohl um Wehrdienst als auch Zivildienst herumgekommen,für mich wäre es ehrlich gesagt verschwendete Zeit gewesen.
    Bin mal auf eure Meinungen bzw. Erfahrungen gespannt.

     
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  3. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Bei mir war's eigentlich ganz lustig:

    Irgendwann in der Schulzeit, war glaube ich die 7. Klasse, brauchte ich ein Attest für das Fach Sport, weil ich seinerzeit Schmerzen irgendwo im Bein hatte.
    Und damals sagte schon der nette Herr Doktor :)hail:), ich sollte das Attest doch gut aufheben, es könnte vielleeeeeicht mal ganz nützlich sein, wenn es einmal um's Thema Bundeswehr geht.
    Also Attest aufgehoben, Schmerzen im Bein natürlich nach ein paar Wochen wieder weg, ein paar Jahre später kam die Musterung, ich hinmarschiert mit meinem Attest, vorgelegt, und zack: ausgemustert.

    Dadurch bin ich sowohl um Bundeswehr, Zivildienst oder sonstiges drumrumgekommen, musste nach der Ausbildung keine lästige Zwangspause einlegen und mich direkt an Fachabi und Studium machen...:top:
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Dank Fortbildung bin ich auch drumherum gekommen trotz T1. :floet:
     
  5. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Ich war einen Monat bei der Bundeswehr und bin dann ausgemustert worden.Denen ist erst da aufgefallen das ich Aufgrund meiner leicht verkrümten Wirbelsäule nicht tauglich bin.
     
  6. Fussballgott

    Fussballgott Best one ever

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    Hm, ich war bei der Bundeswehr.

    Ich muss sagen, dass ich die Zeit nich missen will. Mit Sicherheit in der Grundausbildung hart, aber der Zusammenhalt in der Gruppe war schon enorm. Hab ich bis dahin und seitdem nicht mehr erlebt. Da hat jeder für jeden gerade gestanden und jeder jedem bei was auch immer geholfen.
    Und die Zeit nach der Grundausbildung war eh nur noch Filme gucken und PS2 spielen :zwinker:

    Also im Endeffekt ein Erfahrung, die ich gerne gemacht habe!

    Gruß FG
     
  7. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Mit ein Grund,warum ich mit Wehrdienst nix anfangen kann.
    3 Monate Grundausbildung,danach nur Rumgespiele.(Ok,PS2 gabs zu meiner Zeit nicht:D).
    Ich habs ja nicht selbst durchmachen müssen,kenn das alles also nur aus den Erzählungen meiner Kumpels.
    Die sind 3 Monate mehr oder weniger angestrengt durchs Gelände gerobbt und haben anschließend ihre Zeit "abgesoffen".:prost:
    Meiner Meinung nach nicht soooo sinnvoll.

     
  8. Junker

    Junker Altborusse

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    Entweder Zivildienst oder Afghanistan, ich hab nix gemacht, da ich 2 Brüder hab, die ZD gemacht haben. Verweigert hab ich auch, nachdem ich aus der Frontstadt in den Westen zurückkehrte und sie mich entdeckt haben :zwinker: memmowar etwa nicht gedient ? Dachte ich mir doch :zwinker:
     
  9. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Du bist doch weißer Jahrgang.:zwinker:
     
  10. Junker

    Junker Altborusse

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    und du der ewig blaue oder was :prost::zwinker:
     
  11. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Ich hatte unmittelbar nach dem Abi eine größere Operation.
    Da der OP-Termin schon zur Zeit der Musterung feststand, bin ich mit Bescheinigung rein- und mit T5-Bescheid wieder rausgelaufen :D

    -> konnte das Studium ohne Verzögerung beginnen :top:
     
  12. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Also ich musste vor kurzem nen Zettel mit Krankheitsgeschichte zurückschicken.:D

    Also, wenn die ganzen Dinge, die ich da notiert habe + Kopien nicht helfen, dann weiß ich selbst nicht.
    Ich hoffe und denke doch, dass ich nicht hin muss. Aber, da ich ja eh noch bis mindestens 2009 im Abi bin, wird sich das bis dahin ja erledigen. Mal sehen, ob sie vorher schon zurückschreiben, ob ich ausgemustert bin oder nicht.:weißnich:
    Abwarten. Wer weiß, was bis dahin ist.
     
  13. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Mahlzeit!

    Mein Zivildienst war wohl eine der chaotischten Aktionen, die es in dieser Sparte je gegeben hat.

    Erstmal hatte ich eine Stelle angenommen, aber die Familie, deren Jungen ich eigentlich betreuen sollte, sagte mir dann unerwarteterweise ab. Da hatte ich noch ungefähr eine Woche um ´ne neue Stelle zu finden, sonst hätte das Bundesamt für Zivildienst mich sonstwohin schicken können.

    Nun ja, man erinnerte sich dann an eine gewissen Pflegeeinrichtung, in dessen betreuten Wohnen mein Opa einst seine letzten Monate verbracht hatte. Da die Bude auch gleich um die Ecke war, latschte ich da einfach ma hin, bekam einen Quatschtermin, traf den wohl genialsten Pfleger dieses Planeten, und hatte ratzfatz ´ne Stelle. Nur noch am nächsten Tag zur Verwaltung, und fertig...

    ... das musste gefeiert werden, damals noch mit Korn. Tja, und weil Korn (vor allem, wenn man ´ne ganze Pulle davon gesoffen hat) den IQ im allgemeinen nicht gerade steigert, und man ja auch beweisen will dass man kein Problem damit hat früh auszustehen, tanzte ich am nächsten Morgen trotz Dusche und Zahnpastaverschwendung noch ziemlich benebelt mit ´ner Schnapsfahne bis zum Nordpol inner Verwaltung an.

    Dort befand sich auch gerade der Chef des Gesamtbetriebs....

    ... der erste Eindruck hätte, ähm, besser sein können.

    Ich machte mir eigentlich keine grösseren Gedanken, bis zum 1. April. Da kam dann die Absage, die ich mir in meiner Blindheit gar nicht erklären konnte. Ich also zur Einrichtung und gefragt, ob das nun ein Aprilscherz sei. Der Pfleger guckt mich an und sagt: "Oh Mann, du Idiot! Ich sauf doch auch, aber doch nicht so!" - Oh oh...

    Na ja, die Stelle war noch nicht vergeben, also bin ich zur Verwaltung hin und hab denen gesagt was passiert war, mich ganz doll reumütig gegeben usw.. eine Woche und ein bisschen Gebettel (ich wollte einfach mit diesem Typen zusammenarbeiten!) später hatte ich den Job.

    Sieht man von den Wochenenddiensten (mit dicker Birne inner Küche stehen ist wirklich nicht prickelnd...) ab, war die Zivizeit eigentlich die lustigste meines Lebens. Ich hab von Anfang an Gas gegeben, um denen zu zeigen, dass sie keinen Fehler gemacht haben, mich zu holen. Die Kollegen waren klasse, und bei den Senioren, die ich durch die Gegend fahren durfte, hatte ich auch gute Karten. Wobei ich inzwischen festgestellt habe, dass die älteren Herrschaften die schrägsten Vögel im allgemeinen am besten zu finden scheinen. Wir haben nach der Arbeit oder irgendwelchen Festivitäten mit den Senioren teilweise echt gute Partys gefeiert.

    Tja, was kam dabei raus: Die ehemalige Chefin hat mir nach dem Zivildienst ´n Praktikum an´s Bein genagelt, und Zack - hatte ich nach einem sechs-Wochen-Crashkurs inner Pflege ´nen neuen Job. Das war im März 2000, und den Job ich immer noch.

    Ab und zu braucht man im Leben auch ein bisschen Schwein. :zahnluec:

    Gruss
    Dilbert

    P.S.: Ich war schon damals bei der Musterung nicht gerade schlank, und deshalb wollte die mich nochmal zur Nachmusterung sehen und in Kiel inne Bundiklinik schicken um meine Organe abzuchecken. Mein Kommentar: "Wat soll denn der Scheiss, ich will eh zum Zivildienst!" Fand die komische Schwester Rabiata bei der Musterung gar nicht lustig. Eingestuft wurde ich glaube ich später als T4.
     
  14. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    OK, da AOL jetzt 2 mal abstürzen musste, nachdem ich meinen Text verfasst hab, erzähl ich jetzt nix über meinen Zivi. :D
     
  15. jung

    jung Well-Known Member

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    servus,

    in kurzform: sechs monate griechisches militär (vielleicht schreib ich mal ausführlicher was).

    kurzes fazit: ich bin gewarnt worden: "stell dir das schlechteste, dümmste und asozialste in einem menschen vor. nimm das mal zwei und du weißt, was du sehen wirst". ich wollte es nicht glauben, es war so.

    so long.
     
  16. Turtur

    Turtur Borusse

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    von T2 auf T5 in knapp 6 Monaten. :D
    Die wollten mich doch glatt zur ABC Abwehr nach Goslar schicken. :motz:
    Bin zum Glück daran vorbei gekommen, habe ne Menge Kohle gespart und nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Hab ein paar Jahre später mal einen Kumpel in Schwanewede besucht das hat mir völlig gereicht.
     
  17. Herr_Tank

    Herr_Tank Sympathieträger

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    Als Geheimnisträger darf ich über meine Bundeswehrzeit nicht sprechen, da jedes Wort in den falschen Ohren die Sicherheit unserer Truppen gefährden könnte.

    Bitte respektiert das.
     
  18. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Als Kriegsdienstverweigerer habe ich mitte der 90er sozialen Dienst in einer DRK Sozialstation abgeleistet. Im Nachhinein war es für mich persönlich ein verschwendetes Jahr. Ich wurde aus dem Beruf herausgerissen, mir sind Kontakte flöten gegangen und ich habe Verluste hinnehmen müssen. Die Arbeit, aber das sage ich aus der heutigen Sicht, könnten Menschen ableisten, die Gelder von Vater Staat bekommen. Gut, hier rede ich nur vom Zivildienst, einer Wehrpflicht stehe ich eh kritisch gegenüber.
     
  19. Florian

    Florian Stadionhure

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    Da ich als Bayer niemals einer Deutschen Armee dienen würde, habe ich den Zivildienst geleistet. :huhu:
     
  20. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    dito :top::prost:
     
  21. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Niemand respektiert das mehr als ich, Tank.

    Aber wir haben das Gute auf unserer Seite: Ähnlich charakterstarke Typen wie uns sucht man doch heutzutage in aller Regel vergebens.

    Schönes Schlußwort, bis bäldchen :huhu: .
     
  22. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    das ist reine preußenphobie! :zahnluec:
     
  23. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    edith!
     
  24. Diego

    Diego Well-Known Member

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    Ich hab meine 15 Monate (soviel waren es damals)abgerissen.

    Mit dem Bund oder Ersatzdienst war damals nicht so einfach. (Gewissensfrage)

    Der Bund war so eine Art unbezahlter Urlaub für mich.
    Später als die Möglichkeit da war Ersatzdienst zu machen hätte ich mich für den Ersatzdienst entschieden.

    Heute muß ich sagen würe ich versuchen auch mich auch vom Ersatzdienst zu drücken.
     
  25. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Ich war ja auch noch einer der 496.000-Quotenerfüllungsgehilfen.

    Den Sinn des Unternehmens konnte ich am persönlichen Gewichtsverlauf erkennen.

    Mit 78 kg hin, nach 3 Monaten noch 74 kg, ein weiters Jahr später zum Abschied 86 kg.

    Ein paar wirklich lustige Erlebnisse, ein paar Sachen gelernt, waren die Zeit aber nicht wert.

    Heute würd ich verweigern, bin eh für ein soziales Pflichtjahr.
     
  26. Ziege

    Ziege Pferdehasser

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    ich brauchte nicht hin...:)

    allerdings wage ich zu bezweifeln, ob ich die zeit dafür richtig genutzt hab, eigentlich wohl nicht.....
     
  27. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    20 Monate Zivildienst auf der Inneren in einem städt. Krankenhaus und zwischendurch ein wenig Krankentransport. Das war eine sehr lehrreiche Zeit, die mich in vielerlei Hinsicht weiter gebracht hat. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Auch wenn es manchmal hart war und es durchaus brenzliche Situationen gab. Aber so etwas bringt einen weiter im Leben.
     
  28. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Du musst ja steinalt sein wenn du noch 20 mon. Zivildienst leisten musstest :zahnluec:.
     
  29. Markus

    Markus Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.

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    Ich war beim Bund (wurde T3 gemustert). Ich habe mich ganz bewusst zur Luftwaffe (als Stabsdienstsoldat) gemeldet. Für mich stand von Anfang an fest entweder Luftwaffe oder auf eine Fregatte oder zu den Gebirgsjägern. Zur Grundausbildung bei der Luftwaffe bin ich nach Goslar gekommen. Das war ganz ok. Das härteste neben dem 20 km Geländemarsch, war die Sanitätsausbildung. Einer aus unserem Zug meinte, die Frau Stabsunteroffizier anmachen zu müssen. Das fand die überhaupt nicht witzig. Entsprechend oft mussten wir dann über Fußballfeld robben. Zu Schiessübungen hatte es komischerweise immer geregnet. Schiessen mochte ich ohnehin nicht gerne, aber der Regen hat das noch mieser gemacht. Meine G3-"Banane" musste ich auf die 8 links halten, damit sie in die 10 trifft. Mit der P8 war ich so gut, dass selbst der Ausbilder staunte. Das Nachtgefechtsschiessen hat mich beeindruckt.

    Nach 2 Monaten ging es dann zum Kaffee trinken. Das meine ich wörtlich. Ich war in Erding bei einer Stammeinheit "Nachschublenker". Ein gemütlicher Bürojob am Computer und der Schreibmaschine und mit netten weiblichen zivilen Kollegginnen.
    Mein Bundeswehr-Highlight war meine Teilnahme an einer 4-wöchigen NATO-Großübung in Norwegen im Februar. 4 Wochen, 7 Tage die Woche, 12-Stundentage + einen unglaublichen Lärmpegel (auf einem großen Fliegerhorst gemeinsam mit Norwegern und Amis). Nach den 4 Wochen war ich völlig kaputt. Aber es war dennoch sehr interessant. Weil Norwegen auch im Winter schön ist, Trondheim ist sehenswert. Aus militärischer Sicht fand ich es auch interessant. Da das ganze unter Einsatzbedingungen statt fand. Wahnsinn, soviel militärisches Gerät.

    Tja, einigen Wochen kam noch der Tiefpunkt. Der Kosovokrieg. Aus Übung wurde Ernst. Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn Kameraden Kampfeinsätze fliegen bei denen Menschen sterben und man selber sicher zuhause sitzt und dennoch nicht weiß, was als nächstes passiert.

    Insgesamt hatte ich viel Glück. Die Zeit in meiner Stammeinheit in Erding war echt ok, hat sogar Spass gemacht. Ich hatte das Glück, dass in meinem Regiment in Erding auch gleichzeitig mein Bruder und 2 alte Schulfreunde stationiert waren. Und ich in meiner Stammeinheit 2 Kameraden hatte, die ich schon in der Grundausbildung kennengelernt hatte. Meist habe ich während meiner Zeit bei der Stammeinheit zuhause geschlafen. Und wenn ich in der Kaserne schlafen musste, hatte ich das Zimmer i.d.R. für mich alleine.
    In der Grundausbildung hatte ich das Glück in einem 2-Bettzimmer schlafen zu können. Mein Zimmerkamerad war auch super ok. Insgesamt meine ganze Gruppe dort. Mit einer Ausnahme.

    Und das war interessant und traurig. Wir hatten leider einen in der Gruppe, der war ein totaler Militarist und wollte Berufssoldat werden. Der hat sich mit nichts anderes befasst, als mit Waffen, "Sprengfallen" etc. Und gerade er lag mit dem psychisch Labilsten auf einem 2-Bettzimmer zusammen. - Nach einem Monat Grundausbildung ist dieser eines Abends nach Dienstschluss in die Stadt gefahren und kam nicht wieder. Nie wieder! Der ist nach Hause gefahren! Psychischer Zusammenbruch! Unser Militarist war von da an bei uns anderen vollends unten durch.


    Ich möchte anmerken, ich habe echt Respekt für alljene, die einen schweren, sozialen Zividienst gemacht haben. :respekt:
    Ich kann das nicht. Mir sind schon die Krankengeschichten meiner Mutter genug. Sie ist Krankenschwester. Und sie hatte auch Verständnis dafür, dass ich zum Bund gegangen bin.

    Übrigens, Frauen stehen auf die hübschen blauen Uniformen. :D
     
  30. VfBMundi

    VfBMundi Active Member

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    Hallo zusammen,

    habe mich für 6 Jahre beim THW verpflichtet. Der wohl größte Fehler meines Lebens :/ Naja kann man ja im Voraus nicht wissen. Positiv gesehen muss ich nur noch bis nächstes Jahr April und dann bin ich fertig :D

    Im Nachhinein würd ich lieber 9 Monate zum Bund gehen. Da hat man es wenigstens gleich weg und muss ned 6 Jahre im THW machen.

    Gruß Mundi
     
  31. Spitze

    Spitze Draußen is er

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    18 Monate Zivildienst in ner Beratungsstelle für Wohnungslose Männer und Frauen! Das Ganze mit angeschlossenem Tagesaufenthalt und Notunterkünften!
    Heftig, aber eine fantastische Erfahrung!

    edit: Mit einer Einschränkung (Gebirgsjäger) gemustert, und hatte schon meine Einberufung zu den Panzerjägern. Weil ichs mal wieder total verpennt hatte die Verweirgerung rechtzeitig los zu schicken. Musste dann zur Gewissensprüfung, was sehr lustig war. Denen kann man defintiv jeden Scheiss erzählen!:zahnluec: