Watzke fordert andere Berechnung der TV-Gelder in der Bundesliga

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 18 Oktober 2010.

  1. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Jep. :top:
     
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  3. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ich behaupte einfach mal dass es bei der Selbstvermarktung generell nur Verlierer gäbe, denn die Deutschen wollen alle Spiele der ersten und zweiten Liga sehen, dazu am besten noch Premier League, Serie A und die Primera Division, und das für 15 Euro im Monat.

    Ein Konzept von 70 Euro pro Monat nur für ein Vereins TV wie Real Madrid TV wird in Deutschland nicht in der benötigten Masse funktionieren, auch beim FC Bayern nicht, denn sonst wären die wohl schon längst aus der Solidargemeinschaft raus. ;-)

    Ich verstehe immer noch nicht, wieso ein Verein, den viele Leute sehen möchten, weniger Werbeinnahmen bekommen soll, als ein Verein, der nur sehr viel weniger Menschen vor den Fernseher lockt.

    Für sporrtlichen Erfolg wird man ja mit Titel belohnt, bei den Werbeeinnahmen um TV Rechte gehts aber halt in erster Linie um die Quote.

    Und wieso soll man die nicht messen können? Die kompletten TV Werbepreise werden auf Basis von Einschaltquoten abgerechnet. Sehe ich also kein Problem drin.

    @Schröder: Was macht das für einen Unterschied, ob ein Verein ein kleines oder großes Stadion hat, es geht hier doch eher um die Einscfhaltquote, wenn ich es richtig verstanden habe.

    Es kann ja durchaus sein, dass ein kleiner Verein zwischenzeitlich mehr Interesse weckt, siehe jetzt die Mainzer, die würden sich dann für Ihren momentanen Höhenflug nochmal finanziell selbst belohnen.
     
  4. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der FC Bayern verzichtet da nicht darauf - er darf es schlicht nicht.
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Und genau deswegen lohnte sich die Selbstvermarktung für den FC Bayern.
    Kannst Dir ja mal überlegen wieviel Menschen sich Bayern gegen Bremen anschauen und wieviel BMG gegen Freiburg. Wieviel bei Bayern gegen Real Madrid einschalten und wieviel bei BVB gegen PSG.

    50% für sportlichen Erfolg und 50% für weiche Faktoren aber gegen hartes Geld, lächerlich :lachweg:

    Was der Herr Watzke ausserdem völlig ausser Acht lässt: Zu einem Spiel gehören zwei, damit es stattfindet und die Leute zuschauen. Ohne Gegner kein Spiel, auch wenn der weniger Anhänger hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  6. andon

    andon Glubbsau

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    Super Ru, ordentlich ins eigene Knie geschossen :lachweg:

    das ist nämlich genau der Grund, warum er sich selbst für die Bayern nicht lohnen würde, sich selbst zu vermarkten. Die Bayern profitieren doch von der Liga genauso, wie andersrum.

    In der CL würden sie bei Selbstvermarktung im Vergleich zu allen Italienern, Spaniern und Engländern ordentlich drauf zahlen, weil die einfach allesamt verrückter sind als der deutsche Fan. Und in der Bundesliga rechnet es sich auch nicht. Die große Mehrheit der Sky-Abonnenten werden wohl, sofern sie nicht ohnehin Bayern-Fans sind, aus Interesse die Bazis schauen, wenn sie nicht gleichzeitig zum eigenen Verein spielen. Weil sies können! extra dafür zahlen? Never ever... und ob weite Teile der Bayern-Anhängerschaft dazu bereit sind, wage ich zu bezwifeln.
     
  7. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Mein Reden, auch der FCB würde von einer Selbstvermarktung nicht profitieren.

    Hier zahlt halt niemand 70 Euro für die Spiele eines einzigen Vereins. 15 Euro für das ganze Wochenende und 5 Ligen, das ist die Schmerzgrenze.

    Also mit Selbstvermarktung muss niemand kommen, die funktioniert bei keinem Bundesligaverein, würde höchstens bedeuten, dass alle nochmal auf den Teppich kommen und die Spielergehälter generell sinken würden, was ja auch nicht das schlimmste wäre. ;-)
     
  8. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Natürlich würde der FCB profitieren. Siehe Kirch damals, der ihnen unter Hand ein paar Millionen rüberschob.

    Da es nur einen Abnehmer in deutschland gibt (Sky) würden einige Vereine bei einer direktvermarktung wahrscheinlich sogar mehr oder weniger leer ausgehen.

    Wenn es nach Quote ginge, würde der FCB fast alles abgreifen, da würden die anderen Vereine ja noch weniger bekommen als jetzt schon. Mein Quotenvorschlag oben war daher auch ironisch gemeint.

    "Weiche Faktoren" sind nicht berechenbar und meiner meinung nach auch überhaupt nicht sinnvoll als grundlage.

    Und noch zu den Quoten: Was meint ihr, wie hoch die Quoten und der Sympathiefaktor bei Hoffenheim in der ersten BundesligaHinspielrunde war? Gleiches gilt für Leverkusen, als die diesen traumfußball spielten und fast die CL gewonnen hätten. Oder Wolfsburg in der Meisterchaftssaison?

    Also auch für Verächter dieser Vereine wäre das keine Lösung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  9. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Naja was soll Bayern für eine Quote haben, wenn FCB TV 70 Euro im Monat kostet? Natürlich mehr als alle anderen, aber was nutzen da 5.000 Abbos? Ist trotzdem viel weniger als jetzt. Und durch das geringere Medieninteresse gibts auch viel weniger für Bandenwerbung, weniger für Trikotwerbung etc.

    Im Verhältnis wären sie unbestritten der Sieger, aber die Summen, die sie jetzt bekommen, würden sie dann wohl eher nicht mehr bekommen, und das meine ich damit, dass selbst der FCB von einer Selbstvermarktung nicht profitieren würden. Zumindest würden sie weniger Geld bekommen als jetzt, profitieren können sie natürlich trotzdem, da Vereine wie z.b. Hoffenheim dann noch nichtmal 100.000 Euro im Jahr bekommen, und somit der Vorteil der Bayern innerhalb der Liga größer wird, der Nachteil international aber auch. ;-)
     
  10. Detti04

    Detti04 The Count

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    Es sagt ja niemand, dass ein selbstvermarktetes (Vereins-)Abo ebenso teuer sein muss wie das jetzige Bulipaket. Wenn ich das richtig sehe, kostet das jetzige Buli-Paket den Kaeufer 32,90 pro Monat, von welchem die Bayern nur einen Bruchteil bekommen, wenn auch mehr als 1/18 - sagenwamal, 1/10, also 3,20. Wuerden die Bayern nun ihr eigenes Abo fuer 9,99 verkaufen, so braeuchten sie auch nur 1/3 der Kunden, die Sky heute hat; wieso sollte das nicht moeglich sein, denn die interessierten Bayern-Fans wuerde das Bayern-Abo ja auch deutlich billiger kommen als das heutige Sky-Abo. Und billiger = mehr Kunden (also nicht mehr Kunden als das Buli-Paket insgesamt hat, aber mehr als die Zahl der Bayern-Anhaenger, die heute das Buli-Paket hat).

    EDIT: Mal ganz davon abgesehen, dass man in Eigenvermarktung natuerlich noch irgendwelche Sonderkonditionen anbieten und so womoeglich die guten alten Synergieeffekte abgreifen koennte, z.B. ein verbilligtes Abo fuer Mitglieder, welches entweder Abos oder Mitgliedschaften anwerben wuerde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Wieso sollte ein FCB-TV 70 Euro kosten? Was sind denn das für seltsame Berechnungsmethoden? direktvermarktung heißt doch nicht, dass die ihren eigenen sender aufmachen, sondern dass sie selbst mit den pay-tv anbietern verhandeln. sky ohne FCB aboniert doch keiner. entsprechend teuer kann sich der FCB verkaufen. Sky ohne Hannover 96? Eben, da ist nicht viel verhandlungsmasse, die hannover in die waagschale werfen kann.

    Schaut mal in die Ligen mit direktvermarktung (italien und spanien glaube ich auch): da bekommen die großen vereine unendlich viel von den pay-tv sendern, die kleinen so gut wie gar nix.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Was heisst ins eigene Knie geschossen?

    Ich finde das heutige System ja gut, eben genau aus dem letzten Satz, den ich in meinem Beitrag brachte.

    Ich finde nur das Watzke-Prinzip einen Scherz und sage lediglich:
    Wenn er schon mehr Kohle will, dann sollte er sich dafür stark machen, dass der BVB bei seinen Spielen den Preis selbst mit den Fernsehanstalten aushandelt und das heisst: Selbstvermarktung

    Zum Bayernbeispiel:
    Selbstredend hätte der FC Bayern dann mehr Geld in seiner TV-Tasche als jetzt, denn er bekommt eben dann alleine die Kohle für seine Heimspiele und kann immer noch mit den Anstalten einen weiteren Deal aushandeln, dass er auch von Auswärtsspielen profitiert.
    Das Prinzip ist hier schlicht: Ich stecke alles ein, was mit mir zu tun hat und gebe nichts ab. Das heisst auch bei gleichbleibenden Preisen bekommt der Marktführer so mehr.
    Das Prinzip, dass zu einem Spiel halt zwei gehören, bleibt natürlich so auf der Strecke, was ich persönlich auch nicht gut fände.

    Dein 70€ Beispiel ist ja völlig aus der Luft gegriffen, André, sorry, einfach Zahlen erfinden ist wenig hilfreich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  13. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Das sind schon Zahlen aus Ligen in denen es Selbstvermarktung gibt. + - 10 Euro seien jetzt mal dahin gestellt.

    Du gehst also davon aus, alle die, die jetzt 20 Euro für die Bundesliga zahlen, würden die 20 Euro dann nur für den FC Bayern zahlen? Das halte ich für völlig aus der Luft gegriffen.

    Der Wettbewerb führt zum Preis. Schau Dir mal ein Baumarkt auf der grünen Wiese an, oder ein Industriegebiet mit 10 Baumärkten. Die Handwerker fahren lieber in das Industriegebiet, weil Sie da alles bekommen, und mehr Auswahl haben.

    Der eine Baumarkt, macht ja jetzt auch nicht den Umsatz den die 10 im Industriegebiet zusammen machen. So funktionieren ja die ganzen Geschäfte in der Innenstadt. Mehr Wettbewerb führt zu mehr Kunden. Und das ist in der Bundesliga nicht anders, da bin ich aber sowas von überzeugt von.

    Natürlich ist der FCB der größte Baumarkt, von den 10 im Industriegebiet, und nimmt da auch im Vergleich zu den anderen 10 die meiste Kohle ein, würde er aber irgendwo auf dem Land auf der grünen Wiese stehen, würde sich plötzlich niemand mehr dafür interessieren. (Außer die Hardcore Fans mit Kundenkarte. ;-)
     
  14. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich gehe von gar keinen Fantasiezahlen aus, das machst Du, ich schaue mir nur das System an:
    Eben, der Wettbewerb führt zum Preis und die Erlöse steckt derjenige dann komplett selbst ein ---> kein Aufteilen ---> mehr Geld.

    Selbst wenn es nur 5 Euro sind, isses mehr. Es betrifft ja alles, was vom FC Bayern irgendwie in irgendeinem TV-Sender gezeigt wird.

    Dein Baumarktbeispiel passt ja gar nicht. Der Baumarkt kriegt ja sein Geld nur über die Produkte, deren Preis er selbst festlegt und auch einstreicht - der gibt sicher nicht einen Teil seiner Einnahmen seiner Konkurrenz, weil er meint das belebe das Geschäft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  15. andon

    andon Glubbsau

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    Ins Knie geschossen, da ich es so verstanden habe, als würdest du eine Selbstvermarktung ernsthaft vertreten....

    Ich sehe das mit der Selbstvermarktung eben nicht so, das kann sich für die Bundesliga und für den deutschen Markt nicht rechnen, nicht einmal für den FCB. In der Liga würde der FCB natürlich einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil erreichen, aber international umso mehr abkacken. Der Fußball-Hype in D in nicht so stabil, wie andernorts.

    Wobei ohnehin erstmal die Frage zu klären wäre, was man nun eigentlich unter Selbstvermarktung versteht? deine Interpretation, der FCB verkauft jedes Spiel einzeln, bzw. seine Spiele im Paket an den meistbietenden Sender oder Dettis Interpretation, der FCB macht es komplett selbst und verkauft selbst Abos?

    Ich habe jetzt mal ein wenig recherchiert, auch wenn die Zahl ein wenig älter ist und wohl noch auf der letzten Rechte-Vergabe beruhte: Anteil FC Bayern lag bei 29 Mio/Saison.

    National: Rummenigge verlangt mehr TV-Gelder für Topklubs - WM 2010 - FOCUS Online

    Wenn sie es denn komplett selber machten (FC Bayern-TV) wieviel bliebe ihnen denn monatlich vom Abo-Preis übrig? Ich nehm jetzt mal völlig aus der Luft gegriffen an von nem Zehner Abo-Preis bleibt n Fünfer (und das ist m.E. noch sehr, sehr wohlwollend), dann würde ne halbe Million Abos reichen. Da ich aber nach wie vor davon ausgehe, dass es international für den FCB nicht klug wäre, wenn es denn ginge, aus der Zentralvermarktung auszusteigen, wär das immerhin n Zehner pro Monat nur für den FCB und nur für die BuLi, da müssen se ne halbe Million Kunden erstmal finden....

    Nachtrag: Nachdem ich jetztauch Zahlen aus der CL gefunden habe, muss ich meine Aussage revidieren, könnte sich dann wohl doch lohnen, auch dort auszusteigen:

    http://en.uefa.com/MultimediaFiles/...Publications/01/51/54/12/1515412_DOWNLOAD.pdf
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Oktober 2010
  16. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ja, ich glaube da haben wir tatsaechlich aneinander vorbei geredet bzw. geht es vielleicht tatsaechlich um unterschiedliche Dinge. Ehrlich gesagt weiss ich auch nicht immer, was genau gemeint ist, wenn die Klubchefs von Selbstvermarktung reden, aber das tun diese ja vielleicht selbst nicht.

    Im Moment gibt es ja den Solidarpakt bzw. die Zentralvermarktung: Zentral in dem Sinne, dass die DFL die Rechte an der kompletten Buli an einen Kaeufer verkloppt, und solidarisch in dem Sinne, dass die Klubs sich vorher auf einen Verteilerschluessel geeinigt haben. Was die Klubs jetzt genau mit Selbstvermarktung meinen - ob Ruperts Modell: Verkauf des Heimspielpakets eines Klubs an eine TV-Anstalt, welche das Paket dann an den Endkunden weiterreicht - oder mein Modell: Der Klub bewirbt und verkauft sein Heimspielpaket selber - ist mir nicht ganz klar. Vielleicht auch beides: Ein grosser Klub wie Bayern oder gar Schalke koennte vielleicht seinen eigenen Pay-TV Spartenkanal betreiben, die kleinen blieben wohl einfach bei einer schon existierenden TV-Station. Haben nicht ManU und Real Madrid derartige eigene Spartenkanaele? Mal ganz davon abgesehen, dass es vielleicht sehr 20. Jahrhundert ist, das TV als (Haupt-)Verbreitungskanal der (Selbst-)Vermarktung zu sehen.

    Ich weiss auch gar nicht, ob die Klubs nicht gerne eine Mischform haetten: Das Bulipaket wie es ist im Prinzip erhalten, aber zusaetzlich die Moeglichkeit, eigene Pakete ueber z.B. das Internet selber zu vermarkten. Keine Ahnung, wieviel da momentan so moeglich ist; bis Anfang letzter Saison gab es z.B. mal ein Schalke-Abo bei Maxdome, bei welchem man die Spiele zeitversetzt in voller Laenge sehen konnte. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob man auch Spiele live als pay-per-view sehen konnte, (glaube aber nicht), denn das alles ging natuerlich nur in Deutschland. Da hatte ich in NZ natuerlich wenig von...
     
  17. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Wenn ich richtig informiert bin, könnten die Bayern das schon einklagen wenn wieder neu verhandelt wird. Sie nehmen ja mehr oder weniger freiwilig an dem Pakt teil. Das meite ich mit verzichten.
     
  18. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Das wiederum wäre von den Rechtsfolgen her spannnend. Könnte ja sein, dass Bayern sich (dann) zwar selbst vermarkten darf, dafür dann aber wegen der Verweigerung der Zentralvermarktung keine Lizenz bekommt, somit an der Liga nicht teilnimmt, kein CL-Startplatz erhält etcpp.

    Sofern die Lizenz (auch) am Unterwerfen in die Zentralvermarktung hängt.

    Auch kartellrechtlich ist das sicher eine interessante Konstellation.
     
  19. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Mal wieder hoch. Der Holzhäuser aus Leverkusen hat lange überlegt, was er auf die Forderung von Watzke erwidert. Oder ob er überhaupt was erwidert.

    Wie dem auch sein, er hat nun: Klick

    Es sei eine Neiddebatte, gerade Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen stabilisierten die Liga wirtschaftlich, es könne nicht sein, dass irgendwelche Traditionalisten irgendwelche vergangenen Machtverhältnisse wiederherstellen wollten oder Strukturen manifestierten.

    Also auf deutsch, er hat kein Argument. Oder doch, eins hat er. Nämlich, dass es allen Vereinen hätte gelingen können, sich adäquate Finanzierungsquellen zu erschliessen, wie die drei genannten, die er als Opfer des Watzke-Vorschlags sieht.

    Aber das ist auch das einzigste Argument. Der Rest von seinen Äußerungen fällt auf ihn und seinen Verein selbst zurück.
     
  20. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Womit stabilisieren die denn die Liga?

    Hoffenheim bringt auswärts 200 Fans mit, Lautern 3.000, da liegt doch dann auf der Hand, wer die Liga eher stabilisert, oder?