Watzke fordert andere Berechnung der TV-Gelder in der Bundesliga

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 18 Oktober 2010.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    11343Der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die Verteilung der TV Gelder in der Fußball Bundesliga geäußert, Watzke fordert eine Berechnung nach dem holländischen Modell:

    "Fünfzig Prozent des Fernsehgeldes oberhalb des Sockelbetrages werden nach dem Erfolgsprinzip verteilt und fünfzig Prozent nach einer Regel, die auf weichen Faktoren beruht".

    Die weichen Faktoren erklärt Watzke wie folgt:

    "Wie viele Sympathisanten hat ein Klub, wie viele Fans fahren zu Auswärtsspielen, was sagt die Gesellschaft für Konsumforschung? Jeder wird doch von seinem Gefühl sagen: Natürlich hat Schalke 04 im Gesamtbild der Liga eine höhere Bedeutung als der VfL Wolfsburg. Aber das wird nicht abgebildet, wenn es um die Verteilung des Geldes geht."

    Watzke monierte außerdem dass die Liga mit dem VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen zweri große Fehler gemacht habe:

    "Dieser Fehler ist nicht mehr zu korrigieren. Man hätte sagen können: Die kriegen nur die Hälfte des Fernsehgeldes, der Rest wird in einem Solidarfonds eingezahlt. Ich glaube, keiner der beiden Dax-Konzerte hätte sich daran gestört. Die wollen doch, dass auch die Fans der anderen Klubs Aspirin schlucken oder VW fahren."

    RedBull Leipzig sieht Watzke als echte Bedrohung an, wenn diese jedoch Ihren sportlichen Erfolg selbst finanzieren möchte, so gönnt er Ihnen das:

    "Die sollen von mir aus dreimal die Champions League gewinnen. Mit dem Geld des Sponsors. Da hab' ich doch nichts dagegen. Aber, bitte schön, nicht mit dem Geld der Bundesliga noch dazu."

    Auch 1899 Hoffenheim mit seinem Mäzen Dietmar Hopp sieht Watzke zwiespältig:

    "Schalke bewegt die Bundesliga mehr als Hoffenheim. Darum geht es" "Ich spreche einer TSG Hoffenheim überhaupt nicht die Existenzberechtigung ab, in der ersten Liga zu spielen, und es mir tausend Mal lieber, dass Dietmar Hopp, dem ich gute Absichten unterstelle, etwas macht, als irgendeiner aus Singapur."

    Interessanter Aspekt, dass die Vereine die kaum jemand sehen möchte, auch weniger TV Gelder erhalten. Wäre das nicht fair und würde die Chancen in der Liga für einige Traditionsclubs wieder erhöhen?

    Was denkt Ihr?

    Bild: de.wikipedia.org, Benutzer: AshE
     
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  3. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Der Mann ist gut! Respekt! Kann man nur begrüßen!

    Die Publikumsmagnete sollen auch die meiste Kohle bekommen. Es verkaufen ja auch die Stars die meisten CD´s deren Musik am besten gefällt, und nicht deren Produzenten die meiste Kohle haben.
     
  4. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Verzweifelter Versuch um an mehr Geld zu kommen, meiner Meinung nach, denn die Quellen des BVB sind ja eher dünn rieselnd und da bleibt v.a. nur mehr Geld durch's Fernsehen zu bekommen. Ich kann auch der Argumentation nicht so ganz folgen, sonst wird doch auch immer v.a. auf die Wichtigkeit der sportlichen Erfolge hingewiesen.

    Was den FC Bayern betrifft, kann's mir nur recht sein: Der kriegt so nur noch mehr Geld :D
     
  5. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Natürlich fallen Watzke nur Sachen ein, die dem BVB mehr Geld bringen würden.

    Ich habe einen ganz anderen, revolutionären Verteilungsmodus: Alle Vereine kriegen einen gleich großen Anteil vom Fernsehgeld!
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Mai 2014
  6. theog

    theog Guest

    er hat doch nur von schalke geredet...;) Seine Idee scheint nicht sooo schlecht zu sein, so würden auch "kleinere" Vereine bevorzugt, wie Köln, Gladbach oder Frankfurt, nach seinen Kriterien.
     
  7. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Bin ja nicht immer mit Watzke einverstanden, aber da spricht er mir aus dem Herzen.
     
  8. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Wie willst du denn die "Anzahl der Sympathisanten" feststellen? Bei der Alljährlichen Umfrage dazu steht ja jedes Jahr wieder Werder auf Platz 1. und wenn es für Auswärtsfahrten demnächst geld gibt, was meinste, wie viele Busse Wolfsburg und Hoffenheim dann auf einmal vollkriegen.

    hört sich ja alles nett an, ist aber überhaupt nicht machbar und ich kann auch nicht nachvollziehen, warum vereine mit einer größeren Anhängerschaft mehr Fernsehgelder kriegen sollten.

    Wenn überhaupt, sollten dann die Sky-Abonnenten ankreuzen, von welchem Verein sie Fan sind, und das ist dann die Quote zum aufteilen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Oktober 2010
  9. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Arsch hoch, in's Stadion gehen, singen, feiern und Sky abbestellen! Mahlzeit!
     
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    :top: Dann weiß ich schon mal wo 50% des SKY-Geldes hingehen.
     
  11. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    watzke hat mich nicht gefragt, bevor er sich äu0erte, obwohl er sich der heimleitung gegenüber dazu verpflichtet hatte.

    das geld wird nach den heimspielzuschauern verteilt.
    von mir aus auch unter den zuschauern der heimspiele.
     
  12. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Das Thema ist ja heute große in den medien, bei Spox spricht man schon davon dass die Verteilung vor einer Reform stehe.

    Wie gesasgt, ich finde es richtig, alles was im TV läuft wird nach Quoten bezahlt, wieso also nicht auch im Fußball?

    Wenn der Silbereisen jeden Abend ganz besonders toll singt, aber keiner wills sehen, dann läuft da auch nicdhts mehr. Beim Fußball werden Luftschlösser aber durchfinanziert.

    Selten so einen guten Vorschlag gehört. Wenn die Plastikclubs damit nicht einverstanden sind, können sie ja versuchen mit Ihren Millionen eine Fanbasis aufzubauen. ;-)

    Hoffenheim hat bei Facebook 167 Fans, da hat ja jeder Regionalligist mehr. Und was bringt es wenn diese 167 Fans nun das TV anschalten?

    Bei einer Selbstvermarktung würden die ja noch viel weniger bekommen, als nach Watzkles Reform-Vorschlag. :)
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Typischer Bundesligavorschlag: Halbgar
    Umverteilen, anderes aufschlüsseln. Deswegen kommt auch nicht mehr Geld in die große Schüssel.

    Wenn die Großen schon mehr Geld wollen, dann plädiere ich für Selbstvermarktung.

    Ich wette, da flennte der Watzke schwer und würde den Moralischen raushängen lassen von wegen "aber dann haben die Kleinen ja gar keine Chance, die Kluft zwischen arm und reich würde sich vergrößeren" etc. pp. Nur mit dem Unterschied, dass sein BVB dann aufeinmal schwer drohte auf der anderen Seite der Kluft zu stehen :D
     
  14. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Meinst Du wirklich? Ich denke bei der Selbstvermarktung, würden die Verlierer Hoffenheim, Wolfsburg, Freiburg etc. heißen, aber nicht BVB oder Schalke. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen. Die Frage ist natürlich ob die jeweiligen Fans Geld ausgeben um nur die Spiele vom Verein X zu sehen und nicht mehr die Konferenz und alle anderen Spiele.
     
  15. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    "Weiche Faktoren", also Faktoren die weich genug sind, dass Watzke sie zum Wohle des BvB so biegen kann, wie's ihm gerade in den Kram passt. :D
    "Wie viele Sympathisanten hat ein Club?"... da greif ich mir an den Kopp.

    Aber ich finde es absolut richtig es Vereinen wie Mainz oder Freiburg noch schwerer zu machen in der Bundesliga Fuß zu fassen. VW, Red Bull oder Hopp tut man mit solchen Maßnahmen nämlich mächtig weh, das isses mir wert, MUAHAHAHA!
     
  16. osito

    osito Titelaspirant

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    Die Vereine mit einer hohen Fanstruktur sollen doch froh sein, wenn sie im Marketingbereich bessere Geschaefte machen als Bayer oder Wolfsburg z.B. Dann brauchen wir ja keine Bundesliga mehr spielen. Wir setzen einfach Teams wie Koeln oder Frankfurt international ein, und schauen wo unser Fussball dann in 5 Jahren steht. Jetzt steht der Watzke nach gefuehlten 10 Jahren mal wieder an der Spitze, und dann so ein Vorschlag.
     
  17. theog

    theog Guest

    :taetschel: "man sollte nicht denselben Fehler wie mit L'Kusen und Wolfsburg wiederholen". Da hat er recht...:D
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ahja? Warum fordert Watzke das dann nicht, wenn er damit besser fahren würde? Aus Nächstenliebe zu WOB und Hoffenheim?

    Der hat bloß Panik, dass er dann eben nicht mehr vom sog. "Solidarsystem Bundesliga " profitiert, also will er das behalten aber halt schon ein bisschen zu seinen Gunsten verbiegen. Zu solidarisch darf's nämlich nicht werden :D
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Genau darum geht's. "Weiche" Faktoren für die Verteilung von Geld ist schon zum Schreien. :D
     
  20. osito

    osito Titelaspirant

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    Auch ein "weicher Faktor" waere wenn Teams, die Weltstars in die BL holen, einen Extra-Opulus an Fernsehgelder verlangen. Weil Teams mit Stars mehr Quote erreichen, als welche ohne. :zahnluec:
     
  21. Schröder

    Schröder Problembär

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    Jep. Geben wir doch den Vereinen, die sowieso schon die meiste Kohle durch Zuschauereinnahmen und Marketing haben, noch mehr. Das wird die Chancengleichheit der Liga ernorm erhöhen. Soll sich der Fatzke dann aber nicht wundern, wenn Bayern die nächsten 20 Jahre jedesmal Meister wird.

    Immer dieser Schwachsinn mit den Traditionsvereinen. Wenn die nicht mit dem Geld umgehen können, braucht die Liga das noch lange nicht ausgleichen.

    Warum entscheidet eigentlich noch der Sport über Abstieg und Aufstieg? Können wir doch gleich eine bundesweite Umfrage machen und die 18 beliebtesten Klubs spielen dann in der 1. Liga.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Oktober 2010
  22. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Letzteres glaube ich nicht Osito, oder es müssten schon Weltstars sein.

    Man siehts ja auch an den Zuschauerzahlen in der Bundesliga, viele Vereine dfie oben mitspielen sind vom Zuschauerschnitt ziemlich weit unten.

    Rauball hat jetzt gesagt, die Ideen von Watzke seien eine interessante Grundlage für die Verhandlungen ab 2013. Vorher wird sich da eh nichts tun, aber auch danach glaube ich kaum dass die das so durchsetzten würden, obwohl ich klar dafür bin, denn das wäre echter Wettbewerb.

    Jetzt ist es so, dass die die oben stehn nochmal durch die TV Gelder belohnt werden, und oben stehen immer häufiger Konzernvereine, weil die kleinen ohnehin schon nicht mehr Konkurrenzfähiog sind, und diese Konzernvereine bekommen dann nochmal mehr TV Gelder, ein Teufelskreis. ;-)
     
  23. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Für mich ein Blödsinn.
    Entweder habe ich einen Solidarpakt, dann muss man es wie bisher an alle verteilen.
    Oder jeder vermarktet sich selbst.
    Wie soll man denn einen solchen Vorschlag umsetzen? Jeden Fan beim Auswärtsspiel einzeln zählen? Umfrage in der Bild wer wieviel Fans hat?
    Ist doch alles nicht wirklich messbar.
    Vor allen Dingen bleiben die Klubs auf der Strecke, die weder einen Konzern im Rücken haben noch etliche Mio Fans. Mainz z.B. wirtschaftet solide, spielt einen tollen Fußball und soll dann weniger Kohle kriegen, nur weil der BVB mehr Fans hat:suspekt:
    Herr Watzke sollte sich lieber um andere Quellen kümmern als den kleinen die Kohle aus der Tasche zu leiern.
     
  24. Schröder

    Schröder Problembär

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    @ Andre:
    Also die Tabelle letze Saison sagt da aber was anderes aus. Leverkusen 4., Wolfsburg 8., Hoffenheim 11.
    Oben dagegen Bayern, Schalke, Bremen, Dortmund, Stuttgart und dann der HSV. Alles Vereine mit niedrigem Bundesligaschnitt.... :suspekt:
    Bevor du jetzt auf Bremen ansprichst: Die haben halt nur `n Stadion für 34.500 Leute. Oder dürfen in der Bundesliga, die du forderst, nur Vereine mit Stadien ab 50.000 spielen?
    Würde zumindest deine Gladbacher vor`m Abstieg bewahren...
     
  25. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wie bitte?

    Echter Wettbewerb ist, wenn sich jede der Bundesligamannschaften selbst drum kümmert, was sie beim Fernsehen erlösen kann ohne irgendwelche 50% Töpfe, die mal an alle und teilweise nach Wie's-mir-gerade-passt-Faktoren ausgeschüttet werden.

    Selbstvermarktung ist Wettbewerb pur in seiner entfesseltsten Form. Das passt Dir dann wohl auch nicht so ganz, was?
     
  26. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Und ich dachte, es geht in der Bundesliga um Fussball...
     
  27. Detti04

    Detti04 The Count

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    Da hat Watzke aber nicht weit genug gedacht, denn wonach gibt es in der Werbung Geld: richtig, nach den beruehmten Kontakten in der werberelevanten Zielgruppe. Fuer den werbewirtschaftlichen Erloes der Buli am wichtigsten sind also nicht die erfolgreichsten Vereine oder die mit dem meisten Fans, sondern die, ueber die am meisten berichtet wird. Somit vergeben wir das TV-Geld dann doch "fairerweise" danach, wie viele TV-Minuten pro Jahr ueber einen bestimmten Klub berichtet wird. Das waer dann gut fuer grosse Klubs und Chaosklubs, schlecht fuer kleine und serioese. Auf jeden Fall haette Schalke so eine gute Chance, den groessten Batzen abzukriegen, denn bei uns ist ja immer was los... Und Hoffenheim haette dann im ersten Jahr in der Buli vermutlich mehr abgegriffen als jeder andere Verein.

    Weiche Faktoren... ich glaub eher, weiche Birne.

    Ach, aber eine Frage haette ich dann noch zu Watzkes Vorschlag: Wenn es Geld nach Fanaufkommen geben sollte, gibt es dann auch Abzug bei den TV-Geldern fuer Ausschreitungen derselben?
     
  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wo bitte ist denn "so, wie bisher" solidarisch?
     
  29. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Ich denke wir verstehen etwas unterschiedliches darunter. Ich persönlich finde es fair, dass nach dem Leistungsprinzip ausgeschüttet wird. Gerade diese Saison zeigt doch, dass auch kleinere Vereine davon profitieren können. Für mich ist es jedenfalls wesentlich solidarischer, als irgendwelche Schätzungen, wieviele Fans wohl jeder Verein hat und wieviele davon zu den Auswärtsspielen fahren. Das hat doch mit dem, was ein Verein leistet, überhaupt nichts zu tun.
    Schalke z.B. würde für das dort herrschende Chaos belohnt, nur weil sie eben dadurch in den Medien präsent sind. Sportliche Leistung spielt dabei dann keine Rolle mehr. Sowas ist für mich unsolidarisch.
    Generell verstehe ich unter Solidarität, dass man andere unterstützt. Dies bedeutet für mich nicht zwangsläufig, dass jeder den gleichen Anteil bekommt. Bei dem jetzigen System geht keiner leer aus und kann durch Leistung den Anteil steigern. Das ist in meinen Augen solidarisch.
     
  30. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    So unterschiedlich können Wortweisen sein. Das was Du schreibst nenne ich eher Fairness im Sinne der Verteilung (auf Grundlage der Faktoren, die Du nanntest). Denn solidarisch drückt aus, dass die Beteiligten gemeinsame Interessen haben und sich gegenseitig helfen. Von gegenseitiger Hilfe kann aber in keinster Weise die Rede sein.
     
  31. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Alles eine Frage der Definition. Ist es nicht auch eine Hilfe, wenn z.B. die Bayern auf deutlich höhere Mehreinnahmen durch Eigenvermarktung verzichten?
    Aber du hast insofern Recht, dass ich hier unterscheiden muss.
    Für mich ist zunächst die Aufteilung der Fernsehgelder und somit der Verzicht auf Eigenvermarktung solidarisch.
    Die Form der Verteilung ist meiner Meinung nach im Moment fair, der Watzke Vorschlag eben nicht.
    Können wir uns so einigen?