Watzke: 3 Werksclubs sind genug!

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von André, 20 Februar 2013.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Watzke contra Werksclubs und Mäzenatentum

    Recht hat er! :top:
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Watzke spricht gar nicht von Mäzenen sondern nur von Werksclubs. Außerdem vermisse ich eine Begründung von Watzke und Bruchhagen, warum das so sein sollte: "Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25.000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen. Da kollabiert das System, da ist es vorbei mit der Roadshow im Ausland."
    Eine Frage wird auch nie beantwortet: Mit welcher Begründung, um Himmels willen, kann man einer Firma vorschreiben, woher sie ihre Investitionen bezieht?
     
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  4. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Was kommt als nächstes ? Fordert Watzke dass die Bayern kein Geld mehr an klamme Vereine verleihen dürfen ?
    Und ob die Lautrer Kölner und Frankfurter ohne Kusen und Wolfsburg konstant in Liga 1 spielen würden, das wage ich doch zu bezweifeln.
     
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  5. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    sollte man die werksclubs nicht noch unterscheiden?

    VW zb ist negativ zusehen, bayer ist da nicht so drauf oder irre ich mich da?
     
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  6. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Im grossen und ganzen gebe ich Watzke ja recht. Aber Rupert spricht das Problem an. Der BVB handelt seine Vereinsanteile an der Börse, der FC Bayern hat Vereinsanteile an Audi und die Telekom vertickt. Kein Verein, kann ohne Sponsoren überleben.
    Nicht das ich Leverkusen geschweige denn Golfsburg oder Hoffenheim besonders mag, aber wo fängt der Begriff "Werksclub" an? Wie will man das ganze verbieten?
    Wie soll man es z.B. VW verbieten ein Schidchen: "Der neue Golf" im Stadion zu plazieren und dem Verein dafür xy Millionen zu zahlen?
     
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  7. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Das wäre ja ein Ladung Schrot ins eigene Knie! :D Wer weiß ob der BVB vllt. nicht nochmal auf deren Hilfe angewiesen sein wird!

    - - - Aktualisiert - - -


    Vor allem würd ich mal behaupten, dass der Königs bei uns wie bei euch der Tönnies oder früher in Nürnerg der Roth auch Geld reinpumpen oder reingepumpt haben.

    Ist zwar sicherlich nicht die Hausnummer wie bei Hopp zum Beispiel aber wo fängt's an und wo hört es auf? :weißnich:
     
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  8. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    ich kann diesen "ausfall" watzkes nicht nachvollziehen.
    einziger vorteil der werksclubs ist es, dass sie nicht nach sponsoren "suchen" müssen.
    wirtschaftliche macht wird doch nicht von wolfsburg oder leverkusen dargestellt, sondern von münchen.
    über die sportliche stärke muss kein wort verloren werden.

    also: was will watzke uns sagen?
    dass die werksclubs zu wenige fans haben?
    ist das sein problem?

    ich versteh das nicht.
     
  9. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Nicht nach Sponsoren suchen müssten, wobei Leverkusen das ja seit einger Zeit auch macht und den Personaletat wenn man Medienberichten Glauben schenken darf im Vergleich zu früheren Jahren reduziert hat.

    Und ich seh es als Fussballfan auch so, dass Leverkusen nicht unansehnlichen Fussball spielt den man sich durchaus angucken kann. Zudem auf viele deutsche Spieler setzt. Ist mir allemal lieber als zB Cottbus früher als "Traditionsverein" mit 11 Ausländern in der Startelf.
     
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  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich auch nicht; bei Watzke gar nicht; beim Bruchhagen sehe ich's so: Er kam wohl zur Einsicht, dass die SGE immer wieder mal absteigen kann und daher will er sich nicht mit den "neuen Bedrohungen" wie Hoffenheim, Leipzig, zu Teilen WOB, auseinandersetzen sondern hat lieber die früheren Verdächtigen wie Köln, Lautern, Hertha, etc. um sich. Bei dem werde ich das Gefühl nicht los, dass er halt noch etwas in die Achtzger, Frühneunzger zurückschielt.
     
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  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ausgerechnet Bruchhagen, dessen Eintracht im Prinzip vom Staat finaziert wird. Von Heuchelwatzke will ich gar nicht erst anfangen. Da sind mir doch sogar Werksclubs noch tausendmal lieber, die freiwillig durch traditionreiche deutsche Unternehmen unterstützt werden.
     
  12. Detti04

    Detti04 The Count

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    Andre,

    "Viele Drittligisten ziehen Fanscharen hinter sich her, von denen Vereine wie Hoffenheim und Wolfsburg nur träumen können,..."

    Wenn Du mir diese Drittligisten mal aufzaehlen koenntest? Zuschauerschnitte der letzten Saison laut weltfussball.de:

    Leverkusen: 28.494
    Hoffenheim: 28.026
    Wolfsburg: 27.614

    Spitzenwerte in der 3. Liga:

    Bielefeld: 8.935
    Osnabrueck: 8.719
    Muenster: 7.031
     
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  13. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Schau Dir halt an was sie auswärts mitbringen, dann wirst Du erkennen dass die Fanbasis von z.B. Essen zig mal größer ist als die von Hoffenheim oder Wolfsburg. Selbst Wuppertal ist da noch ne andere Nummer.

    Klar dass in der Region Hoffenheim einige ins Stadion gehen, aber die gehen halt weil sie Bundesliga Fußball sehen möchten und nicht weil sie Fan von Hoffenheim sind. In der dritten Liga kamen da nämlich keine 2.000.

    Und Watzke hat vollkommen Recht, das Produkt Bundesliga würde drunter leiden, Sky würde weniger TV Geld zahlen etc. Man tausche, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Gladbach, Schalke, Stuttgart und Bremen gegen Hoffenheim 2 - 8 aus. Wer will das noch sehen?

    Wolfsburg will bis heute noch keiner sehen obwohl sie bereits mal Meister waren. Fan Interesse ist nicht käuflich. Wenn montags der FC gegen Pauli spielt ist das hier überall ein Thema, wenn Hoffenheim gegen Wolfsburg spielt interessiert es keine Sau. 3 Vereine kann die Bundesliga noch auffangen, vielleicht auch noch 4, aber sicher keine 8 oder 9.

    Mich persönlich würde es halt nicht mehr ansprechen wenn meine Borussia nur gegen solche Clubs spielt. Es macht die Liga halt unattraktiv und Watzke denkt halt weiter. Man will die Liga im Ausland vermarkten und mehr TV Gelder generieren, das geht halt nur wenn ein Interesse da ist, wenn die Stadien gut besucht sind etc.
     
  14. theog

    theog Guest

    ALso, ich gebe Watzke recht, egal ob er jetzt beim BVB ist oder nicht. Man stelle sich nur vor, Fussball bei halbvollen oder beinah leeren Stadien anzugucken...Aber Watzke ist so was wie Loddar Nr. 2, weil er sich immer blöd und ungeschickt ausdruckt bei solchen Sachen...:nene: Ich vermute mal, dass er folgendes meinte, ohne jetzt genau zu überprügen obs wirklich stimmt (ich geh aber davon aus): Volle Stadien bringen mehr Gelder als leere, also tragen die Vereine da am meisten bei, welche eben für volle Stadien sorgen. Warum er nun die werksclubbs benennt, kann ich es nachvollziehen, jedenfalls wenn ich die Situation in Dortmund vor Augen habe; Bei Heimspielen gegen die Pillen, Wolfsburg, geschweige Hoffenheim, werden immer grosse Teile von Gästeblöcken zu Heimblöcken umgedingst.
     
  15. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Ist halt ein Sauerländer. Die kriegen zu wenig Sonne ab da oben. :D
     
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  16. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ist klar: Der WSV mit einem Zuschauerschnitt von (in dieser Saison bisher) 1.942 Nasen bringt auswaerts die Horden mit.

    Mal ganz davon abgesehen, dass Du hier Auswaertsspiele um die Ecke, also innerhalb einer Regionalliga, mit Buli-Auswaertsspielen vergleichts, welche sich ueber ganz Deutschland verteilen. Am Wochenende trat z.B. Osnabrueck (hat aktuell den zweitbesten Schnitt in Liga 3 mit 10.900 Zuschauern) zum Spiel beim Tabellen-6. in Unterhaching an und spielet damit nicht um die Ecke - und vor sage und schreibe 1.450 Zuschauern. Wieviele von denen wohl Osnabruecker waren? Vor 2,5 Wochen spielte Zuschauerkroesus Aachen in Offenbach: Das war sicher ein Knaller, denn das sind ja schliesslich zwei Vereine mit Fanbasen, die deutlich groesser sind als die von Hoffenheim, Wolfsburg oder Leverkusen, nicht wahr? Das sahen die 5.064 Zuschauer wohl anders.
     
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  17. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Und wieviele würden sich Hoffenheim-Wolfsburg in Liga 3 angucken? Das wäre dann der richtige Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Aber Watzke geht es ja nur darum, eine attraktive Liga zu haben damit er international am Rad mitdrehen darf. Von daher stimme ich ihm nicht zu in seiner Meinung.
     
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  18. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ob sich das Interesse am FC wohl in regionaler Naehe begruendet, waehrend St. Pauli wegen seines Images einen Sonderstatus besitzt? Wie waere denn das Interesse in der Eifel, wenn montags der KSC gegen Cottbus spielte? Oder Traditionsverein Fuerth gegen Traditionsverein Saarbruecken?
     
  19. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Da würd mich mal das Gefälle Sommer-Winter interessieren.

    - - - Aktualisiert - - -


    Sehe ich auch so.
     
  20. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Rein wirtschaftlich hat der Watzke sicherlich recht, auch wenn er den Maßstab des Probelms vielleicht übertreibt - Wolfsburg, Leverkusen & Hoffenheim sind nicht gerade was man gemeinhin als 'Massenmarkttauglich' bezeichnen würde. Man nehme nochmal sechs Klubs dieses Formats hinzu, und ich denke man darf behaupten das die Bundeslig finanziell Schaden nehmen würde. Wieviel? Keine Ahnung.

    Bruchhagen dagegen... Als wenn Traditionsklubs nicht von dieser Art Unterstützung profitieren würden. Einige Beispiele wurden ja bereits angesprochen. Mir fällt auch noch der FC Kaiserslautern ein, dem von der Gemeinde diverse Schulden entlassen wurden. Was die Wettbewerbsmoral betrifft, sind Traditionsklubs in keiner Beziehung besser als die ach so bösen Werksklubs. Wer tatsächlich fairen Wettbewerb will - das Amerikanische System einführen, mit strikten Budget- und Gehaltsgrenzen, (Nahezu-)Abschaffung des Transfermarktes zugunsten des Draft-Systems (Das, nebenbei bemerkt, so strukturiert ist das in der vergangenen Saison schwächere Klubs einen Vorteil haben), kein Auf- und Abstieg mehr. Damit werden auch standortgebundene Wettbewerbsvorteile (Lokale Bevölkerungsdichte, Stadiongröße) beseitigt.

    Aber das will ja keiner. Wir wollen den Wettbewerb, und ob da nun der lokale Großkonzern oder die Steuergelder der Gemeinde eingesetzt werden um einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen macht da keinen großen Unterschied. Und Wettbewerb heißt nunmal - wenn ein Traditionsklub Scheisse baut, geht es in die zweite Liga, und er wird durch einen anderen, eventuell auch einen Werksklub ersetzt.
     
  21. Detti04

    Detti04 The Count

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    Noe, das ist kein Vergleich von Aepfeln und Birnen, sondern die Widerlegung von Andres Aussage, dass "viele Drittligisten Fanscharen hinter sich her ziehen, von denen die Werksklubs nur traeumen koennen". Die vergleichende Aussage "tolle Drittligisten haben viel mehr Fans als bloede Werksvereine in der Buli" stammt von Andre - und ist schlichtweg falsch.

    Watzke liegt aber ganz grundsaetzlich daneben. Die attraktivsten Ligen der Welt sind momentan wohl die Premier League und La Liga, aber in beiden Ligen gibt es momentan je 8 Vereine, welche in Stadien mit Kapzitaeten unterhalb von 30.000 spielen, naemlich:

    PL: Stoke, Norwich, West Brom, Fulham, Wigan, Reading, Swansea, QPR
    LL: Malaga, Valladolid, Levante, Mallorca, Granada, Osasuna, Getafe, Rayo Vallecano (die letzten 3 Stadien fassen sogar weniger als 20.000 Zuschauer)

    In der Buli gibt es dagegen aktuell nur 2 Stadien mit einer Kapzitaet unter 30.000, naemlich Freiburg und Fuerth. Die Stadien der Werksvereine liegen ziemlich genau bei dieser Kapazitaet von 30.000 Zuschauern.
     
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  22. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Mal etwas ein paar Zahlen zum Thema

    Danach hat selbst Augsburg einen höheren Zuschauerschnitt als Leverkusen Golfsburg oder Hoppenheim - wenn auch nur minimal.
     
  23. Detti04

    Detti04 The Count

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    Nicht nur Erfolgsfans ("in der Buli kaemen mehr als in der 3. Liga"), sondern auch noch Schoenwetterfans? Und die sollen Beleg fuer eine grosse Fanbasis sein? ;)
     
  24. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Natürlich ist das Äpfel mit Birnen vergleichen. Du müsstest wenn (und die Statistik hast du wie ich dich kenne auch in petto) vergleichen was Bielefeld etc. zu BuLi-Zeiten an Zuschauern hatte und zu BuLi-Zeiten an Fans mit zu Auswärtsspielen gefahren ist.

    Es ist mMn nur allzu logisch, dass je höher (und dabei wohlmöglich erfolgreicher) der Verein spielt automatisch mehr Fans zu den Spielen kommen.

    Was tut's zur Sache wie groß die Stadien sind Detti? :weißnich: Es kommt doch auf die Auslastung an. Da hab ich doch lieber ein kleineres Stadion wo volle Hütte ist als 50.000 Plätze die zu nem Drittel evtl. leer sind.

    Und soweit ich weiß sind in England (Spanien weiß ich nicht genau) die Eintrittpreise einiges höher. Warum also (nur) große Tempel hinbauen.

    - - - Aktualisiert - - -


    Nee, davon habe ich auch nicht gesprochen. Mich würd's tatsächlich interessieren. Ein Verein bei uns im Ort spielt auch Oberliga Niederrhein und da weiß ich von einigen die regelmäßig bei Wind un Wetter da sind, dass das saisonal schon ein Unterschied ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Februar 2013
  25. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Sinsheim nach MG sind 320 km, Wolfsburg nach MG sind knappe 400, also sicher keine Weltreisen.
    Clubs die da mit 47 Fans kommen sind für mich halt nicht bundesligareif, da kannst Du jetzt argumentieren wie Du willst.

    47 Fans in der höchsten Liga, in einer Sportart die klar die Nummer 1 in dem Land ist.

    Entweder wir sprechen von nem sehr kleinem Land, oder aber es muss gewaltig was schief laufen. ;-)
     
  26. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Normalerweise stimme ich dir ja zu, aber nicht in diesem Fall.

    Diese Ligen - bzw. in Spanien die zwei Spitzenvereine - sind finanziell deshalb vor der Bundesliga, weil die internationale Vermarktung dieser Spiele in den USA & Asien in einem viel lukrativeren Rahmen stattfindet als dies für die Bundesliga der Fall ist. Zudem sind die Eintrittspreise höher, was das Problem der niedrigeren Gesamtkapazität reduziert.

    Mit letzterem könnte die Bundesliga vergleichsweise einfach nachziehen. Ersteres nicht so sehr. Von daher wären die wirtschaftlichen Einbußen im Falle eines Verlustes von, na, sagen wir mal 10% des gegenwärtigen Zuschauerschnitts der Bundesliga bedeutender als dies in England der Fall ist.
     
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Die sollen endlich mal aufhören mit dem Vorlügen, dass sie "eine starke Liga" wollen, denn sie wollen das Maximum für ihre Firma, aus und Ende, und dann sollen sie daran arbeiten IHRE Firma zu stärken und nicht Wettbewerb zu unterdrücken.
    Es ist halt bequemer, unbequeme Konkurrenten auszuschliessen.
    Andere Stellschrauben gibt's genug: Investoren, Eintrittspreise, Sponsoren, TV-Vermarktung, Merchandising, ...
     
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  28. Detti04

    Detti04 The Count

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    Also nochmal. Das hier war Andres Aussage:

    "Viele Drittligisten ziehen Fanscharen hinter sich her, von denen Vereine wie Hoffenheim und Wolfsburg nur träumen können,..."

    Da steht also nicht "von denen Vereine wie Hoffenheim und Wolfsburg in der 3. Liga nur traeumen koennten,..." oder "Viele jetzige Drittligisten koennten in der Buli Fanscharen hinter sich her ziehen,..." , sondern es werden (da nicht im Konjunktiv geredet oder sonstwie eingeschraenkt wird) die jetzigen Zustaende verglichen: Die jetzigen Fanscharen von Drittligisten mit den jetzigen (angeblich fehlenden oder zumindest deutlich kleineren) Fanscharen von Hoffenheim und Wolfsburg. Andre trifft hier knallhart eine Aussage ohne jegliche Einschraenkung oder Konjunktivierung, aber diese Aussage ist schlichtweg falsch.

    Zur Verdeutlichung uebertrage ich Andres Satz mal in eine andere Sparte:

    "Viele lokale Garagenbands ziehen Fanscharen hinter sich her, von denen kuenstlich zusammengestellte Boybands wie Backstreet Boys und One Direction nur träumen können,..."

    Auch mit dieser Aussage vergleiche ich Jetzt-Zustaende; ich vergleiche aber nicht den aktuellen Zustand einer lokalen Garagenband mit dem fiktiven Zustand der Boyband, wenn diese ebenfalls nur lokal bekannt waere, oder den aktuellen Zustand der Boyband mit dem fiktiven Zustand der Garagenband, wenn diese ebenso beruehmt waere wie die Boyband.
     
  29. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Schon verstanden. Also hat Andre angefangen Äpfel mit Birnen zu vergleichen!! :opa: Aber 47 Gästefans (lt. Andre's Aussage) schaffen sicherlich auch Vereine aus Liga 3!! :D
     
  30. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Was nutzt Hoffenheim ein Stadion über 30.000 wenn sie trotzdem keine Fanbase haben? Freiburg hat ein Stadion wo 22.000 reinpassen, bringt nach MG aber 1.500 Fans mit und es kommt durchaus Stimmung auf, und wenn die Gäste ein Tor schießen hört man auch wen jubeln.

    Es geht zumindest mit gar nicht um die reine Zuschauerzahl, sondern darum dass manche bis zu 100 Millionen Euro pro Saison in ein Kunstprojekt investieren, für dass sich aber trotz dieser Investitionen niemand interessiert. Und wenn mein Team zuhause gegen die verliert, ist noch nicht einmal jemand da, der jubelt.

    Das hat für mich nichts mit Stimmung, Emotion und Co. zu tun, sondern da kann ich mir auch in Excel das nackte Ergebnis anschauen. Ist genau so spannend und impulsiv. Und eben die Stimmung macht sehr viel aus, wer will schon in nem Umfeld vor leeren Tribünen werben?

    - - - Aktualisiert - - -

    Da hat jede lokale Garagenband mehr Groupies! ;-)

    Und wo wir bei Äpfeln und Birnen sind:

    Detti Du vergleichst die Backstreet Boys, die eine komplette Generation von Mädels haben in Ohnmacht fallen lassen, gerade mit einem Fußballverein einer 3.000 Seelengemeinde, die auswärts teilweise nicht mal 50 Fans mobilisieren konnten, um mit nach MG zu fahren. ;)
     
  31. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    also die Liga nach Größe der Fanbasis, bzw. nach der marketingbasis strukturieren? Na dann, willkommen in America! Und nicht vergessen, Auf- und Abstieg gleich mit abschaffen.
     
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