Was wird aus Helmes? Zurück nach Köln?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Holgy, 1 Juni 2011.

  1. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    @huelin du hast recht....
    wenn man sich hier denn mist durch liest ... kann man echt nur kotzen ...:schlecht:

    stimmt es gibt reine regeln für gewinner und looser ....wo bleiben da richtlingen des DFB ...:floet:
    stimmt geld und titel bestimmen das handeln...:huhu:


    gruß
    p.s.: die kleinen steigen ab ... ist ja keine da um das geld in dfb zu pumpen:rotwerd:


    achja nur mal doof gefragt wo bleibt der dödel ... aber nicht in Köln ...;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Juni 2011
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  3. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Ja klar, der BVB hat damals überall mit den dicken Scheinen gewedelt und der direkten Konkurrenz die Spieler weggekauft... :lachweg:

    Das mit der Jugendarbeit bezog sich natürlich auf einen längeren Zeitraum, wobei sicherlich noch die gute Scouting-Arbeit hinzukam.

    "Die Titelgewinne der Borussia in der Oberliga West in den 1950ern lassen sich zu einem wesentlichen Teil auf eine hervorragende Talentsuche in der Region zurückführen. Schon die Mannschaft, die 1949 Deutscher Vizemeister wurde, bestand zu guten Teilen aus früheren Jugendspielern, die etwa 1939 gegen Schalke 04 Westfalenmeister wurden,[21] und auch fast alle Mitglieder der Meistermannschaft von 1956 und '57 waren Kinder des Ruhrgebiets, die entweder bereits als Jugendliche (beispielsweise Max Michallek, Helmut Bracht oder Herbert Sandmann) für den BVB aktiv waren oder zu Beginn ihrer Zeit als Senioren (unter anderem Willi Burgsmüller und Adi Preißler) zur Borussia stießen." (Borussia Dortmund)

    Außerdem: die von die genannten Spieler kamen alle von so ruhmreichen Vereinen wie Castrop 02 (Niepieklo), Sportfreunde Wanne-Eickel (Schlebrowski) oder Duisburger SV (Preißler) – da war es doch normal, dass man irgendwann bei einem Oberligaverein spielen wollte. Wobei es Adi Preißler laut Wiki schon gleich nach dem Krieg nach Dortmund verschlagen hatte, wo er dann logischerweise bei der Borussia spielte.

    Also nächstes Mal bitte erst richtig recherchieren, bevor du hier so einen Mist schreibst.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  4. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Jaja, der BVB, ein Musterbeispiel für Bodenständigkeit, Bescheidenheit und Ablehnung des großen Geldes :D
     
  5. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Das wird dem FCB ja immer nachgesagt. Möglicherweise zurecht. Aber hier wurden die Geldmittel selbst erwirtschaftet, wie du meinst. (Was natürlich nicht ganz richtig ist) Besser?
     
  6. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    In den ersten 80 Jahren auf jeden Fall - und notgedrungen seit 5 Jahren wieder (nach heutigen Maßstäben) :)
     
  7. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ja, war schon 'ne ganz andere Zeit, damals, als das Tor noch aus Holz war und der Ball eckig.
     
  8. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Jo. Dein TippKick Spiel ist so langsam out.;)
     
  9. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Erste Versuche -

    Ständiges Schiedsgericht verhandelt im Juli über die "50+1"-Regel - Werksklubs aus Wolfsburg und Leverkusen sowie | Sport | Deutschlandfunk
     
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Denke mal, dass das olle Schiedsgericht da nix zu melden hat - das landet irgendwann vor'm europäischen Gerichtshof.
     
  11. Detti04

    Detti04 The Count

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    Direkt nach dem Krieg hiess bei Preissler: im jugendlichen Alter von 24 Jahren. Wie gesagt, gute Jugendarbeit und so... Und was den Duisburger SV angeht: einfach mal die Tabellen der Oberliga West in den Dortmunder Meisterjahren '56 und '57 ansehen.

    Helmes kam uebrigens von so einem ruhmreichen Verein wie dem 1. FC Koeln nach Leverkusen - da ist es doch normal, dass man irgendwann mal international spielen wollte.
     
  12. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Und was willst du mir damit sagen? Dass Preißler ein Söldner war? Mein Gott, bei Kriegsende war er ohne Verein und wohnte noch dazu in Dortmund. Mit den Ergebnissen des Duisburger SV 12 Jahre später hat das ja wohl überhaupt nichts zu tun.

    Manchmal hab ich den Eindruck, bei dem Thema setzt bei dir irgendwie das Denken aus. :suspekt:

    Aber hier nochmal nur für dich. Und bitte achte auf das Fettgedruckte:

    "Schon die Mannschaft, die 1949 Deutscher Vizemeister wurde, bestand zu guten Teilen aus früheren Jugendspielern, die etwa 1939 gegen Schalke 04 Westfalenmeister wurden,[21] und auch fast alle Mitglieder der Meistermannschaft von 1956 und ’57 waren Kinder des Ruhrgebiets, die entweder bereits als Jugendliche (beispielsweise Max Michallek, Helmut Bracht oder Herbert Sandmann) für den BVB aktiv waren oder zu Beginn ihrer Zeit als Senioren (unter anderem Willi Burgsmüller und Adi Preißler) zur Borussia stießen." (Borussia Dortmund)
     
  13. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Kleine Ergänzung: hier erzählt der elende Söldner Adi Preißler, wie es ihn nach Dortmund verschlug, nämlich aus den gleichen Gründen wie mich nach Málaga. ;)

    Schwatzgelb.de: Wie kam es 1946 zu ihrem Wechsel aus der Heimat ausgerechnet ins östliche Industriegebiet nach Dortmund?

    Preißler: Nach dem ich aus Rußland zurückgekommen war wurde ich in Minden stationiert. Dort habe ich meine Frau, ein Dortmunder Mädchen, kurz vor Kriegsende kennengelernt. Wir sind dann nach dem Krieg nach Dortmund - Husen gezogen.
    (Quelle)

    Übrigens geht aus dem gleichen Interview hervor, dass er auch gar nicht bei dem Duisburger SV spielte, der später recht erfolgreich war, sondern bei dem weit weniger bekannten Verein Duisburg 1900 (der letzte dieser Liste).

    Sorry, aber diesmal hast du es mir wirklich extrem leicht gemacht, alle deine "Argumente" zu entkräften. :floet:
     
  14. Detti04

    Detti04 The Count

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    "Trotz aller Bekenntnis zum BVB wechselt Preißler von 1950 bis 1952 kurzfristig zu den Preußen aus Münster. "Damals erlag ich einem Angebot, der mir einen besseren Arbeitsplatz bringen sollte", erinnert sich der früher als technischer Angestellter arbeitende Mittelfeldspieler. Er wird mit Hilfe des damaligen Preußenpräsidenten und Bauunternehmer Overmann Tankstellenpächter.

    [...]

    Das zweite Jahr bei Preußen Münster brachte nicht mehr den erwünschten sportlichen und beruflichen Erfolg und so entschloß sich Adi Preißler 1952, obwohl er einen neuen Vertrag bei Preußen Münster unterschrieben hatte, nach Dortmund zurückzukehren."

    In der Tat, 1A-Soeldnermentalitaet. Die Quelle dazu ist wiederum schwatzgelb.de.

    (Das mit den Duisburger Vereinen ist aber tatsaechlich interessant.)

    ---

    An Deinen Postings der Marke "Helmes ist charakterlos, weil er nach Leverkusen ging" und "Leverkusen und Wolfsburg sind verwerflich" stoert mich, dass sie aehnlich sinnvoll sind wie "Alles Schlampen ausser Mutti". Da zieht auch der Verweis auf die angebliche Tadellosigkeit von Mutti nichts, denn diese existiert eben nur angeblich. Im konkreten Fall der Mutti BVB haben wir gesehen, dass also schon die erste Meistermannschaft zur (vermutlich wichtigeren) Haelfte aus Spielern bestand, die erst als Erwachsene zum BVB kamen und auch damals allesamt schon Lizenzspieler waren; im Fall Preissler haben wir gesehen, dass sein Wechselverhalten eindeutig Andy-Molleresk war. War da glaubt, dass alle Spieler damals aus Liebe zu Dortmund oder zum BVB bei eben selbigem gespielt haben, der glaubt das eben nur. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Zwischen Mutti und den Schlampen gibt es keinen Unterschied.
     
  15. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Eben nicht. Aber da du anscheinend sehr begriffsstutzig bist, kann ich es dir gerne zum dritten Mal zitieren:

    "...und auch fast alle Mitglieder der Meistermannschaft von 1956 und ’57 waren Kinder des Ruhrgebiets, die entweder bereits als Jugendliche (...) für den BVB aktiv waren oder zu Beginn ihrer Zeit als Senioren (...) zur Borussia stießen."

    Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass einer dieser Spieler, nämlich Adi Preißler, zwischenzeitlich zwei Jahre in Münster spielte.
     
  16. Detti04

    Detti04 The Count

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    Was zum Teufel ist daran so schwer zu begreifen? Noch mal ausfuehrlich:

    Torwart Heinrich Kwiatkowski: geboren 1926, spielte bis 1950 auf Schalke, dann 2 Jahre bei RWE, kam 1952 zum BVB => Alter bei Verpflichtung durch den BVB: 26
    Torschuetze Kelbassa: geboren 1925, spielte bis 1952 bei STV Horst-Emscher, dann 1 Jahr Preussen Muenster, nochmal ein Jahr Horst-Emscher, kam 1954 zum BVB => Alter bei Verpflichtung durch den BVB: 29
    Torschuetze Niepieklo: geboren 1927, kam 1951 von Castrop 02 zum BVB => Alter bei der Verpflichtung durch den BVB: 24
    Torschuetze Preissler: haben wir im Wesentlichen schon abgehandelt: geboren 1921 und kam nach dem Krieg zum BVB => Alter beim Debuet fuer den BVB: (mindestens) 24 (und er wechselte mit 29 sogar nochmal weg)
    Schlebrowski: geboren 1925, spielte nach dem Krieg zunaechst in Wanne-Eickel, wechselte 1951 zum BVB => Alter bei der Verpflichtung durch den BVB: 26

    Gut, nun kannst Du natuerlich gerne den "Beginn ihrer Zeit als Senioren" ins jugendliche Alter von 24 Jahren datieren... Der Status des Vertragsspielers wurde in Westen und Norden Deutschlands 1949 eingefuehrt, d.h. mit (eventuell) Ausnahme von Preissler kamen alle diese Spieler als Vertragsspieler zum BVB.

    Das da oben ist die halbe Mannschaft der Meisterschaftsendspiele '56 und '57. Auf die andere Haelfte moegen Deine gefetteten Aussagen zutreffen, nur: "die Haelfte" ist nunmal ziemlich weit weg von "fast alle". Demnaechst heisst es dann noch, dass "fast alle" CL-Sieger '97 echte Dortmunder waren, weil Zorc, Klos und Ricken neben den wirklich wichtigen Leuten Sammer, Moeller, Kohler, Riedle und Chapuisat spielen durften...
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juni 2011
  17. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Warum beschränkst du dich eigentlich immer nur auf den Torwart und die Torschützen? Die anderen Spieler spielten keine Rolle, oder was? Und auch was deine Beispiele betrifft: einen Spieler von einem unterklassigen Verein wie Castrop 02 zu verpflichten, ist schon ein gewaltiger Unterschied, als von einem renommierten Profiverein, der auch noch ausgerechnet der verhasste Lokalrivale ist.

    Außerdem kannst du das mit dem Alter absolut nicht mit heute vergleichen, wo die Spieler schon als Jugendliche professionell gescoutet werden. Die meisten dieser Spieler waren in ihrer Jugendzeit als Soldat im Krieg, also begann ihre Seniorenlaufbahn wesentlich später.

    Übrigens: auch dass die Borussia in den 90ern mit Zorc, Klos und Ricken drei echte Dortmunder in ihren Reihen hatten, war für die Zeit in der Bundesliga wohl ziemlich einmalig. Und an diese "Tradition" knüpfen sie ja inzwischen mit Großkreutz, Götze & Co erfreulicherweise wieder an. :)
     
  18. tob05

    tob05 Active Member

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    Über den Wechsel würde ich mich freuen^^