Was haltet Ihr von Obama?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Zidane10, 5 November 2008.

  1. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Ich hatte vergessen, den Satz mit ´nem Augenzwinkern zu versehen.
     
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  3. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Wenn man sich übrigens mal anschaut wieviel Stimmen die beiden bekommen haben, dann sieht man, das Obama auch nur bei 52% liegt. Das obama so haushoch gewonnen hat, liegt also nur am amerikanischen wahlsystem und spiegelt nicht seinen rückhalt in der bevölkerung wieder.
     
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    so, jetzt hab ich obama ja auch mal im fernsehen gesehen und was soll ich euch sagen, mich hat er irgendwie an klinsmann erinnert!
     
  5. theog

    theog Guest

    wieso? hat er Buddhas fuer das Weisse Haus bestellt?:zahnluec::D
     
  6. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    :top: passende Aussage.

    Ich hoffe nur das es bei ihm mehr ist als heisse Luft.
     
  7. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    ich dachte, der sei moslem!
     
  8. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Wer, Buddha? :zahnluec:
     
  9. theog

    theog Guest

    Ne, Buddha ist ein Amerikaner...:zahnluec:
     
  10. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Der Rückhalt Obamas in der amerikanischen Bevölkerung ist nicht an irgendwelchen prozentualen Zahlen der Gesamtstimmen abzulesen. In Amerika gilt "The winner takes it all" und daraus ergibst sich das amerikanische Völk mit großer Mehrheit ihrem Präsdidenten folgt. Es wird der große Schulterschluss geübt. Im Fall Obama mit Ausnahmen bestimmter Gruppierungen in den Südstaaten, die durchgeknallt sind.
    Das konnte man beim Wahlabend sehen als McCain Größe zeigte und ehrlich ("america has spoken") nicht nur die Niederlage eingestanden sondern auch dieHöhe ("america has spoken clearly")und seiner Parteifreunde aufgefordert hat jetzt Obama rückhaltslos zu unterstützen.

    Was passiert in Deutschland im Falle einer Niederlage gemacht. Es wird um den heißen Brei geredet, dass man doch die besseren sei, nur die Wähler nicht richtig erreicht habe, dann wird das Ergebnis statistisch schöngeredet, der Gegner veralbert usw.
     
  11. Junker

    Junker Altborusse

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    Stimmt, ich fands auch sehr beeindruckend von Mc Cain. ich bin sehr gespannt, wie Obama die heissen Eisen Afgahnistan, Guatanamo und Irak anpackt und wie er mit der desolaten Wirtschaft umgeht. Die Durchgeknallten fürchte ich
     
  12. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Ich denke Obama macht jetzt eine Schockwelle durch bei der Machtübergabe im weißen Haus. Welche Gruppen da rumschwirren und wer alles wie oft am Tag was will. Da sind schon mal 50% Illusionen weg. Aber auf der anderen Seite schätze ich ihn auch als ein richtiges Arbeitstier ein, der am Ende doch noch Zeit für 20 % seiner Visionen hat.

    McCain:
    Man mußte fast wehmütig werden, wenn man bedenkt, dass Mc Cain in den anerikanischen Vorwahlen gegen Bush vor 8 Jahrenfast uneinholbar in Führung lag und dann doch noch durch eine Schmutzkampagne von Bush überrundet wurde. Dann hätten wir jetzt 8 Jahre McCain hinter uns und Amerika wäre nicht in einem desolaten Zustand. Bush war ein Unfall. Ich glaube nicht einmal, dass er blöd oder böse oder sonst was war, was immer so leichtfertig dahergeredet wird. Ich glaube der wollte eigentlich nicht ins weiße Haus und ist von seinem Vater dareingedrängt worden. Deshalb hat er sich ja auch blind auf diese dunklen Typen wie Cheney und Wolfowitz verlassen, die ihre böses Spiel getrieben haben und Powell und Rice an die Wand gedrückt haben. Der Bush würde am liebsten auf seiner Farm Bäume fallen, hat er wahrscheinlich auch oft gemacht. Ich fnde, dass er gerade mehr Dreck abkriegt, als er verdient. Aber er hat eben die falschen Männer gewähren lassen. Bush ist ein Charimatiker, aber ungeeignet für die Politik, talentiert für das Showgeschäft.
     
  13. Junker

    Junker Altborusse

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    Ziemlich langer Unfall gelle. Ich muss mich aber mal um die Hessenwahl kümmern, denn es sieht nach weiteren Jahren mit Koch aus und nach ner SPD, die garnicht mehr auf die Beine kommt. Himmel hilf
     
  14. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Ich bin nicht sicher, ob dieser "The winner takes it all"-Schulterschluss immer so gilt. Beim letzten Wahlsieg Bushs war ich auf Reisen und habe dabei viele (zumeist jüngere) Amerikaner getroffen und gesprochen. Den Meisten schien der Wahlsieg damals eher ein wenig peinlich zu sein.

    McCains Auftreten fand ich auch beeindruckend.
     
  15. DarkGiant

    DarkGiant Active Member

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    Ja, das Verhalten von McCain war große Klasse und ich fand es auch ziemlich ueberraschend.

    Ansonsten, bin ich absolut froh, dass Obama gewonnen hat. Meiner Meinung nach ist er die weitaus bessere Alternative. Dennoch darf man gewiss keine Wunderdinge von ihm erwarten, der Messias wird er wohl kaum sein. Die Scheiße, die Bush in 8 Jahren angerichtet hat, kann auch er nicht wettmachen..
     
  16. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Mc Cain wäre auch ein guter Präsident gewesen. Das war alles andere als der typische Republikaner, Mc Cain ist ein sehr liberaler Politiker

    Mir war der Ausgang egal.
     
  17. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    In einigen republikanischen "Reizthemen", wie freier Zuganz zu Waffen (Pro) oder Abtreibung (Kontra) vertrat McCain klassische konservative Positionen. In manchen anderen Bereichen war sein Wahlprogramm dem Obamas gar nicht so unähnlich.

    hier eine Übersicht: McCain gegen Obama: Die Programme im Vergleich | RP ONLINE
     
  18. DarkGiant

    DarkGiant Active Member

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    Ja, das ist mir bekannt und ich bin ebenfalls der Ansicht, dass McCain von den Republikanern noch eine der am wenigsten konservativen Loesungen gewesen waere. Dennoch war Obama fuer mich die weitaus bessere Loesung, insbesondere z.B. in den beiden von dir angesprochenen Punkten ist meine Meinung so wie bei Obama ;)

    Bei Spiegel gabs so einen Wahl-O-Mat, wo man mal testen konnte, inwiefern man mit den Kandidaten uebereinstimmt. Das Ergebnis fiel bei mir 12:4 pro Obama aus.
     
  19. schroed2

    schroed2 Berufsschweiger

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    du meinst die Leute, die sich mir (und auch anderen Bekannten/Kollegen) in den letzten acht Jahren irgendwo im Ausland wie folgt vorgestellt haben:

    "Hi, I am Bill/Dick/Cindy/whatever. I am from the States. I did NOT vote for him"
     
  20. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    :top:

    Es hat ohnehin keiner von 100 % Schulterschluss gesprochen. Aber Obama hat jetzt erstmal den Bonus der Neuanfanges, während Bush da in seine zweite Amtszeit ging und die Umständer der Wahl auch nicht so appetiltich waren.

    Aber vielleicht wollte er auch nur sagen, dass er schon mal in den "Staaten" war.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 November 2008
  21. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    das war hier in D-Land doch auch jahrelang so. alle fanden Kohl scheiße, aber gewonnen hat er trotzdem immer. doch dann kam schröder, aber die freude wärte auch nicht lange! :D
     
  22. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Er gilt zumindest die Wahlmänner betreffend.
    Es werden dort wo Demokraten gewonnen haben nur demokratische Wahlmänner losgeschickt und andersrum.
    Ausnahmen bilden da nur Maine und Nebraska.
     
  23. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Darum ging es hier aber nicht!
     
  24. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Genau die.

    Das ist genauso wie hier z.B. mit Dschungelcamp. Das hat auch angeblich immer keiner gesehen (oder höchstens mal beim zappen) und trotzdem hats Mörder-Einschaltquoten.:)
     
  25. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Das verstehe ich nicht. Das mit dem Dschungelcamp wäre ja gerde der umgekehrte Fall. Dann hätten die Amerikaner dich ja alle angelogen und auch Bush gewählt, und somit wäre der Schulterschluss noch größer und deien Aussage noch widersinniger:floet::floet:
     
  26. schroed2

    schroed2 Berufsschweiger

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    ein passenderes Beispiel wäre da eher die Frage, wer wie oft zu McD, Burger King etc. geht. In den USA ist das meistens recht offensichtlich und wird nicht wie häufig hierzulande abgestritten...mein Eindruck war auch eher der, dass das richtig ernst gemeint war (einige der Gesprächspartner sind spätestens nach 9/11 und dem, was danach kam, freiwillig ins Ausland gegangen...).


    es wird gerade in D gerne unterschätzt, dass die amerikanische Gesellschaft in vielen Bereichen viel weniger homogen und viel mehr gespalten (und häufig extrem intolerant gegenüber anderen Meinungen) ist als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Insofern ist für mich die eigentliche Sensation, dass Obama Staaten wie Virginia, North Carolina und Indiana gewonnen hat, die seit dem zweite Weltkrieg nur ein- oder zweimal von den Demokraten gewonnen wurden und in denen bis heute gewisse "Traditionen", bei denen die Hautfarbe eine grosse Rolle spielt, stark vertreten sind.
     
  27. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Ich meine schon auch, dass die Leute mit denen ich damals nach der Wahl sprach das ernst meinten. Gerade nach dem zweiten Bush-Wahlsieg waren die USA außerordentlich gespalten. Einen "Schulterschluss" gab es absolut nicht, sondern eine große Anzahl von Amerikanern, die eher entsetzt über die zweite Amtsperiode waren.

    Erstaunlich fand ich auch, dass sich Obama sogar in der "Seniorenresidenz" Florida durchsetzen konnte.
     
  28. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Wobei das gar nicht so erstaunlich ist. In Florida gibt es genügend Alt-Demokraten-Potential, nicht umsonst war das der in jeder Hinsicht umstrittene Staat bei Bushs erstem Wahlsieg.

    Ich sehe es so, daß Obamas Erfolg nicht an den tatsächlich umgesetzten Neuerungen gemessen werden darf, sondern inwieweit er die Denke im der die Welt prägenden Wirtschaftsmacht ändern kann.
    "Werte schaffen" ist da die Aufgabe.
     
  29. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Reden kann er ja, und deshalb war seine Amtseinführungsrede auch recht kurzweilig - wobei ich nicht alles mitverfolgt habe. Die Zuschauer vor Ort schienen jedenfalls tief bewegt und beeindruckt gewesen zu sein.

    Natürlich waren viele große Worte dabei, wie Hoffnung und Gottes Hilfe, die man immer bei diesen Gelegenheiten immer hört. Aber er sprach auch ohne Umschweife die ernsthafte Situation an, in der sich die USA und die Welt befinden.

    Denkbar ungünstiger könnte sein Start ins Präsidentenamt unter diesem Gesichtspunkt kaum sein. Dazu kommen Afghanistan, Irak, Palästina, die Umweltprobleme - in seiner Haut möchte ich jedenfalls nicht stecken.

    Trotzdem: wenn Stil auf Inhalt schließen lässt, dann könnte das schon was werden mit ihm. Anders als frühere beliebte Präsidenten, die auch Stil hatten (wie z.B. Kennedy), ist Obama zudem weit weniger Lebemann, er strahlt eher eine gewisse Strenge aus, auch sich selbst gegenüber.

    Vielleicht wirkt er deshalb (noch) so glaubhaft, und vielleicht gab es auch deshalb so wenig Reibungen mit der scheidenden Administration in den letzten Monaten. Selbst Bush scheint ihm ja Sympathien entgegenzubringen.

    Wobei der nach den Turbulenzen der letzten Jahre sicherlich froh ist, dass er jetzt endlich wieder das machen kann, womit er nie hätte aufhören sollen, nämlich sich seiner Ranch und seinem Privatleben zu widmen... :rolleyes:

    Denn egal ob Obama wirklich der Heilsbringer ist, für den ihn viele halten: einen Grund zum Feiern gibt es heute allemal, nämlich dass die acht unsäglichen Jahre unter dem hirnlosen Cowboy endlich vorbei sind! :huhu: :prost:
     
  30. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Und dafür sorgen, daß ihm wieder ein Engel erscheint.

    Obamas größtes Problem wird sein: Jemand, von dem man nichts erwartet, kann einen nicht enttäuschen. Bei ihm hat man fast das Gefühl, er sei dahingehend der Messias.

    Wenn seine in den letzten Monaten Ziele nur zu 20% umgesetzt werden, ist schon viel erreicht.
     
  31. Markus

    Markus Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.

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    "Heil Dir neuer Führer der Welt!" :hail:

    :nene:
    Was hier die deutschen Medien (alle!) mit der Amtsführung eines fremden Staatsoberhauptes veranstalten, ist einfach nur lächerlich.




    Aber dennoch: Gut, dass er jetzt dran ist, Bush weg ist! :top: