Was den Amis ihre Waffen, ist den Deutschen ihre

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von GaviaoDaFiel, 8 Mai 2013.

  1. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Wie die Entwicklung in Gesamtdeutschland ist, weiß ich nicht. Und vielleicht waren es auch mal mehr, aber unlimitierte Streckenabschnitte gibt es zumindest Gebietsweise noch genug.

    Finde aber jetzt auch den GrünenAnsatz nicht so verkehrt. An sich isses mir aber egal, finds auch gut, wenn mal nicht zu restriktiv gehandelt wird.
     
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  3. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    viele unterschätzen die zeitersparnis beim schnellfahren.
    wenn du nachts mit einer komfortablen reisegeschwindigkeit von 200-220 über die autobahn gleitest, legst du schöne kilometer zurück ohne zu rasen.
    also autofahren ohne geschwindigkeitsbegrenzung ist schon schön. (besonders, wenn wenig angsthasen unterwegs sind. ;))

    wenn ich allerdings heute mit dem ICE von berlin nach hannover 100 min. (285 km) oder von berlin nach dortmund 3 h 20 min. (500 km) brauche - und das sogar tagsüber, also zu zeiten mit richtigem straßenverkehr, ziehe ich die DB vor.
    erstens bin ich schneller und zweitens reise ich bequemer mit der bahn, hab mein laptop dabei und kann was trinken.

    achja, umweltschonender ist es auch noch.
     
  4. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Es gibt ja auch sicher keine Statistik über Unfall- und Opferzahlen, aufgeschlüsselt nach Bereichen mit und ohne Tempolimit. Also kann man gar nix zuordnen, nur mit dem Hinweis es war auf der Autobahn. Da müsste man schon wissen was erlaubt war.
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Den "Selbstversuch" kann ja jeder mal selbst durchführen: Mit Vollgas, wo es nur geht, über, sagen wir mal, 300km die Autobahn entlang und dann die gleiche Strecke mit max. 130km/h Spitze zurückgelegt.
    Besonders hoch wird die Zeitersparnis nicht ausfallen.
     
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  6. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    So wie meine weihnachtliche Fahrt, Heiligabend ab 22 Uhr :D Da war minutenlang kein anderes Auto zu sehen, nicht mal auf der Gegenfahrbahn. Wetter war gut, warum also schleichen müssen und statt 4 Stunden sieben brauchen?
    Richtung Hamburg, Duisburg, Berlin, Hannover... immer. Erst recht wenn es an einem Tag hin und zurück geht wie kürzlich.
     
    pauli09 und NK+F gefällt das.
  7. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Normalerweise nicht, also tagsüber auf den meisten Strecken.

    Spätabends und nachts sieht es anders aus, ist meine Erfahrung.
     
  8. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    7 Stunden a 130 km/h macht 910 km. Für die Strecke in 4 Stunden musst du ne Durchschnittsgeschwindigkeit von 230 km/h haben. Das schaffst du ohne sämtliche Geschwindigkeitsbegrndzungen zu ignorieren?
     
  9. klopp <3

    klopp <3 Active Member

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    Die Argumente pro Tempolimit leuchten mir teilweise ein.
    Ziel muss es sein die deutschen Autobahnen flächendeckend mit elektronisch steuerbaren Streckenlimits auszustatten. Diese haben erwiesenermaßen den besten Effekt auf den Verkehrsfluss. Wenn fast niemand auf der Autobahn unterwegs ist spricht nichts gegen kein Tempolimit. Das ist aus meiner Sicht der beste Kompromiss. Damit löst man das Thema CO2-Austoß und das rumgeheule wegen großen Motoren zwar nicht, aber es sind halt auch nur ein paar % der Deutschen denen diese Themen wichtig sind (nämlich die Grünen-Wähler).
     
  10. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    von mir aus 6. Wobei man mehr Pausen machen muss, wenn man länger fährt. Und seit wann geht es um 130?
     
  11. Detti04

    Detti04 The Count

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    Im von Sperber verlinkten Artikel steht doch:

    "[...] Die Anzahl der Verkehrstoten ist auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit um 28 Prozent höher als auf Strecken, auf denen nicht gerast werden darf. [...]"

    Und was die Zahl der unlimitierten vs. limitierten Kilometer angeht hilft uns ZEIT ONLINE :

    "Grundsätzlich gilt auf deutschen Autobahnen immer die empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde, auch wenn kein Tempolimit vorgeschrieben ist. Deren Über- oder Unterschreitung kann im Fall eines Unfalls eine Teilschuld bedeuten. Diese Regelung betrifft etwa die Hälfte des circa 13.000 Kilometer umfassenden Autobahnnetzes. Für ein Drittel der Autobahnabschnitte gilt hingegen bereits eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung.


    Auf den übrigen rund 2.000 Kilometern besteht ein sogenanntes situatives Tempolimit, das sich nach den jeweiligen Verkehrs- und Witterungsbedingungen richtet. [...]"
     
  12. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Geht ja um Tempolimit generell, ich halte 130 für sinnvoller als 120. Aber die genaue Zahl ist jetzt auch nicht entscheidend.
    Ich halte eine Zeitersparnis von 2-3 Stunden da eben für extrem unwahrscheinlich. Zumal die wenigsten wohl solche Strecken fahren, insbesondere zu passender Tageszeit, wo das überhaupt theoretisch möglich ist. Von daher nicht wirklich relevant.
     
  13. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Na klar, wer keine Grünen wählt, dem ist die Umweltverschmutzung völlig egal.
     
  14. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Danke, hatte ich übersehen. Wenn das so ist, ok. Aber dann würde vielleicht auch ein situatives Tempolimit helfen.

    Das ein Tempolimit übrigens das Kauf- und Herstellerverhalten ändert, wie im Artikel behauptet, möchte ich mal bezweifeln. Oder fahren im Ausland nur Kleinwagen?
     
  15. Detti04

    Detti04 The Count

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    Abgesehen davon zeigt die Entwicklung des Threads natuerlich schon sehr schoen, wie irrational die Deutschen in Bezug aufs Tempolimit sind. Da wird noch der letzte Einzelfall als Beleg fuer die Widersinningkeit eines solchen Limits rausgekramt, ganz nach dem Motto "Natuerlich muss jeder das Recht auf eine Waffe haben, denn als vor 5 Jahren bei mir eingebrochen wurde, konnte ich die Taeter mit meiner Waffe verscheuchen."

    Dabei ist das Argument pro Tempolimit ganz einfach: Die Energie eines in Bewegung befindlichen Koerpers geht mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Das hat diverse Konsequenzen, u.a.

    - Der Energieverbrauch waechst ebenso quadratisch
    - Im Falle eines Unfalls muss die quadratisch gewachsene Energie abgebaut werden -> mehr kaputt und Matsch allerorten
    - Fuer eine unlimitierte Autobahn, die dasselbe Sicherheitsniveau bieten soll wie eine limitierte Autobahn, muss (so vermute ich mal) ein deutlich groesserer bautechnischer Aufwand getrieben werden; wuerde mich nicht wundern, wenn das u.a. einen groesseren Flaechenverbrauch nach sich zieht
     
  16. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nu. Die ersten beiden Argumente sind für mich keins.

    Denn da wird imemr wieder heftig gegen entwickelt. In mehr Sicherheit, Masse, und Energie abbauende Systeme.

    Denn (offenbar) ist es auch Fakt, dass gerade auf den Autobahnen die Verkehrsopfer in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind. Und das auch ohne Tempolimit. Auch im Vergleich zu anderen europäischen Staaten steht Deutschland offenbar auch ohne die Tempo-Drossel gar nicht so schlecht da. Nur mal als Beispiel: Frankreich hat weit weniger Einwohner, ein weit weniger dichtes Strassennetz, ein Tempolimit auf den Autobahnen und trotzdem in etwa gleich viele Verkehrstote. Aber klar. Die fahren ja auch nicht Autobahn, weil es zu teuer ist. Im Vergleich mit Italien, Polen (!) und Spanien siehts ähnlich aus.

    Verkehrstod

    Das dritte allerdings ist eins, aber in abgewandelter Form. Weniger Sicherheits-"Erfordernisse" kosten schlicht weniger Geld. Sowohl bei der Herstellung und Wartung der Autobahnen als auch bei den Fahrzeugen selbst. Allerdings ist akum anzunehmen, dass der Gesetzgeber Sichheitsstandards abbauen würde, wenn es ein Tempolimit geben würde. Das ist beim Wähler schlicht ebenso nicht durchzusetzen.
     
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  17. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Das ist noch viel zu milde. So ein Typ hat für die nächste 5 Jahre nichts mehr auf einer Autobahn zu suchen. Es müsste konsequent durchgegriffen werden und zwar gleichzeitih am Geldbeutel und im Fahrverbot. Klare Ansagen und flächendeckendes Durchgreifen.
    Vor vielen Jahren wurde man nur von Porsche und Co wie blöd überholt heute sind es schon Passats Kombis, die links durchbrettern. Solche Menschen haben ein Schraube locker, sind hinrissig, die sind nicht belehrbar, nur mit strikten Sanktionen in Schacht zu halten-

    Und das alles nur, damit die Autokonzerne teure leistungsstarke Motoren auf den Markt bringen dürfen/können/ wollen, die die Gehirnamputiuerten kaufen und dann ihre Mitmenschen in Gefahr bringen dürfen. ( " Ich habe den Wagen heute mal richtig ausgefahren" und so dämliche Sprüche). Hier kann man den wunderbar den Charakter von Menschen erkennen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Mai 2013
  18. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Weiß nicht wo du Irrationalität erkennst. Ich finde das hier recht rational. Ich suche nämlich nach Argumenten dafür wie dagegen. Anderswo gibts z.B. mehr Tote pro gefahrenem Kilometer. Der CO2-Ausstoß sinkt nicht nennenswert.

    Ganz offensichtlich waren in den vergangenen Jahrzehnten ganz andere Faktoren für einen eklatanten Rückgang der Verkehrstoten von Bedeutung.

    Grundsätzlich schnelles Fahren überall zu verbieten fände ich viel irrationaler als es dort zu erlauben wo es möglich ist. Sonst kannst du auch das Schwimmen verbieten. Ist nämlich gefährlich (ok, das war jetzt unsachlich aber vielleicht verstehst du was ich meine).

    Irrational ist weiterhin der Vergleich mit amerikanischem Waffenrecht.
     
  19. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    BU, ich versteh deine Argumentation nicht. Weil Frankreich geringere Sicherheitsstandards hat, ist eine erhöhte Unfallgefahr bei hoher geschwindigkeit belanglos?
    Und die Sache mit dem Energieverbrauch ist kein Argument für dich, weil es einfach so ist?
     
  20. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Es geht doch um die Gefährdung anderer!
    Der Vergleich mit den amerikanischen Waffenrecht ist doch sehr passend. Wer kennt ihn nicht den Typ Autofahrer, der sobald er hinter dem Lenkrad sitzt eine Waffe entsichert. Ganz egal, ob da 3 oder 4 Mitfahrer im Wagen sitzen, ab jetzt mache ich die Gesetze.

    Zudem muss man bedenken, dass der Amerikaner, der in ländlichen Gebieten wohnt, eine Waffe dringend benötigt , sei es nur wegen wilder Tiere, ein schnelles Auto braucht niemand zum Überleben.

    Die Geschwindigkeitsfanatiker können doch am Nürburgring oder wo auch immer ihrer Lust frönen, oder vom mir aus kann man auch ein paar Extrastrecken mit angschelossenen Friedhof für die Hirnis bauen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Mai 2013
  21. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der Energie"verbrauch" steigt nicht mit der Geschwindigkeit an?
     
  22. Schröder

    Schröder Problembär

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    Naja, ich setze da bei einigen schon auf einen gewissen Lerneffekt. Mir geht´s nicht um Rache an den Vollhonks, sondern um Einsicht. Und jemandem für 1 Jahr sein "Spielzeug" wegzunehmen, dürfte doch für ein Umdenken sorgen, zumindest bei Ersttätern.

    Wer natürlich dann wieder beim Drängeln und Rasen erwischt wird, ist offensichtlich vom Charakter her nicht geeignet, ein Fahrzeug zu führen. Da sind dann auch längere Sperren und Nachschulungen bzw. MPU angesagt.
     
  23. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Darf ja auch jeder den Gang fahren der ihm gefällt, oder daheim heizen wie er will.
     
  24. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    fragt sich nicht mehr, wer hier dogmatisch ist. Derjenige, der mit Tempolimits leben kann wo sie sinnvoll oder gar notwendig sind oder der, der sie konsequent überall und immer fordert.

    nur weil ich ab und zu schnell fahren möchte bin ich doch kein Geschwindigkeitsfanatiker..
     
  25. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.

    Da ja jetzt häufiger Frankreich angeführt wurde: Da ich beruflich regelmäßig dort fahre, hier mal meine Einschätzungen / Erfahrungen:

    1) Die Begrenzungen werden regelmäßig, sowohl innerorts, als auch außerorts (hier sowohl auf der Landstraße als auch auf der Autobahn) geflissentlich missachtet. Gleiches gilt auch für Luxemburg. Da die für die Geschwindigkeitsmessungen auf kommunaler Ebene zuständige Police adminsitrative massiv personell unterbesetzt ist, genau wie die für die überkommunalen Straßen zuständige Gendarmerie, sind die Geschwindigkeitskontrollen bei weitem nicht so flächendeckend wie hierzulande und beschränken sich meist auf stark befahrene Strecken und hier auf bekannte Unfallschwerpunkte. Ergo ist hier eine erzieherische Funktion nicht wirklich gegeben. Hinzu kommt die Mentalität, dass ein Geschwindigkeitsverstoss eher als ziviler Ungehorsam denn als Straftatbestand verstanden wird.

    3) Der Ausbau auf den französischen Autobahnen mit ihren Beschränkungen ist weitestgehend mit dem der deutschen vergleichbar in Hinblick auf die Sicherheitsausstattungen. Wo ich persönlich die Unfallschwerpunkte sehe, ist der Bereich der routes départementales und communales, also der Straßen, die in die Verantwortung der Gemeinden und Kreise fallen. Und hier ist der Zustand katastrophal, befestigte Fahrbahnränder sowie Markierungen sind Mangelware, eine Fahrbahnbreite von unter 4 m Standard und von den Schläglöchern will ich erst gar nicht reden. Und dennoch kann es einem passieren, dass man bei Tempo 70 auf einer sehr schmalen und schlecht ausgebauten Straße und geltenden 90 Stundenkilometern mit etwa 100 Sachen überholt wird.
    3) Die Hauptursache in Frankreich was Unfalltote anbelangt ist Alkohol. Trotz der 0,5 Promille, die drüben gelten (inklusive Fahrverbot, egal ob ein Unfall verursacht wurde oder nicht) fahren viele mit "Dampf". Ein Hintergrund ist, dass es immer noch (wenn auch nicht mehr so verbreitet wie noch vor 10 oder 15 Jahren) Usus ist, beim Mittagessen Wein oder Bier mit zu konsumieren. Auf die Alkoholproblematik wurde mit der Einführung der Mitführpflicht eines Alkoholtesters reagiert. Es finden regelmäßige Informationsaktionen im Rahmen von "Sicherheitstagen" statt, wo massiv über Unfallfolgen, speziell auch durch Alkohol verursacht, hingewiesen wird. Erzieherischer Effekt aus meiner Sicht bisher: Sehr gering.

    Für Luxemburg gilt übrigens mehr oder minder das Selbe.

    Was das Thema für Deutschland anbelangt: Ich persönlich ziehe eine Autobahngeschwindigkeit außerhalb von Beschränkungen von 120 - 140 vor. Das ist für mich was Verbrauch, Anspannung und Vorankommen anbelangt gemäß meiner Erfahrung optimal. Von daher würde mich ein generelles Tempolimit nicht sonderlich treffen. Dass hiermit aber eine Verbesserung der Umweltbelastung einhergeht - das wage ich eher zu bezweifeln, da sich a) ein signifikanter Teil sowieso nicht dran halten wird und b) für mich fraglich ist, dass durch die Begrenzung eine optimierte Verbrennung gegeben sein wird, was ich bei dem ein oder anderen Motortyp zu bezweifeln wage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Mai 2013
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nö. 30 km/h im 2. Gang verbraucht mehr Energie als 130 im 6.
     
  27. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Hab ich das so geschrieben?
    Dann - Nöö, natürlich nicht. Ich weiss gar nicht genau, wie hoch die Standards dort sind. Ich weiss nur, dass unsere ziemlich hoch sind. Und ich sehe, dass Frankreich ähnlich viele Verkehrstote, in Bezug auf Bevölkerung und Strassennetz sogar mehr als Deutschland hat. Und die haben auf den Autobahnen ein Tempolimit. Wohingegen ich aber auch weiss, dass in Frankreich offenbar der Maut-Kosten wegen weniger auf Autobahnen gefahren wird. Deswegen auch der Vergleich zu Italien, Polen und Spanien. Die liegen alle im selben Bereich wie wir. Und dass bei jeweils weniger Bevölkerung und nicht so ausgebautem Strassennetz.

    Irgendwie meine ich, kann es deswegen nicht an unseren Autobahnen und dem limitfreiem Fahren liegen, dass wir so dastehen, wie wir dastehen.

    Wobei ich natürlich auch einräume, dass wir möglicherweise noch besser dastehen, wenn wir ein Tempolimit hätten. DAS ist aber für mich auch das bisher einzige Argument, was man ernsthaft in die Wagschale legen kann.

    Weisst. Es war mal Luxus, 5 Gänge zu haben. Dann 6, jetzt 7. Wer mit 160 in den siebenten schalten kann und dann einen Energieverbrauch hat wie bei 60 im 4 Gang, so mal ganz beispielhaft, der belastet mit noch höheren Geschwindigkeiten die Umwelt auch nicht mehr als einer, der die 130 im 5. Gang abrollt.

    Höhere Geschwindigkeiten führen eben nur im selben Gang zu höheren (Momentan)Verbräuchen. Deswegen ist "Mehr Geschwindigkeit - mehr Energieverbrauch" kein tragfähiges Argument. Weil eben nicht präzise genug.

    Ungeachtet dessen, damit nicht der Eindruck aufkommt, ich würde mich da auf eine Seite schlagen: Mich würde ein Tempolimit ebenfalls, wie einige andere hier, fast überhaupt nicht treffen. Die Kilometer, die ich schneller als 140 fahre, oder eben 130, kann ich fast mitzählen.
     
  28. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Darauf wollte ich hinaus. Die Vergleiche mit anderen Ländern sind von zuvielen Faktoren beeinflusst, als dass sie aussagekräftig wären. Dass ein Tempolimit die Unfallgefahr reduzieren würde halte ich für sicher.


    Was passiert wenn die Leute mit 60 fahren spielt ja fürs Tempolimit keine Rolle. Der Vergleich ist hier 120/130 zu irgendwas deutlich höherem. Und da fahren die meisten momentan unabhängig von der Geschwindigkeit im 5. Gang (weil die meisten Autos gar nicht mehr Gänge haben). Und wenn man auf beide Fälle optimiert, würde ich auch davon ausgehen, dass am Ende bei 130 km/h weniger Sprit verbraucht wird als mit 160 oder 180 km/h. Wieviel das letztendlich ausmacht weiß ich nicht, ich vermute einiges, aber um das genau zu sagen fehlt mir das technologische Wissen.
     
  29. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    :D
    Darum geht's aber nicht; es geht darum, dass das gleiche Auto bei 200km/h mehr verbraucht als bei 130km/h und beides im 6. Gang gefahren.
    Fakt - unbestreitbar.
     
  30. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    ich finde, wir sollten hier einen unterschied machen zwischen "schnell fahren" und "drängeln und rasen".
     
    kleinehexe gefällt das.
  31. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    So isses. Die Autobahnen sind doch alle eh schon entschärft. Und die paar Teilstücke ohne Tempolimit sollte man so lassen.
    Von mir aus sollen die Strafen fürs Übertreten der Geschwindigkeit, fürs Drängeln usw............verschärft werden und die Straßen allgemein besser überwacht werden. Möglichkeiten dazu gibts schliesslich zur Genüge.
    Dann gehts noch schneller ans Geld bzw den Führerschein.