Videobeweis

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von Rehakles, 3 März 2008.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Man könnte es ja auf strittige Torraumszenen beschränken. Der vierte Schiri der eh nix zu tun hat, könnte vor einem Monitor sitzen, und wenn der eine wichtige Fehlentscheidung sieht (nicht ein falscher Einwurf oder sowas lapidares), könnte der dem Schiri signalisieren sich die Szene auf dem Monitor anzuschauen. Der Schiedsrichter, würde dann sein Urteil bestehen lassen, oder zurücknehmen.
    Die meisten Spiele würden weiterlaufen wie bisher, eine Fehlentscheidung wie bei FCB vs. Augsburg würde damit aber eingeschränkt, bzw. ließe sich damit abstellen.
     
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  3. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    Ist nicht machbar weil nicht durchführbar (was Spiel Situationen angeht.
    Beispiel: Der Stürmer wird steil geschickt und dann kommt der unberechtigte Abseitspfiff.
    Wie soll das Spiel dann fortgeführt werden? Müssen dann alle wieder in ihre Ausgangsposition zurück und der Stürmer darf nochmal dem Ball hinterherlaufen oder wie oder was?
     
  4. Ostmiez

    Ostmiez Fußballgott a.D.

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    :opa::opa::opa::opa::opa::opa::opa: Dem der sich dumm stellt und von nichts weiß
     
  5. Schröder

    Schröder Problembär

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    Die größte Frage ist doch, wie soll das Spiel weitergehen, wenn zu unrecht etwas abgepfiffen wurde?
    Mal angenommen, ein Spieler wäre allein auf das Tor zugerannt und dann wird wegen Abseits zurückgepfiffen. Der Videobeweis wird gefordert und siehe da, es war kein Abseits. Was nu? Die Spielsituation wird sich kaum nachstellen lassen.

    Edit: Uwe war schneller....

    Drollig wird´s ja auch, wenn ein Stürmer bei einem Zweikampf im Strafraum zu Boden geht und der Schiedsrichter lässt weiterlaufen. Im Gegenzug fällt dann ein Tor. Jetzt wird der Videobeweis gefordert und siehe da, es war ein Foul an dem Stürmer. Tor aberkennen und dann Elfmeter auf der anderen Seite? Kannste den Leuten im Stadion wohl kaum verklickern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 September 2015
  6. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Da sprecht ihr natürlich ein Problem an. Daher sagte ich ja auch das es hier klare Vorgaben geben muss. Das Spiel laufen lassen, währenddessen die Situation prüfen und dann evtl. korrigieren ist dann wohl wirklich zu kompliziert. Würde aber ja bedeuten das man nur Situationen regeln kann mit denen das Spiel unterbrochen wurde. Das würde aber sicher auf wieder zu Diskussionen führen....
     
  7. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Niersbach: "Der führt doch nicht zum Erfolg. Es gibt jedes Wochenende fünf andere Szenen. Der Videobeweis wird aus meiner Sicht nicht kommen, weil es am Ende so viele strittige Szenen gibt"
     
  8. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Ein berechtigter Einwand. Im Grunde müsste dem Assistenten schon während der Situation durch technische Hilfmittel angezeigt werden, ob es Abseits ist oder nicht. Technisch wäre das sicher nicht unmöglich. Schwieriger wird's, wie gesagt, bei anderen Arten von strittigen Situationen (z.B. Foul oder nicht), die nicht objektiv messbar sind.
     
  9. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Magath ganz aktuell zum Thema:

    "Die Liste der spielentscheidenden Fehler der Unparteiischen ist schon wieder lang in dieser Spielzeit. Viel zu lang! Ein kurzer Blick auf den Monitor hätte genügt und für einen gerechteren Spielausgang in all diesen Fälle gesorgt."

    "Kritikern, die den Einsatz moderner Hilfsmittel weiterhin mit dem Verweis darauf ablehnen, dass auch mit Einsatz eines Videoschiedsrichters nicht 100 Prozent aller Szenen eindeutig aufgeklärt werden können, sei die Frage gestellt: Verzichten wir im Auto auf Gurt oder Airbag, weil auch sie Verkehrsopfer nicht gänzlich ausschließen können."

    Bundesliga: Magath zum Thema Videobeweis: Liste der Fehlentscheidungen "viel zu lang"

    Diese Saison zeigt tatsächlich, wie nötig eine technische Unterstüzung der Schiris ist.
     
  10. Nasci

    Nasci Member

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    Aufgrund der allein in dem letzten Spieltag aufgekommenden Fehlentscheidungen ist der Videobeweis nun langsam eine sehr ernste Überlegung wert.
    Auch Rettig hat sich zu dem Thema geäussert.
    Link
     
  11. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Pro Halbzeit nach US Vorbild ( NFL ) eine sog. challenge einzurichten wäre ein Vorschlag. Aber da käme ein neues Problem auf: Was passiert, wenn sich die challenge als unberechtigt herausstellt ? In der NFL bekommt man soviel ich weiss ein timeout abgezogen, aber was passiert im Fussball, wo es kein timeout gibt ? okay okay ich bin schon einen Schritt weiter, es geht ja zunächst mal um die Grundsätzlichkeit. Für den Videobeweis sprechen am meisten die irregulären Ergebnisse in Köln ( 0:1 gg. 96 ) oder in Stuttgart ( 1:0 gg. Ingolstadt ) oder zuletzt bei den Radkappen ( Schürrle zuletzt am Ball, also abseits, Ball kam nicht vom Gegner ).
     
  12. Nasci

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    Nehmen wir doch mal das Beispiel Feldhockey, da wurde es eingeführt und es funktioniert auch.
    So kompliziert wie in der NFL würde ich das garnicht machen.
    Man kann es auch einfacher lösen. Die Schiedsrichter sind sowieso über das Headset verbunden. Ein Videorichter brauch bloss eine Info dem Schiri geben, das passiert meist, dank der heutigen Videotechnik mit x Kameras, innnerhalb 30 Sekunden. Das ist sogar kürzer als die Diskussionsrunden auf dem Feld zwischen Schiedsrichter und angeblich benachteiligter Mannschaft.
    Aber warum verweigert sich man davor diesen Schritt zu gehen? Es ist mir ein Rätsel, das in der heutigen Zeit nicht die technischen Möglichkeiten genutzt werden.
    Einige kommen dann mit Traditionellen Fussball oder Wahrung der Erfindung Fussball.
    Da kann man aber dagegenhalten, mit der Unterstüzung der Schiedsrichterentscheidungen in einen immer schneller gewordenen Spiel mit größeren Anforderungen.
     
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  13. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Auf wessen Seite steht denn dann der Videorichter, wenn er die challenge fordert, bzw wie kommt er dazu sie zu fordern ? Da bin ich der Meinung, dass es dem Trainer obliegt, Einspruch Euer Ehren zu fordern. Im vorliegenden Fall Stöger oder Hasenhüttl oder Roger Schmidt. :weißnich:
     
  14. Nasci

    Nasci Member

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    Die Unpartigkeit eines Video- oder Schiedsrichters sollte wohl unangetastet bleiben. Somit gebührt immer noch dem Schieds - oder Videorichter eine aussagekräftige Entscheidung zu fällen.
     
  15. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Das schon, aber wer fordert sie ein ? Kann ja nur der vermeintlich benachteiligte Trainer sein, also sicherlich nicht der Oberschiri. :weißnich:
     
  16. Nasci

    Nasci Member

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    Beim Feldhockey, was sich bewährt hat, ist es der Trainer.
    Mittlerweile wird der Videobeweis in 8 Sportarten angewandt, aber in den finanzhohen Fussball nicht. Da werden Entscheidungen, die eine enorme Tragweite haben könnten, vom Titel bis zum Abstieg, von Mehreinahmen bis zur Reduzierung der Budgets (auch die möglichen Konsequenzen) an den technischen Möglichkeiten im 21. Jahrhundert vorbei geschoben. Das finde ich, als grob fahrlässig gegenüber Vereinen, die mittlerweile als erfasste Großarbeitgeber wirtschaften müssen.
    Hier geht es nicht um eine Entscheidung in der Kreisliga, sondern um Tatsachenentscheidung die eine Entscheidung über Millioneneinnahmen, Sicherung der Arbeitsplätze sowie eine gerechte Entscheidung über einen Fehler.
     
  17. Itchy

    Itchy Vertrauter

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    Eben eine solche Lösung hielte ich auch für gut. Neben dem Schiedsrichter sollte jede Mannschaft drei Optionen haben, den Beweis anzufordern. Eventuell in Verbindung mit der Option eine Strafe gegen die beschwerdeführende Mannschaft auszusprechen, sollte der Protest absolut unbegründet sein, um zu verhindern, es als taktisches Mittel zu nutzen, den gegnerischen Spielfluss zu stören oder Zeit zu schinden.

    Auf Dauer würde es die Schiedsrichter stärken. Die Bürde, dass sie selbst mittlerweile schon spätestens zur Halbzeit eines Spieles bei krassen Fehlentscheidungen ihrer Bloßstellung gewahr werden, ist alles andere als hilfreich.
     
  18. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Gestern gab es bei WDR 5 eine Sendung dazu. Kinnhöfer war Studiogast. Anrufer wurden zugeschaltet. War ganz interessant. Ich habe meine Meinung danach doch etwas revidiert. War ich vorher klar für den Videobeweis, so bin ich mir da nun gar nicht mehr so sicher.
    Ein Anrufer z.B. gab den Hinweis, dass die Trainer ihr "Einspruchsrecht" als taktisches Mittel nutzen könnten. Die eigene Mannschaft führt kurz vor Schluss und verliert in der Offensive den Ball. Der Gegner will schnell kontern, wird aber durch den Einspruch des Trainers gebremst. Die Konterchance ist dahin. Sprich, man nutzt dies als taktisches Mittel.
    Auch ist doch unklar, wie man bei vermeintlichen Abseitspositionen verfahren will. Die Situation kann man doch gar nicht mehr herstellen. Das funktioniert nicht.
    Kinnhöfer meinte auch, dass selbst dies nicht die Diskussionen beenden würde. Denn vor dem Bildschirm prüfen das halt auch nur Menschen die Fehler machen könnten. Zudem gibt es häufig unterschiedliche Regelauslegungen. Gerade bei Handspiel. Man müsste selbst am Bildschirm evtl. mehrere Blickwinkel anschauen um korrekt zu entscheiden.
     
  19. fabsi1977

    fabsi1977 Theoretiker

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    Man wird nicht alle Situationen mit einem Videobeweis lösen können. Uwin hat recht, ein zu Unrecht abgepfiffenes Abseits wird schwierig wiederherzustellen sein. Auch wird die Frag sein, zählt ein im Anschluss erzieltes Tor dennoch?

    Aber es gibt aus meiner Sicht genügend Situationen die sich klären lassen. Elfmeter, Foulspiele usw. Und wenn sich dann eben mal eine Situation nicht mit dem Videobeweis klären lässt, bleibt es bei der ursprünglichen Entscheidung. Einen vernünftigen Grund gegen einen Videobeweis hab ich noch nicht gehört.
     
  20. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    @uwin: Das liesse sich ziemlich gut lösen: Szene bis zur nächsten Unterbrechungsmöglichkeit laufen lassen. Danach entweder Freistoss oder Schiedsrichterball.
     
  21. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Ballverlust wäre kein Grund, einen VB zu reklamieren
    strittige Abseitspositionen könnten über die Stadionleinwand geklärt werden :weißnich:
     
  22. Nasci

    Nasci Member

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    Natürlich gibt es Eckpunkte die man genauer prüfen müsste wie man damit umgeht, als nur ein Bildschirm und eine Trillerpfeife, das bestreitet keiner.
    Aber es geht doch auch in andern Sportarten, wieso sollte es im Fussball nicht ebenso funktionieren?
    Die Schiedsrichter sollen ihre Angst vor einer Blamage lieber hinten anstellen und diese Neuerung als Sicherung der sportlichen Fairness sehen.
     
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  23. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    komisch wenn Bayern oder der BvB was forden sind alle dafür ...@Oldschool
    wenn aber die anderen Trainer was fordern gibt es gegen wind ...:fress: fängt ja schon an bei der Berichte es wird immer Bayern oder BvB im mittel punkt gesetzt ...
    und in denn komischen Sport sender sitzen nur Bayern oder BvB Spieler wer sowas neutral sieht hat schuß wech ...

    gruß
     
  24. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    weil da nur Leute von gestern sitzen, vor allem geistig von gestern, die mit Reformwilligkeit nix am Hut haben.
     
  25. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Also das wiederum habe ich nicht festgestellt.

    Ich für meinen Teil bin schon länger dafür. Unabhängig, wer diese Forderung gerade aufmacht und gegen wen sie sich im Einzelfall richtet.
     
  26. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Wenn der Ballverlust aus einem Zweikampf resultiert werden die schon was finden. Wie will man das denn genau definieren? Ab wann darf Einspruch erhoben werden? Reicht ein vermeintliches Aufstützten? Oder ein leichtes halten oder ziehen am Trikot?
    Und soll dann immer sofort unterbrochen werden wenn der Einspruch erfolgt? Was wenn der unberechtigt war? Je länger ich darüber nachdenke, desto schwammiger wird das Ganze.
    Ich sage ja nicht das ich komplett gegen den Videobeweis bin. Aber mit diesem Vetorecht hört doch die Diskutiererei nicht auf. Das Spiel deswegen zu unterbrechen könnte doch die nächsten Ungerechtigkeiten fördern.
    Wenn dann wohl doch nur eine Art "Oberschiri", der per Knopf im Ohr mit dem Schiri verbunden ist und der ihm bei strittigen Entscheidungen was zuflüstert. Aber selbst hier stellt sich doch die Frage, bei welchen Entscheidungen der überhaupt eingreifen würde. Und wie schon mal erwähnt, was würde es denn nützen wenn eine Großchance vom Schiri z.B. wegen Abseits falsch abgepfiffen wurde, der Oberschiri das aber korrigiert. Wie soll das Spiel denn dann weitergehen? Da hätte ich gerne mal eine Antwort drauf.
     
  27. Nasci

    Nasci Member

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    Bitte erkläre mir das mal, kann dir da nicht ganz folgen.
    Fakt ist es ist für alle eine Win-Win-Situation, wenn du das meinst, für die Schiedsrichter als Hilfsmittel und für die Vereine als Beleg für Entscheidungen pro oder kontra.

    @urwin
    Natürlich werden wir dir hier nicht beantworten können wie das genau ablaufen sollte , da gibt es gut bezahlte Experten die das auseinander nehmen und so zurecht basteln das es passt.
    Das etwas passieren muss ist Fakt, also ich würde schlecht schlafen können, nur weil ich eine Entscheidung traf die solche Auswirkungen hat (Abstieg-Budgetkürzung) das Leute entlassen werden müssten.
    Hier sollte einfach der klare Menschenverstand die Leute bewegen die dass zu entscheiden haben, ob Videobeweis oder nicht.
     
  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Hab ich schon gegeben. Das Ganze würde natürlich dazu führen müssen, dass das Spiel "zunächst" normal weiterläuft, man die Situation so laufen lässt, als gebe es keinen Regelverstoss, und erst bei der nächsten Tauglichkeit unterbrochen wird (Ball im Aus, beim Torwart, Chance vorüber etcpp.), nachfolgend mit Freistoss oder Schiedsrichterball.

    Zudem könnte und müsste man m.E. die Eingriffsmöglichkeiten begrenzen. Dass man alle 30 Sekunden das Spiel unterbrechen lässt, weil einem irgendwas nicht passt, das sollte klar sein.

    Die Frage ist halt: Wieviele solcher heute als "spielentscheidend" angesehenen Situationen gibt es denn überhaupt pro Spiel? Ich meine, dass das auch nicht mehr als eine oder zwei pro Halbzeit hinausläuft.

    Muss man sich dann halt auch überlegen, ob man einen Einwurf reklamiert, wenn man nur eine (oder zwei) Prüfchance pro Halbzeit hat.
     
  29. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Wie hoch ist denn der Anteil des Schiedsrichters an so einem Spiel? Das war auch so ein Ansatz vom Kinnhöfer. Wenn die Stürmer reihenweise Chancen versieben, der Schiri aber einen Elfer nicht gibt, wer ist denn dann Schuld an der Niederlage? Denke auch darüber sollte man mal nachdenken.
     
  30. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Aber genau da sehe ich halt das Problem. Da läuft ein Spiel evtl. eine Minute oder noch länger weiter, der Ball geht dann irgendwann ins Aus. Und dann fängt man womöglich an einer ganz anderen Stelle mit Freistoss wieder an. Das versteht doch irgendwann kein Mensch mehr im Stadion.
    Und die Chance, die aufgrund eines falschen Abseitspfiffes geklaut wurde, kann man doch so oder so nicht wieder herstellen. Wie will man das dann regeln? Freistoss? Elfmeter? Hochball?
    Bei Szenen wie dem Handspiel Köln-Hoffenheim ist das ja noch leicht zu handhaben. Aber spätestens bei den Abseitsentscheidungen wirds zu kompliziert. Und beim Handspiel sind sich die Schiris selbst ja manchmal nicht einig, verweisen darauf das dies zum Teil Auslegungssache ist. Ergo wird dann auch wieder hinterfragt.
    Versteh mich nicht falsch. Ich fände es super wenn es eine Lösung gäbe die all diese Ungerechtigkeiten verhindert. Nur sehe ich die nicht.
     
  31. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    :gruebel: Im Fall Andreasen ( Handtor ) und Bendtner ( Tor nach vorherigem abseits ) sollte es dann Abstoss von Horn bzw. Leno geben. Bei Abseitsentscheidungen, die nicht zu Toren führen, sollte ein VB von vornherein ausgeschlossen werden und der Umstand einer Tatsachenentscheidung Vorrang haben. Kurzum: Die T.entscheidung bleibt unantastbar, der VB kommt nur bei einem Regelverstoss zum Einsatz. Das wäre doch zumindest mal eine Initiative. :weißnich: